RENAULT TRUCKS POSITIONIERT SICH EIGENSTÄNDIG

RENAULT TRUCKS POSITIONIERT SICH EIGENSTÄNDIG

Renault Trucks will das eigene Profil weiter schärfen und noch stärker zum Erfolg der Kunden beitragen. Dazu wird die Marke innerhalb der Volvo Group eigenständig positioniert und auf allen europäischen Märkten als separate Organisation geführt. Die Renault Trucks (Schweiz) AG leitet ab 2020 Tarcis Berberat.

Die Volvo Group hat sich zum Ziel gesetzt, die Präsenz ihrer zwei Marken Renault Trucks und Volvo Trucks in Europa weiter zu schärfen. Dazu werden per 1. Januar 2020 für die beiden Brands europaweit separate Marktorganisationen (Importeure) geschaffen. Bisher waren sie in den meisten europäischen Märkten gemeinsamen geführt worden.

Die Kunden von Renault Trucks und Volvo Trucks profitieren von der Veränderung, indem zwei voneinander unabhängige Organisationen noch spezifischer auf die Kundenbedürfnisse eingehen können. Der Vertrieb und das Werkstätten-Netzwerk ändern sich jedoch nicht. Bestehende Zweimarken-Betriebe werden weitergeführt.

Für Zukunft besser vorbereitet

Heléne Mellquist, Präsidentin von Volvo Trucks Europe, und Jean-Claude Bailly, Präsident von Renault Trucks Europe, zeigen in einer gemeinsamen Presseerklärung die Vorteile getrennter Organisationen auf: «Wir sind davon überzeugt, dass markenspezifische Marktteams den Erfolg unserer Kunden noch steigern werden. Mit der neuen Organisation sind wir auf künftige Herausforderungen besser vorbereitet und können unsere geschäftlichen Ambitionen effizienter und zielgerichteter verfolgen».

Langjähriger Verkaufsdirektor

Auch in der Schweiz sind Renault Trucks und Volvo Trucks ab 2020 als unabhängige Markengesellschaften organisiert. Neuer Managing Director Renault Trucks Region AdriAlps wird Tarcis Berberat. Der Hauptsitz der Region AdriAlps ist die Schweiz und auch die Länder Österreich und Adriatics werden diesem Hub angehören. Tarcis Berberat ist zurzeit bei Renault Trucks SAS als Vice President Europe Used Trucks tätig. «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem eingespielten Team die Wünsche unserer Schweizer Kunden zu erfüllen», sagt Tarcis Berberat. «Durch meine frühere Funktion als langjähriger Verkaufsdirektor in der Schweiz, in Deutschland und Österreich von Renault Trucks kenne ich die entsprechenden Märkte und deren Herausforderungen»

Der Hauptsitz der Renault Trucks (Schweiz) AG bleibt in Dietikon. Volvo Trucks belässt den Hauptsitz in Dällikon und wird wie bisher von Urs Gerber geführt.

Bild :Tarcis Berberat, neuer Managing Director Renault Trucks Region AdriAlps und Renault Trucks (Schweiz) AG

Info : 11. November 2019, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon 1


Flexibel und effizient unterwegs mit dem MAN Agrar-Truck zwischen Hof und Feld

Flexibel und effizient unterwegs mit dem MAN Agrar-Truck zwischen Hof und Feld

Lastwagen spielen in der Landwirtschaft weltweit eine zunehmend bedeutsame Rolle. Sie übernehmen Transporte zwischen dem Landwirtschaftsbetrieb, Feld und Lagerhaus. Die MAN Agrar-Trucks punkten dabei mit hoher Nutzlast, niedrigem Kraftstoffverbrauch, bestem Fahrkomfort und lastwagentypisch hoher Fahrgeschwindigkeit. MAN zeigt auf der Messe AGRITECHNICA 2019 auf seinem Stand in Halle 16 / Stand D41 einen MAN TGS 18.510 4x4 BLS als branchengerecht ausgestatteten Agrar-Truck.

  • Leistungsstarke Motorenpalette von 330 PS bis 510 PS für MAN Agrar-Trucks
  • MAN-Lastwagen bieten sich für viele Transportaufgaben in der Landwirtschaft an

Die Landwirtschaft steckt mitten in der Bewältigung großer Herausforderungen: Klimabedingt schwanken Erträge, Energie- und Lohnkosten steigen, Preise für Agrarprodukte sinken, der Produktivitätsdruck ist hoch. Der Einsatz von Lastwagen liefert seinen Beitrag zur wirtschaftlichen Erledigung der Transportaufgaben. Die Unternehmer achten verstärkt auf die Effizienz und die Total Costs of Ownership (TCO) ihres Fuhrparks, die Kunden auf die Umweltfreundlichkeit in der Transportkette. In der Bevölkerung und bei anderen Verkehrsteilnehmern ist die Akzeptanz für die gewohnten Sattelzüge oftmals höher als für Traktoren mit überbreiten und voluminösen mehrachsigen Anhängern.

Aus wirtschaftlichen Gründen wächst die Größe der zu bestellenden Flächen. Die Transportmengen und Distanzen nehmen zu und bei Lohnunternehmern vergrößert sich der Aktionsradius. Die steigende Anzahl der Biogasanlagen sorgt für ein erhöhtes Transportaufkommen über längere Fahrtstrecken zur Anlieferung von Mais-, Gras- und Getreidesilage sowie dem Abtransport von Gärsubstraten. Branchengerecht für die Landwirtschaft angepasste Lastwagen spielen ihre Stärken bei den Transportaufgaben aus. Dieses merkt MAN an der steigenden Nachfrage nach Agrar-Trucks.

MAN TGS als Agrar-Truck

In den meisten Fällen sind es Sattelzugmaschinen der Baureihe MAN TGS, die speziell für die Landwirtschaft konstruierte Auflieger ziehen. Je nach Aufgabe wechselt man flexibel zwischen Abschiebern, Kippern oder Güllefässern. Ergänzend mit Anhängerkupplungen ausgerüstet, lassen sich wiederum flexibel Auflieger aufsatteln oder Anhänger ziehen. Besonders für den kombinierten Einsatz auf dem Feld, dem Feldweg und der Straße zum Hofgelände, Landhandel oder weiterverarbeitenden Betrieb steht der allradangetriebene MAN TGS in hoher Bauart mit zuschaltbarem oder permanentem Vorderradantrieb bereit.

Die ausgestellte zweiachsige Sattelzugmaschine MAN TGS 18.510 4x4 BLS überzeugt mit ihrer branchenspezifischen Ausstattung in der Landwirtschaft. Montiert ist eine breite, bodenschonende Landwirtschaftsbereifung in der Dimension 445/65 R22,5 vorne und 600/50 R22,5 hinten. Damit lässt sich die lastwagenübliche Breite von 2,55 Metern einhalten. Eine solche breite Bereifung vereint die Ansprüche an die Schonung von Feldwegen und Nutzflächen durch geringen Bodendruck mit Traktion auf dem Feld durch ihr V-Profil mit hoher, lastwagentypischer Transportgeschwindigkeit auf der Straße.

Der permanente Allradantrieb ist im Agrareinsatz die erste Wahl. Er spielt in Verbindung mit der bodenschonenden breiten Agrarbereifung seine Stärken aus, wenn es vom Feldweg auf das Grünland oder den Acker geht. Eine direkte Übergabe der Ladung zwischen Arbeitsmaschine auf dem Feld und Lastwagen vermeidet Unterbrechungen bei der Ernte oder Feldbearbeitung und reduziert Fahrwege. So kann der Mähdrescher sein Getreidesilo entleeren, der Gülleausbringer betankt werden und der Feldhäcksler den direkt daneben fahrenden Auflieger mit Grasschnitt oder Maissilage befüllen. Ebenso sind nicht alle Zufahrtswege zu Fahrsilos, Güllelagertanks oder Siloanlagen befestigt. Das Mitteldifferential im Verteilergetriebe vermeidet bei permanentem Allradantrieb Flurschäden, weil es bei der Kurvenfahrt zwischen Vorder- und Hinterachse einen Ausgleich herstellt. Für maximale Traktion kann der Fahrer an einem Drehschalter die Differentialsperren in Längs- und dann in Querrichtung einlegen.

Optional für Agrar-Trucks ist die Montage eines Anhängebocks am Rahmenende. Dieser setzt sich aus einer Maulkupplung mit 38 mm-Bolzen und einer Kugelkopfkupplung mit 80 mm zusammen. Dazu gehören zwei 50 mm-Lenkungskugeln, um landwirtschaftliche Anhänger mit einer Zwangslenkung zu ziehen. Dank dieser Einrichtung folgen Anhänger bei der Kurvenfahrt sauber der Spur des Zugfahrzeugs. Am Heck sind mehrere Anschlüsse für Hydraulik, zur Luftversorgung der Anhängerbremse sowie Stecker für Strom angeordnet. Hinzu kommt eine Rückfahrkamera.

Die am MAN TGS verbaute Hydraulikanlage mit Load-Sensing-Funktion regelt je nach Bedarf die Fördermenge und den Druck des Öls. So steht nur bei Bedarf die volle Hydraulikleistung zur Verfügung. Dass die Hydraulikpumpe nicht ständig mit voller Last arbeiten muss, spart Kraftstoff und trägt zur Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs bei.

Die Umbauten der MAN Sattelzugmaschinen oder Fahrgestelle für den Einsatz in der Landwirtschaft nehmen von MAN zertifizierte Betriebe vor. Je nach Art der Aufgabe sind das MAN Individual sowie von MAN qualifizierte Umbaulieferanten.

Neben den technischen Features besteht in Deutschland die Möglichkeit zur Zulassung als land- oder forstwirtschaftliches Fahrzeug. Dessen Vorteil liegt in der zulässigen maximalen Fahrzeugbreite bis zu 3,0 Metern, eine Ausnahme vom Sonntagsfahrverbot und die Befreiung vom Betrieb des digitalen Fahrtenschreibers.

Angenehmer Arbeitsplatz für den Fahrer

Über vier Stufen steigt der Fahrer bequem in die MAN-Kabine ein. Für den Blick auf die Ladung weist die Rückwand großflächige Fenster auf. Von zwei Kameras, darunter die Rückfahrkamera, lassen sich die Bilder auf dem sieben Zoll große Display des MAN Infotainment-Systems anzeigen. In der Armaturentafel liegen alle wichtigen Anzeigen und Instrumente im Blick des Fahrers, die Schalter sind funktionsbezogen in Gruppen angeordnet. Logisch zu bedienende Drehschalter vermeiden Fehlgriffe bei der Wahl der Fahrprogramme der MAN TipMatic und bei der Reihenfolge zur Aktivierung der Sperren. Das neue aktiv lenkunterstützende System MAN ComfortSteering unterstützt den Fahrer. Ein Elektromotor verstärkt situationsabhängig das vom Fahrer aufgebrachte Lenkmoment mit einem leichten Zusatzmoment, reduziert dadurch die Lenkkräfte und macht das Lenken insgesamt präziser und komfortabler. Angepasst an die Fahrgeschwindigkeit ist  für den Fahrer die Lenkung leichtgängiger beim Rangieren und bietet hohe Spurtreue bei schneller Fahrt.

Der robuste dreiteilige Stahlstoßfänger schützt das M-Fahrerhaus. Der Aufstieg auf den linken Kotflügel mit einem langen Handlauf auf dem Dach erleichtert den Blick in die Mulde oder den Überstieg zum Auflieger. Die hochgesetzte Winterdienstbeleuchtung sowie die auf dem Bügel am Dach befestigten Zusatzscheinwerfer leuchten das Fahrzeugumfeld aus.

Ein Kamera-Monitor-System unterstützt den Fahrer, in Ergänzung zu den Rück- und Rampenspiegeln den Bereich neben dem Fahrzeug zu erfassen. Kritische Situationen beim Abbiegen, dem Spurwechsel oder Rangieren sollen an der erschwert einsehbaren rechten Fahrzeugseite frühzeitig erkannt werden. Auf einem Monitor sieht er, ob sich Gegenstände, wie beispielsweise ein Radfahrer oder ein kleineres Fahrzeug direkt neben seiner Kabine befinden. Beim Rangieren fallen Hindernisse wie Poller, Mauern oder geparkte Fahrzeuge besser auf. MAN Individual montiert auf Kundenwunsch an der rechten Fahrerhausseite nahe der Dachkante eine Kamera mit einer 150° Weitwinkellinse. Der sieben Zoll große Monitor kommt in der Kabine an die beifahrerseitige A-Säule. So hat der Fahrer diesen beim Blick nach rechts in die Spiegel mit im Sichtfeld. Das System aktiviert sich automatisch, wenn der Blinker rechts gesetzt wird. Bei Bedarf kann der Fahrer das System auch über einen Schalter anschalten.

Neue Motoren im MAN TGS

MAN führte im Lauf des Jahres 2019 eine neue Motorenfamilie in der Euro 6-Ausführung in den Markt ein. Für außereuropäische Märkte hat MAN weiterhin Motoren im Programm, die die Vorgaben der Abgaseinstufungen Euro 2 bis Euro 5 erfüllen.

Neu konstruierte MAN den 9-Liter-Motor D15, ein 6-Zylinder-Reihenmotor mit Common-Rail-Einspritzung und 9037 ccm Hubraum. Mit den drei Leistungsstufen 330 PS (243 kW), 360 PS (265 kW) und 400 PS (294 kW) kommt er in den MAN-Lastwagenbaureihen TGS und TGX zum Einbau. Er punktet im Vergleich zu seinem Vorgänger, der MAN D20-Motorenbaureihe, mit mehr Leistung, geringerem Gewicht und besserer Kraftstoffeffizienz bei kleinerem Hubraum. Ein bedeutsamer Vorteil ist das geringere Motorgewicht. Etwa 230 Kilogramm kommen positiv der Nutzlast zu Gute.

Die weiter entwickelten Motoren der D26-Motorenbaureihe erhielten nun 10 PS mehr Leistung und 100 Nm mehr Drehmoment. Somit lauten die neuen Leistungsstufen in der Euro 6-Abgaseinstufung 430 PS (316 kW), 470 PS (346 kW) und 510 PS (375 kW). Insbesondere bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten – wie sie beim Agrar-Truck vorherrschen – spielt der verschleißfreie MAN PriTarder seine Bremskraft aus. Bei 645 kW liegt die maximale Bremsleistung des im Wasserkreislauf des Motors integrierten Systems.

Der von MAN ausgestellte Agrar-Truck TGS 18.510 hat die stärkste Leistungsstufe gekoppelt mit der automatisierten Schaltung MAN TipMatic 12. Die für Allradfahrzeuge angebotene und auf dem Getriebewählschalter mit einer Schalterdrehung auf Dx zu aktivierende Schaltsoftware „offroad“ ist speziell auf das Fahren im Gelände abgestimmt. Sie vermeidet das Überspringen von Gängen und weist kürzere Schaltzeiten sowie höhere Schaltdrehzahlen auf, um eine Zugkraftunterbrechung zu vermeiden.

Neu ist die Schalterposition Dp für das Schaltprogramm Performance. In Situationen, in denen mehr agiles als wirtschaftliches Fahrverhalten gefragt ist, bietet dessen leistungsbetonte Schaltstrategie schnellere Gangwechsel, rascheren Geschwindigkeitsaufbau und beschleunigtes Zurückschalten bei Kickdown. Typische Situationen können das zügige Einfädeln in den fließenden Verkehr bei Einfahrten sein oder der Bedarf nach einer höheren Transportgeschwindigkeit zwischen den Lade- und Abladeorten.

MAN TGS Agrar-Truck flexibel im Ganzjahreseinsatz

Die Flexibilität des MAN Agrar-Trucks zeigt sich in seiner Nutzung durch das ganze Jahr. Das bietet dem Lohnunternehmer eine wirtschaftliche Basis. Sind Feldbestellung und Erntezeit in der Landwirtschaft abgeschlossen, ist der MAN TGS Agrar-Truck schnell umbereift. Ausgestattet mit verschleiß- und rollwiderstandsärmerer und somit wirtschaftlicherer Straßenbereifung erledigt er Transportaufgaben, die vor allem auf befestigten Straßen ablaufen; beispielsweise mit einem Auflieger für den Gülletransport oder mit einem Kippauflieger im Auftrag für ein Bauunternehmen oder mit dem Schneepflug für eine Kommune im Winterdienst.

Die Montage einer Frontanbauplatte für den Schneepflug mit den dazugehörend hochgelegten Scheinwerfen und Blinkern sowie der orangen Rundumkennleuchten auf dem Fahrerhausdach ermöglicht es dem Unternehmer, den MAN auch in der Wintersaison wirtschaftlich einzusetzen.

MAN-Lastwagen für die Agrarbranche

MAN-Lastwagen aller Baureihen eignen sich für eine Vielzahl an Transportaufgaben in der Landwirtschaft. Tanksattelzüge für flüssige Abfallstoffe wie Gülle oder Gärsubstrate sowie Silozüge mit Dünger und Futtermitteln haben eine MAN TGS- oder TGX-Sattelzugmaschine.

Mobile Mahl- und Futtermischanlagen sieht man auf MAN TGM und TGS. Die Wahl des Chassis ist abhängig von der Größe der Anlage und der erforderlichen Nebenabtriebsleistung für das Mahlwerk, die Mischeinrichtung, die Förderschnecke und das Förderband.

Tiertransporte sollen schonend und zügig erfolgen. Die Luftfederung an den Achsen der MAN TGS oder TGX schont die empfindliche Ladung. Die mehrstöckige Unterbringung der Tiere im Aufbau führt zu einer hohen Schwerpunktlage. Zur Minderung von Wankbewegungen bietet MAN ein Hochlastwankstabilisierungspaket an. Es besteht aus Stabilisator und X-Lenker an der Hinterachse.

Für Milchsammeltransporte eignen sich die von MAN branchenspezifisch vorbereiteten dreiachsigen Fahrgestelle aus der Baureihe TGS. Der Armaturenschrank braucht auf der rechten Rahmenseite viel Platz. Deshalb verlegt MAN die dort befestigten Aggregate, und links finden sich nun Abgasschalldämpfer, Batteriekasten und Kraftstofftank. Die gelenkte Nachlaufachse verringert den Wendekreis. Auch hier empfiehlt sich zur Verbesserung der Fahreigenschaften die Wahl des Hochlastwankstabilisierungspaket.

MAN TGS als Holzhacker

Holzschnitzel gewinnen immer mehr an Bedeutung. Leistungsfähige Großhacker auf Lastwagenfahrgestellen können zügig auf befestigten Straßen und Waldwegen von Polterplatz zu Polterplatz umsetzen. Zum Aufbau nutzen die Hackerhersteller MAN TGS Allradfahrzeuge mit leistungsfähigen Motoren zum Antrieb der Anlage. Der neue robuste D26 Motor leistet 10 PS und 100 Nm mehr als die Vorgängerversion. Seine Spitzenleistung liegen nun bei 510 PS und 2600 Nm. Um die Hackschnitzel zu transportieren, setzen die Unternehmer oft auf MAN HydroDrive. Dessen zuschaltbarer hydraulischer angetriebener Radnabenmotor sitzt in der Vorderachse und bietet zusätzliche Traktion, wenn sie gelegentlich benötigt wird.

Der Arbeitsplatz für den Bediener des Krans, des Hackers und des Auswurfkamins liegt wettergeschützt in der klimatisierten Kabine. Dazu modifiziert MAN Individual die Kabine mit großflächigen Seiten- und Rückwandscheiben. Innen wird der Beifahrersitz so auf eine drehbare Halterung auf ein Podest gesetzt, dass der Bediener seinen gesamten Arbeitsbereich übersehen kann.

Sondermodell MAN XLION Traction auch für den MAN Agrar-Truck

Auf den Fahrerhaustüren weist der Schriftzug XLION auf die Sondermodelle hin, die es für Fernverkehr, Traktions- und Verteilerfahrzeuge gibt. Das X im Namen des „Löwen-Lkw“ steht für „extreme“. Auf Wunsch ziert auch ein attraktives Löwendesign die Fahrerhausseiten. Die XLION-Pakete kombinierenhochwertige, segmentspezifische Ausstattung ab Werk mit landesspezifisch angepassten Extras und Dienstleistungspaketen. Sie sind so zusammengestellt, dass sowohl Unternehmer von der Wirtschaftlichkeit als auch Fahrer vom Komfort ihres MAN überzeugt sind.

Neben dem MAN Soundsystem, dem LED-Tagfahrlicht und der Offroad-Funktionalität für das ABS gehört das Baustellenpaket zum Lieferumfang. Dieses Paket enthält unter anderem die weniger schmutzempfindliche Innenraumgestaltung in der Farbe Urban Concrete, das Luftleitblech unter dem Motor gegen Staubaufwirbelungen, den fahrerseitigen Bauaufstieg mit langer Haltereling auf dem Dach oder das Steinschlagschutzgitter vor dem Kühler.

MAN bietet die XLION-Sondermodelle mit speziellen Konditionen des After Sales bei den Wartungsverträgen Service Contract Comfort und Comfort Super an. Je nach lokalen Bedürfnissen können die Vertriebsorganisationen bei der Ausstattung, den Finanzierungskonditionen und Wartungsumfängen spezielle Pakete schnüren und hinzunehmen.

Aus dem Angebot der MAN Digital Services sind alle Fahrzeuge standardgemäß ausgestattet mit „MAN Essentials“ und „MAN ServiceCare“. Hinzu kommt kostenfrei für die ersten sechs Monate der Service „MAN Advance“. Zu den selben zeitlich befristeten Konditionen gibt es für Baufahrzeuge den Service „MAN Compliant“. „MAN Essentials“ stellt die Basis dar. Er überträgt alle 15 Minuten die Fahrzeugposition und versorgt den Flottenmanager mit relevanten Informationen zur Fahrzeuganalyse. Mit „MAN ServiceCare“ werden Fahrzeugdaten zur Planung von Wartungsterminen und Servicearbeiten an den zuständigen MAN-Stützpunkt übertragen. Das ermöglicht beiden Seiten – Unternehmer und Werkstatt – eine optimale Planung der Wartungstermine, um die Standzeit des MAN-Lkw möglichst gering zu halten. „MAN Advance“ verlängert die Speicherdauer der Fahrzeugdaten aus MAN Essentials von zehn Tagen auf einen Zeitraum von 25 Monate. Und „MAN Compliant“ unterstützt bei dem Download und der Archivierung von Fahrerkarten- und Tachographendaten.

Technische Daten des MAN-Agrartruck am Stand von MAN auf der Messe Agritechnica 2019

Typ

Landwirtschaftliche Sattelzugmaschine mit permanentem Allradantrieb
MAN TGS 18.510 4x4 BLS

Radstand

3900 mm

Federung

Vorderachse Blattfederung 9,5 t

Hinterachse Luftfederung 13,0 t

Bauhöhe

Hohe Bauart

Fahrerhaus

M mit 2 Sitzplätzen und Bauaufstieg, dreiteiliger Stahlstoßfänger

Motor

6-Zylinder-Reihenmotor D26 CommonRail Abgasnorm Euro 6

mit MAN PriTrader

Hubraum

12.419 ccm

Leistung

510 PS (375 kW) bei 1800 1/min

Drehmoment

2600 Nm bei 930 – 1350 1/min

Getriebe

MAN TipMatic 2820 OD mit Schaltsoftware Offroad Performance

Hinterachse

Außenplanetenachse

Achsübersetzung

i = 4,00

Geschwindigkeit

1,5 – 89 km/h

Zulässige Achslasten bei Agrarbereifung

vorne 9000 kg / hinten 10.000 kg

Zulässiges Gesamtgewicht

18.000 kg

Zulässiges Zuggesamtgewicht

40.000 kg (technisch 44.000 kg)

Bereifung

Vorderachse 445/65 R 22,5

Hinterachse 600/50 R 22,5

Lackierung

Fahrerhaus Braun-Havanna-Metallic

Felgen Weissaluminium RAL 9006

Rahmen Karminrot RAL 9002

Branchengerechte Agrarausstattung

Schwungradseitiger Nebenabtrieb

Umrüstung auf Agrarbereifung

Anhängerkupplungsbock am Rahmenende mit Lenkungskugeln

Load-Sensing-Hydraulikanlage

Rückfahrkamera

Edelstahldachbügel mit 4 Arbeitsscheinwerfern

Winterdienstbeleuchtung

 

Bild : Ein Höchstmaß an Flexibilität: Mit dem MAN Agrar-Truck lassen sich viele Aufgaben über das Jahr erledigen. Auflieger können über die Sattelkupplung aufgenommen werden, landwirtschaftliche Anhänger über die Anhänger- und Kugelkupplung am Rahmenheck

Info : 8. November 2019, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


Markus Moser (Service Advisor) und Hanspeter Zurflüh (Techniker) gewinnen das Schweiz-Finale des „DAF Serviceteam of the Year 2019“

Markus Moser (Service Advisor) und Hanspeter Zurflüh (Techniker) gewinnen das Schweiz-Finale des „DAF Serviceteam of the Year 2019“

Hanspeter Zurflüh und Markus Moser von Nutzfahrzeuge AG Bern gewinnen das Schweizer Landesfinale des „DAF Serviceteam of the Year 2019“.

Im Frühjahr 2020 wird wieder ein top motiviertes Serviceteam aus der Schweiz am Europafinale des „DAF Serviceteam of the Year“ Wettbewerbs teilnehmen. Um das Schweizer Finalistenteam, das im Frühjahr 2020 zum Finale nach Eindhoven reisen wird, zu ermitteln, fand in der DAF Trainingsakademie Süd im süddeutschen Senden bei Ulm das Schweizer Landesfinale statt. Die Siegertrophäen wurde von Günter Griesser, Servicemanager für Österreich und die Schweiz, überreicht.

Der Wettbewerb umfasste insgesamt 5 Stationen, bei denen jeweils 75 Minuten für Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung bzw. Lösung des Theorieteiles zur Verfügung standen. Am Ende eines langen und anstrengenden Tages ging das Team, Markus Moser als Service Advisor und Hanspeter Zurflüh als Techniker, von Nutzfahrzeuge AG Bern als Schweizer Sieger hervor. 5 Finalteams aus Schweiz & Österreich waren bereits als die «Besten der Besten» aus den Vorrunden zu den Endausscheidungen angereist.

Hanspeter Zurflüh hat seine Lehre als Lastwagenmechaniker 1982 abgeschlossen. In seiner langjährigen Dienstzeit bei verschiedenen Marken hat er sich grosses Branchenwissen angeeignet. Er startete 2011 bei Nutzfahrzeuge AG Bern als 2. Werkstattleiter.

Markus Moser hat seine Lehre 1990 abgeschlossen und auch die Weiterbildung zum eidg. Dipl. Automechanikermeister absolviert. Bei Nutzfahrzeuge AG Bern leitet er die Werkstatt seit 2004 und ist somit ein Mann der ersten Stunde, als Nutzfahrzeug AG Bern 2008 offizieller DAF-Partner wurde.

Zum Gewinn des Schweizer Landesfinales: „Wir sind ein kleines, schlagkräftiges Team in Bern, welches sich mit viel Ehrgeiz den wandelnden Anforderungen immer neu anpasst. Wir sind dankbar, dass wir es soweit geschafft haben und freuen uns darauf, im April 2020 in Eindhoven am Finale des DAF European Service Team of the Year 2020 teilzunehmen.

Bild : v.l.n.r. Günter Grießer (DAF Austria & Schweiz), Hanspeter Zurflüh und Markus Moser (beide Nutzfahrzeuge AG Bern)

Info : 21. Oktober 2019, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


Mercedes-Benz auf der Agritechnica 2019

Mercedes-Benz auf der Agritechnica 2019

Unimog in der Landwirtschaft: für Geräteeinsatz und Transport

Professioneller Geräteeinsatz und effizienter Transport

  • Unimog bietet Lohnunternehmern Vorteile im kommunalen und landwirtschaftlichen Einsatz
  • Hohe Effizienz durch Ganzjahresauslastung und niedrige Betriebskosten
  • Unimog jetzt mit Sicherheitskabine (Überrollbügel) auch EU-weit als Traktor zulassungsfähig
  • Die Exponate: Zwei Unimog U 530 und ein Unimog U 218 (Stand H21/G25)

Lohnunternehmer mit eigenem Fahrzeug- und Maschinenpark spielen in der Landwirtschaft neben dem klassischen Landwirt eine wichtige Rolle. Der Messeauftritt von Mercedes-Benz spricht auch die Belange jener Dienstleister an, die außer in der Landwirtschaft auch im kommunalen Bereich Arbeiten durchführen, etwa in der Grünpflege und im Winterdienst – beides seit jeher Domänen des Unimog-Geräteträgers. Die Kommunaltechnik behauptet sich auf der Agritechnica seit Jahren schon als eigenständiges Thema; in vielen Arbeitsbereichen gibt es für Fahrzeuge und Geräte ähnliche Anforderungen in der Landwirtschaft, dem kommunalen Bereich oder im Transport.

Die Agritechnica ist die größte Landtechnik-Messe der Welt und öffnet vom 10. – 16. November in Hannover ihre Tore.

Effektiv im Feldeinsatz und effizient auf Transportstrecken

In diesem Umfeld hochspezialisierter landwirtschaftlicher Arbeitsverfahren ist der Unimog von Mercedes-Benz genau richtig. Der Unimog bietet vielfältigen, hochgradig professionellen Geräteeinsatz auf der Basis sparsamer und umweltfreundlicher Antriebstechnik für Fahrzeug und Anbaugeräte. So dreht sich auf dem Stand von Mercedes-Benz (G 25 in Halle 21) alles um den effektiven Arbeitseinsatz auf dem Feld und um höchste Effizienz auf den Transportstrecken.

Effizienter Unimog Geräteträger auch in der Landwirtschaft

Hohe Auslastung durch Glättebekämpfung im Winter, Reinigungsarbeiten und Gehölzpflege in der Übergangszeit – das ist häufig gelebter Alltag für zahlreiche Lohnunternehmer, die hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig sind. Gerade sie wissen die Kernkompetenz des Unimog, nämlich seinen uneinge­schränkten Ganzjahreseinsatz, zu schätzen. Für eine Vielfalt von Geräten stehen vier Anbauräume zur Verfügung, zusätzlich zu Front und Heck auch zwischen den Achsen und auf dem Chassis.

Dazu kommen die guten Transporteigenschaften des Unimog, sein hohes Gesamtzuggewicht von bis zu 40 Tonnen sowie die uneingeschränkte Autobahntauglichkeit dank einer Höchstgeschwindigkeit von 89 km/h. Der Unimog mit zwei zweiachsigen landwirtschaftlichen Anhängern kann die maximal zugelassene Transportlänge von 18 Metern optimal ausnutzen. Fahrzeuge mit einer Zulassung als Zugmaschine-Ackerschlepper oder als Geräteträger, die zum Transport landwirtschaftlicher Güter oder Arbeiten genutzt werden, können von der Maut-Pflicht für Lkw in Deutschland befreit werden. Je nach Nutzung gilt das auch für den Unimog, ebenso wie eine Befreiung vom Sonntagsfahrverbot auf Autobahnen. Dank der Sicherheitskabine mit Überrollbügel ist der Unimog jetzt auch EU-weit als Traktor zulassungsfähig.

Hydraulik und Reifendruckregelanlage mit besten Leistungen

Die Hydraulikanlage des Unimog arbeitet bedarfsorientiert mit einem Load-Sensing-System, damit beim Antrieb der Geräte nur so viel Energie verbraucht wird wie im Augenblick benötigt. Durch einen speziellen Ventilblock ist diese Hydraulik auch mit Anbaugeräten kompatibel, die eine klassische Konstantstromversorgung benötigen, wie zum Beispiel zahlreiche Kommunalgeräte.

Als praxisgerecht konzipiert erweist sich die integrierte Reifendruckregelungsanlage „tirecontrol plus“. Für den jeweiligen Einsatz lässt sich der passende Reifendruck per Tastendruck einstellen, wobei zwischen den Modi „Straße”, „Sand” und „Schlechtweg” gewählt werden kann. Eine für den Einsatz in der Landwirtschaft mit dem häufigen Wechsel von losem und festem Untergrund geradezu maßgeschneiderte Technik, wenn es gilt, mit möglichst geringem Bodendruck zu fahren. Die guten Fahreigenschaften des Unimog im Gelände haben ihre Ursache auch in den Portalachsen, denn sie sorgen für eine hohe Bodenfreiheit. Der Anwender in der Landwirtschaft profitiert dabei während der Fahrt auf dem Feld, denn es bleibt genug Abstand zum Schwad - oder dem Pflanzenbestand.


Zwei Baureihen – Unimog Geräteträger und hochgeländegängiger Unimog

Das Unimog-Programm der Baureihe Unimog Geräteträger umfasst die Einstiegsmodelle Unimog U 216 und Unimog U 218 mit 10,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (zGG) sowie den U 318 (11,0 t zGG) und U 423 (13,8 t), denen die Vierzylindermotoren mit Leistungen zwischen 115 kW (156 PS) und 170 kW (231 PS) gemein sind. Die Unimog U 427 (14,0 t) und U 527 (16,5 t) sowie U 430 (14,0 t) und U 530 (16,5 t) haben hingegen Sechszylindermotoren und verfügen über 200 kW (272 PS) beziehungs­weise 220 kW (299 PS).

Der Unimog kann als Zugmaschine-Ackerschlepper zugelassen werden, da die Abgasnorm Euro VI d für Lkw als gleich bzw. höherwertig im Vergleich zu der hier gesetzlich geforderten Abgasvorschrift Euromot IV anerkannt wird.

 

Kompakte und wendige Einstiegsmodelle U 216 und U 218

Der Radstand der Unimog U 216 und U 218 fällt mit 2800 mm um 200 mm geringer aus als beim U 318, außerdem sind sie um 50 mm schmaler. So erreichen sie einen Wendekreis von 12,6 m, ein absoluter Pkw-Wert. Für die Landwirtschaft spielt das bei der Feldarbeit eine Rolle, so ist in den meisten Fällen ein Wenden am Feldrand ohne Zurücksetzen möglich.

Für die Unimog U 423 bis U 530 ist eine Allradlenkung ab Werk verfügbar. Sie erlaubt vier verschiedene Lenkungsarten: Normallenkung über die Vorderräder, Allradlenkung mit allen Rädern, „Hundegang­lenkung“ für die Diagonalfahrt sowie die manuelle Lenkung der Hinterräder. Dadurch wird der Wende­kreis um bis zu 20 Prozent reduziert und die Manövrierfähigkeit deutlich gesteigert.

Alle Unimog-Modelle bringen die grundsätzlichen Vorzüge der Baureihe mit sich, nämlich hohe Umweltverträglichkeit der Euro VI d Motoren, die „Freisichtkabine“ mit tiefgezogener Frontscheibe, der synergetische Fahrantrieb EasyDrive - fliegender Wechsel während der Fahrt vom stufenlosen Hydrostat zum automatisierten Schaltgetriebe - sowie die effektive Arbeits- und Leistungshydraulik.

 

Der hochgeländegängige Unimog U 4023 und U 5023 für den Einsatz auf Feld und Straße

Neben der Baureihe Unimog Geräteträger kommen in der Landwirtschaft auch die hochgelände­gängigen Unimog U 4023 und U 5023 zum Einsatz. Haupteinsatzgebiet ist dabei der Pflanzenschutz, sowie Düngung oder Kalkung mit Aufbauspritzen oder Streuern. Der wesentliche Vorteil ist dabei die hohe Bodenfreiheit von 500 mm sowie die stattliche Nutzlast. Die im Vergleich zu Schleppern hohe Fahrgeschwindigkeit prädestiniert auch den Unimog der hochgeländegängigen Baureihe für Transport­aufgaben und das schnelle Umsetzen zwischen den Flächen.

Der Unimog speziell für die Anforderungen im Agrareinsatz

Für den landwirtschaftlichen Einsatz gibt es beim Unimog-Geräteträger die Agrarausführung: mechanische Frontzapfwelle und Frontkraftheber, mechanische Heckzapfwelle und Heckkraftheber, höhenverstell­bare Maul-Anhängekupplung auch in Kombination mit der Untenanhängung für die 80er Kugel, große Agrarbereifung und eine Pritsche mit Einlegeboden, die ein Sichtdreieck auf den hinteren Anbauraum frei lässt. Die Breitreifen der Größe 495/70/R24 für den U 530, erlauben bei variablem Reifendruck eine besonders schonende Fahrt auf weichen Ackerböden und eine hohe Traktion, sowie 90 km/h auf der Straße.

 

Die Exponate

  • U 530 mit Traktor-Zulassung
  • U 530 mit Großflächenstreuer
  • U 218 Allrounder

Auf der Messe zeigt Mercedes-Benz zwei schwere Unimog U 530 (16,5 t zulässiges Gesamtgewicht) und einen leichten U 218 (10,0 t zGG), alle in Agrarausführung. Der ausgestellte U 530 mit Traktor–Typenzulassung verfügt dank Sicherheitskabine mit Überrollbügel über eine EU-weite Zulassung. Während in Deutschland die Zulassung als Zugmaschine-Ackerschlepper/Zugmaschine-Geräteträger schon seit längere Zeit möglich ist, kann der Unimog dank der Sicherheitskabine jetzt in der gesamten EU mit Traktor-Typenzulassung geordert werden. Im ausgestellten „U 530 Traktor“ - die 30 steht für rund 300 PS – ist die Spitzenmotorisierung verbaut, ein Sechszylinder-Diesel mit 7,7 Liter Hubraum und 220 kW (299 PS), der die strenge Vorschrift Euro VI d erfüllt.

Durch Front- und Heckkraftheber, die leistungsstarke Heckzapfwelle, den stufenlosen Fahrantrieb EasyDrive sowie die Möglichkeit, kraftstoffsparend bis zu 89 km/h auf der Straße zu fahren, verbindet der im klassischen saftgrün lackierte U 530 hohe Flächenleistung mit Fahrkomfort im Feld und auf der Straße.

Die EU-Zulassung als Traktor (Fahrzeugklasse T1b für schnelllaufende Traktoren) nach EU-Richtlinie 167/2013 ist vielerorts mit Vorteilen verbunden:

-        Steuerfreiheit bei Zulassung als Traktor (LoF)

-        Ausnahme vom Sonntagsfahrverbot

-        Befreiung von EG-Kontrollgerät und Fahrerkarte

-        Mautfreiheit

-        Befreiung von Berufskraftfahrerqualifikation

Der zweite ausgestellte schwere Unimog, ein U 530 mit Großflächenstreuer, ist sonst als Kundenfahrzeug im Dünge-Einsatz bei der Raiffeisen-Genossenschaft Hildburghausen.

Das saftgrüne Fahrzeug verfügt über eine Allrad- oder Hinterachszusatzlenkung (HZL), die schonendes Wenden im Feld ermöglicht: Da die hinteren Räder in der Spur der Vorderräder laufen, wird der Pflanzenbestand weniger zerstört, als bei einem herkömmlich gelenkten Fahrzeug mit angehängtem Gerät.

Zweites Highlight ist die Reifendruck-Regelanlage: Auf dem Feld wird die Luft per Tastendruck abgelassen und somit der Bodendruck merklich reduziert.

Ein weiteres Plus ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, denn der Dünger muss mehrfach täglich nachgeladen werden. Genauso wichtig ist die für diesen Einsatz optimierte Anordnung der Kühler, die dem hohen Staubaufkommen bei der Feldarbeit trotzen können. Und damit auf dem Acker nicht zu viel Dünger landet, verfügt der Streuer über modernste Software und Streutechnik, was eine exakte Verteilung der Düngemengen ermöglicht. Zusätzlich ist der Unimog mit einem Stickstoffsensor ausgerüstet, der den Bedarf der Pflanzen messen kann und direkt an den Streuer kommuniziert. So lässt sich nicht nur Düngemittel sparen, auch das Grundwasser wird weniger belastet.

Doch gedüngt wird nicht das ganze Jahr, in der kalten Jahreszeit ist Winterdienst angesagt. Daher ist der Unimog mit Räumen und Streuen in den Wintermonaten gut ausgelastet. Dafür wird lediglich das Streuwerk des Großflächenstreuers getauscht.

Der dritte ausgestellte Unimog, ein leichter U 218 mit 10,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, ist mit Front- und Heckkraftheber, hydraulischer Zapfwelle sowie mit einer Ast- und Wallheckenschere von Mulag ausgestattet. Das Fahrzeug ist somit in der Landwirtschaft, aber auch für Arbeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau einsetzbar, beispielsweise zum Zurückschneiden von Hecken an landwirtschaftlichen Flächen und Wegen oder zum Mähen von Gräben und Banketten.

Der Unimog U 218 ist, wie auch der U 216, mit einem Radstand von 2800 mm der wendigste Unimog mit einem Wendekreis von nur 12,6 m. Dies hilft ihm beim Rangieren, beispielsweise in Parkanlagen.

 

Mercedes-Benz Service steht für Mobilität

Die weltweit anerkannte Langlebigkeit und Hochwertigkeit aller Unimog hat ihre Ursache auch im leistungsstarken Service von Mercedes-Benz Special Trucks. An mehr als 650 Standorten in über 130 Ländern auf der ganzen Welt sorgen Service-Spezialisten durch Wartung, Diagnose und Reparatur für Kundenzufriedenheit. Dies geschieht zusammen mit einer intensiven Betreuung und technischen Beratung bis hin zu Fahrsicherheits- und Technik-Trainingskursen.

Drei Unimog Serviceangebote

Mercedes-Benz Unimog Service & Parts bieten nicht nur schnelle Hilfe, falls doch einmal Reparaturen nötig sind, sie halten auch sinnvolle Pakete bereit, mit denen die Unimog-Nutzer die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Unimog auf höchstem Niveau erhalten können.

Unter drei Serviceangeboten kann der Anwender wählen:

  • Die kaufbaren Mercedes-Benz Unimog Anschlussgarantien für 12, 24, 36 und 48 Monate. Sie ergänzen die anfängliche Herstellergarantie und sichern die vereinbarten Garantieleistungen bis ins fünfte Jahr bzw. bis zu 7.500 Betriebsstunden Laufleistung des Unimog ab. Mit den Mercedes-Benz Unimog Anschlussgarantien können die Nutzer vorsorgen und sich vor unvorhersehbaren Reparaturkosten zu attraktiven Konditionen wirtschaftlich absichern.
  • Beim reinen Wartungsvertrag (Maintenance Complete) erhält der Unimog-Nutzer über eine fest vereinbarte Laufzeit alle Wartungsleistungen in einem Paket inklusive zuverlässiger Mercedes-Benz Servicequalität zu spürbaren Preisvorteilen. Damit sichert der Nutzer gleichzeitig wirtschaftlich und zuverlässig die Leistungskraft des Unimog ab.
  • Darüber hinaus gibt es den Servicevertrag für Wartungs- und Reparaturleistungen (Service Complete) auch ergänzend mit einem Leasingvertrag (Service Leasing Complete). Das umfangreiche Leistungspaket deckt alle Werkstattarbeiten von der Koordination der Termine bis zur Rechnungsprüfung zu festen monatlichen Raten ab. Dies sichert dem Kunden die Einsatzsicherheit und Wirtschaftlichkeit seines Unimog-Fuhrparks zu langfristig planbaren Kosten ab.

Bild : Unimog in der Landwirtschaft

Info : 12. September 2019, Daimler AG, Stuttgart

IAA 2019: Daimler Mobility baut ePayment-Aktivitäten aus

IAA 2019: Daimler Mobility baut ePayment-Aktivitäten aus
  • Direkt aus dem Auto bezahlen: ePayment-Plattform Mercedes pay unterstützt In-Car-Payment beim Parken und bei Mercedes me Diensten
  • Tanken: Mercedes pay ermöglicht die Zahlungsabwicklung bequem per App

Daimler Mobility integriert die konzerneigene digitale ePayment-Plattform Mercedes pay in zahlreiche Anwendungen des Daimler-Konzerns. „Mit dem Ausbau einer globalen Payment-Plattform profitieren unsere Kunden von einem einfachen und sicheren Bezahlerlebnis. Mercedes pay ist ein zentraler Baustein unserer Digitalisierungsstrategie, dient der langfristigen Kundenbindung und wird unsere Mobilitätslösungen noch attraktiver machen“, erklärte Stephan Unger, Finanzvorstand der Daimler Mobility AG, am Rande der IAA in Frankfurt. 

In-Car-Payment: Services direkt im Auto freischalten

Über Mercedes pay werden die Zahlungen im Multimediasystem MBUX von Mercedes-Benz abgewickelt. Die darin integrierten kostenpflichtigen Mercedes me connect Dienste, wie beispielsweise Bürofunktionen im Auto (u.a. automatische Einwahl in Telefonkonferenzen, Aktualisierung des Terminkalenders) können bezahlt bzw. abgelaufene Dienste verlängert werden. Auch nachträglich kann der Kunde Services wie die Navigation, das Digitale Radio DAB+ oder auch die Smartphone-Integration über Mercedes pay bezahlen. Das sogenannte In-Car-Payment kann derzeit in über 30 Ländern genutzt werden. Um die Zahlfunktion zu nutzen, benötigt der Fahrer lediglich ein Mercedes me Benutzerkonto und hinterlegt dort einmalig seine Zahlungsdaten. 

Parkgebühren digital bezahlen

Auch das Parken wird durch Mercedes pay deutlich komfortabler. So kann in Kürze der „On-Street“ Parkvorgang ebenfalls über das MBUX-System im Auto oder über die App von Mercedes me gestartet, beendet und bezahlt werden. Nach Ende der Parkzeit wird die tatsächliche Parkgebühr auf dem MBUX-Display angezeigt und die Zahlung an den Parkhausbetreiber über Mercedes pay abgewickelt. Über die Mercedes-Benz Parkkarte wird zudem deutschlandweit an ausgewählten Parkhäusern die Ein- und Ausfahrt mittels RFID-Chip digital erfasst. Damit entfällt das oft mühsame Manövrieren zum Entnehmen des Parktickets wie auch der Gang zum stark frequentierten Kassenautomat.

Tankfüllung: Bequem per App bezahlen

Nutzer der Bertha-App aus dem Hause Daimler vergleichen Spritpreise und bezahlen ihre Tankfüllung an rund 400 ausgewählten HEM-Tankstellen in Deutschland mit dem Smartphone. Mercedes pay stellt dabei die integrierte Bezahllösung zur Verfügung. Der App-Nutzer benötigt für die Zahlung lediglich ein Bertha-Benutzerkonto mit den dort hinterlegten Zahlungsdaten. Perspektivisch plant Daimler diese Zahlfunktion direkt in der Headunit von Mercedes-Benz Fahrzeugen zu integrieren und damit den Bezahlvorgang komplett über die Bordelektronik des Autos abzuwickeln. 

Modulare Architektur: Anbindung weiterer Systeme und Zahlungsdienstleister

Daimler Mobility diversifiziert damit seine Payment-Services innerhalb des Daimler-Konzerns. In den zurückliegenden zwölf Monaten entwickelte ein hausinternes globales Kompetenzzentrum zahlreiche Lösungen zur Zahlungsabwicklung. So bietet Mercedes pay eine standardisierte Architektur, welche unterschiedliche Systeme sowie weitere Zahlungsdienstleister problemlos anbinden kann. Geplant ist die schrittweise Anbindung weiterer Produkte und Services aus dem Daimler-Konzern. 

Mercedes pay ist Bestandteil von Daimlers Mobilitäts- und Digitalisierungsstrategie und wird von Daimler Mobility Services GmbH, einem Unternehmen des Geschäftsfelds von Daimler Mobility, betrieben.

Bild : Daimler Mobility integriert die konzerneigene digitale ePayment-Plattform Mercedes pay in zahlreiche Anwendungen des Daimler-Konzerns

Info : 12. September 2019, Daimler AG, Stuttgart


MAN Agrartruck auf der Messe Agritechnica 2019

MAN Agrartruck auf der Messe Agritechnica 2019

Für die vielfältigen Transportaufgaben im Agrarbetrieb und bei den Lohnunternehmern eignen sich Lastwagen bestens. Mit hoher Nutzlast, niedrigem Kraftstoffverbrauch, hoher Fahrgeschwindigkeit und bestem Fahrkomfort spielen Lastwagen ihre Stärken in der Transportkette zwischen Bauernhof, Feld und Lagerhaus aus.

  • MAN stellt branchengerecht ausgestatteten Agrartruck auf dem MAN-Stand in Halle 16 aus
  • Leistungsstärkerer D26-Motor im MAN-Lastwagen
  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten über das ganze Jahr

MAN Truck & Bus stellt in Hannover auf der Messe Agritechnica vom 10. bis 16. November 2019 in Halle 16 Stand D41 neben den Landtechnikmotoren von MAN Engines einen Agrartruck auf Basis des MAN TGS 18.510 4x4 BLS aus.

Im MAN TGS kommt der überarbeitete D26-Motor in der aktuell geltenden Euro 6-Ausführung zum Einbau. Im Vergleich zur bisherigen Ausführung gibt es 10 PS mehr Leistung und 100 Nm mehr Drehmoment. Somit lauten deren neue Leistungsstufen 430 PS, 470 PS und 510 PS.

Die ausgestellte 510 PS starke Allradsattelzugmaschine zeigt mit bodenschonender Landwirtschaftsbereifung im Format 445/65R22,5 vorne und 600/50R22,5 hinten, dem permanentem Allradantrieb, einer Load-Sensing-Hydraulikanlage am schwungradseitigen Nebenabtrieb, den verschiedenen Anhängekupplungen sowie der Möglichkeit zur LOF-Zulassung als land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine ihre branchenspezifische Ausstattung.

Im kombinierten Straßen- und Feldeinsatz sowie der Ganzjahresnutzung spielen MAN-Agrarsattelzugmaschinen ihre Konzeptvorteile aus. Insbesondere Lohnunternehmer schätzen ihre Vielseitigkeit. Stehen in der Landwirtschaft keine Transportaufgaben in der Feldbestellung, der Erntezeit und Güllelogistik an, lässt sich der MAN mit Tausch des Aufliegers und Umbereifung im Bautransport sowie im Winter als Winterdienstfahrzeug einsetzen.

MAN Engines zeigt auf dem Stand Motoren für Landmaschinen und zur Energieerzeugung, darunter als Weltneuheit einen Reihensechszylinder mit 16,2 Litern Hubraum. Dieser wurde speziell zum Antrieb von leistungsstarken Landwirtschafts- und Arbeitsmaschinen konzipiert.

Bild: MAN stellt auf der Messe Agritechnica 2019 in Halle 16 Stand D41 einen MAN TGS 18.510 4x4 BLS als Agrartruck aus.

Info : 5. August 2019, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


DER „T HIGH 1894“: DAS LIMITIERTE JUBILÄUMSMODELL VON RENAULT TRUCKS

DER „T HIGH 1894“: DAS LIMITIERTE JUBILÄUMSMODELL VON RENAULT TRUCKS

Renault Trucks feiert sein 125-jähriges Jubiläum mit einer neuen limitierten Ausgabe, dem T High 1894. Das Modell, das modernes Design und die Geschichte der Marke vereint, ist europaweit auf 125 Fahrzeuge limitiert.

Passend zum 125. Geburtstag von Renault Trucks präsentiert der französische Nutzfahrzeughersteller das neue limitierte  Sondermodell T High 1894. Mit diesem Fahrzeug, das in den Farben des Berliet Logos gehalten ist, soll die lange Historie der Marke gewürdigt werden.

Die Karosserie hat eine exklusive Lackierung in Nachtblau, während spezifische Teile des Fahrzeugs, wie der Kühlergrill, in Goldgelb oder wie die Radnaben, in Rot lackiert sind. Der T High 1894 ist zudem mit goldgelben Druckluft-Fanfaren und einem Lampenbügel auf dem Kabinendach ausgerüstet.

Die Karosserieform wird durch verschiedene grafische Details wie dem Schriftzug „Edition 1894” auf beiden Seiten und auf der Rückseite der Kabine hervorgehoben. Dies verleiht dem Fahrzeug noch mehr Dynamik. Die Seitenverkleidungen schmückt ein Logo, das zu diesem Anlass speziell entworfen wurde: eine Kombination aus dem Renault Trucks Markenzeichen – dessen Rautenform den Umriss bildet, und dem historischen Berliet Logo mit der typischen Lokomotive in der Mitte.

Der Fahrzeuginnenraum ist passend dazu abgestimmt. So sind Armaturenbrett und Lenkrad in Nachtblau und die Innenverkleidungen der Türen in Rot und Blau gehalten. Die rote Belüftungsfassung rundet die harmonische Gestaltung des Fahrzeuginnenraums ab.

Die schwarzen Recaro®-Ledersitze sind rot abgesteppt, die Kopfstütze ist mit dem Schriftzug „Edition 1894“ in Goldgelb bestickt. Der T High 1894 ist auch mit rot abgesteppten Fussmatten und goldgelben Vorhängen ausgestattet.

Diese limitierte Ausgabe zeichnet sich zudem durch modernste technische Ausrüstung für verbesserten Fahrerkomfort aus, beispielsweise durch das Panorama-Armaturenbrett „Edition 1894” mit einem LCD-Display und einem zweiten Anzeigebildschirm für ROADPAD+ mit Rückfahrkamera. Der T High 1894 ist darüber hinaus mit einem 13-Liter-Motor mit 520 PS ausgerüstet.

In Erinnerung an Berliet entstand ebenfalls eine Sonder-Edition des T-Modells von Renault Trucks für den Schweizer Markt, äusserlich erkennbar durch den Original Berliet-Schriftzug in Schwarzgold auf der Front, dem Filet «125 Years of Greatness» auf der Sonnenblende sowie dem an eine Dampflok erinnernde Emblem an der Kabinenrückseite und auf den Kabinenflanken.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.renault-trucks.ch/presse-informationen/schweizer-jubilaums-sonderserie-renault-trucks-t-125-jahre-berliet.html  

Bild : Die Karosserie hat eine exklusive Lackierung in Nachtblau, während spezifische Teile des Fahrzeugs, wie der Kühlergrill, in Goldgelb lackiert sind

Info : 19. Juni 2019, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon 1


DAF First Choice Trucks – so gut wie neu und mit voller Garantie

DAF First Choice Trucks – so gut wie neu und mit voller Garantie

Für jeden DAF First Choice Truck, der jünger als vier Jahre ist, gilt standardmässig eine volle Herstellergarantie – unabhängig vom Kilometerstand. Dies ist einzigartig auf dem Markt und verdeutlicht die branchenführende Qualität von DAF.

DAF First Choice ist das Qualitätssiegel, unter dem DAF fast neue Lkw anbietet. Diese DAF-Lkw sind jünger als fünf Jahre, weisen eine Laufleistung von maximal 600.000 Kilometern auf, sehen wie neu aus und verfügen ausserdem über eine vollständig dokumentierte Wartungshistorie. Darüber hinaus haben diese First Choice Trucks mehr als 200 Prüfungen durchlaufen. Dadurch wird sichergestellt, dass sie sich in einem technisch einwandfreien Zustand befinden und maximale Zuverlässigkeit bieten – was zu optimaler Betriebszeit führt.

DAF First Choice Trucks, die jünger als vier Jahre sind, werden standardmässig mit einer einjährigen Herstellergarantie geliefert, die natürlich auch alle Werksoptionen abdeckt. Für First Choice Trucks, die zwischen vier und fünf Jahren alt sind, gilt eine einjährige Garantie auf den Antriebsstrang.

„Die standardmässige Herstellergarantie für einen gebrauchten Lkw ist branchenweit einzigartig“, so Marty van den Dungen, Sales Director bei DAF Used Trucks. „Wir können eine solche Garantie nur anbieten, da DAF-Lkw eine beispiellose Qualität aufweisen. Ein First Choice Truck ist in der Tat so gut wie neu. Darüber hinaus sind die Euro 6-Lkw von DAF effizienter als je zuvor. Die neuen Eigentümer profitieren aber auch vom niedrigsten Mauttarif in Deutschland und der Tatsache, dass die Fahrzeuge in den Umweltzonen, die in verschiedenen europäischen Städten, Industriegebieten und Häfen eingeführt werden, erlaubt sind.“

Alle First Choice Trucks können zu den von PACCAR Financial angebotenen attraktiven Finanzierungsbedingungen erworben und mit günstigen Reparatur- und Wartungsverträgen von DAF MultiSupport geliefert werden.

Bild : Einzigartig auf dem Markt: Für jeden DAF First Choice Truck, der jünger als vier Jahre ist, gilt jetzt standardmässig eine volle Herstellergarantie

Info : 30. Mai 2019, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


Bereit für seine Kunden: Der erste neue Actros läuft im Mercedes-Benz Werk Wörth vom Band

Bereit für seine Kunden: Der erste neue Actros läuft im Mercedes-Benz Werk Wörth vom Band
  • Mit dem saphirblauen Actros 1851 LS 4x2 startet die Serienproduktion im größten Montagewerk von Mercedes-Benz Lkw
  • Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw: „Wir haben für den neuen Mercedes-Benz Actros Lösungen entwickelt mit dem klaren Ziel, ihn zum sichersten, effizientesten und vernetztesten Lkw überhaupt zu machen. Dank unserer Kompetenz im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Lkw bringen wir ihn nun genau so auf die Straße. Der Actros ist jetzt bereit für seine Kunden.“
  • Dr. Matthias Jurytko, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Wörth: „In über einem halben Jahrhundert hat sich die Wörther Mannschaft ein hervorragendes Know-how aufgebaut: Sie weiß genau, wie Lkw nach höchsten Qualitätsstandards produziert werden. Das hat sie auch mit Produktionsstart unseres neuen Flaggschiffs wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Im Mercedes-Benz Werk Wörth ist mit dem saphirblauen Actros 1851 LS 4x2 das erste Kundenfahrzeug vom Band gerollt. Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Trucks, Gerald Jank, Leiter Mercedes-Benz Trucks Operations, und Dr. Matthias Jurytko, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Wörth, begleiteten den Serienstart des Flaggschiffs von Mercedes-Benz Lkw gemeinsam mit der pfälzischen Produktionsmannschaft.

Stefan Buchner: „Wir haben für den neuen Mercedes-Benz Actros Lösungen entwickelt mit dem klaren Ziel, ihn zum sichersten, effizientesten und vernetztesten Lkw überhaupt zu machen. Dank unserer einzigartigen Kompetenz im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Lkw bringen wir ihn nun genau so auf die Straße. Der Actros ist jetzt bereit für seine Kunden.“

„Es erfüllt uns mit großem Stolz, als erster Standort den neuen Actros zu bauen und den weltweiten Anlauf als Kompetenzzentrum zu steuern. Damit nehmen wir im Mercedes-Benz Werk Wörth eine besondere Rolle im internationalen Produktionsverbund ein“, so Dr. Matthias Jurytko. „In über einem halben Jahrhundert hat sich die Wörther Mannschaft ein hervorragendes Know-how aufgebaut: Sie weiß genau, wie Lkw nach höchsten Qualitätsstandards produziert werden. Das hat sie auch mit Produktionsstart unseres neuen Flaggschiffs wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Modernste Technologien und umfangreiche Qualifizierungen in Wörth

Das Mercedes-Benz Werk Wörth startete für den neuen Actros bereits 2014 intensive Vorbereitungen entlang des Produktentstehungsprozesses und nutzte dabei modernste Technologien wie beispielsweise Virtual Reality (VR). So wurde der Zusammenbau des Fahrzeugs auf Basis digitaler Modelle in einem speziellen VR-Raum simuliert, um später den Produktionsablauf in optimaler Weise zu realisieren. Rund 50 ebenfalls frühzeitig von den Wörther Experten aus dem Lieferantenmanagement ins Leben gerufene Projekte mit Lieferanten wurden angestoßen, um zum Produktionsstart die im Fahrzeug enthaltenen neuen Systeme und Technologien reibungslos zu implementieren.

Zusammen mit allen weiteren Baureihen des Werkes läuft der neue Actros hochflexibel je nach Kundenauftrag über ein und dasselbe Montageband. Um der dadurch nochmals erhöhten Komplexität gerecht zu werden, wurde auch in der Montage selbst eine Vielzahl an Anpassungen und Neuerungen vorgenommen. So erforderte das neue Multimedia-Cockpit des Actros eine deutliche räumliche Erweiterung der Cockpit-Vormontage. Weiterhin wurden im Bereich der Prüf- und Inbetriebnahmetechnik umfassende Anpassungen durchgeführt sowie eigens neue Prüfstande implementiert, auf denen die Mitarbeiter jede MirrorCam – sie ersetzt im neuen Actros serienmäßig die herkömmlichen Außenspiegel – individuell kalibrieren.

In Vorbereitung auf die, im Vergleich zum Vorgänger, merklich gestiegenen Funktionalitäten im neuen Actros wurden umfangreiche Qualifizierungskonzepte entwickelt. Mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Wörth wurden intensiv geschult, um optimal auf den Anlauf des neuen Lkw vorbereitet zu sein und später als Multiplikatoren ihr Wissen weiterzugeben. Entsprechende Schulungen fanden in der Arbeitsvorbereitungswerkstatt, in der technischen Aus- und Weiterbildung sowie direkt vor Ort am Band statt.

Auch die Ergonomie spielte in der Planung der Produktionsprozesse eine wichtige Rolle. Jeder einzelne Arbeitsgang wurde im Vorfeld genau untersucht – alles mit dem Ziel, die Produktionsbedingungen für die Mitarbeiter optimal zu gestalten. So wurden beispielsweise elektrische Steckverbindungen, die das Fahrerhaus mit dem Fahrgestell verbinden, mit einer Steck- und Ziehhilfe ausgewählt, die für die Mitarbeiter besonders leicht zu montieren sind.

Kompetenzzentrum im globalen Produktionsverbund Mercedes-Benz Lkw

Der 2018 auf der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellte neue Actros wird zukünftig neben dem pfälzischen Wörth an weiteren weltweiten Standorten produziert und rollt in Kürze auch im türkischen Aksaray vom Band. Die enge Vernetzung zwischen den Werken ist ein Paradebeispiel dafür, wie bei Daimler Mitarbeiter aus unterschiedlichen Regionen und Kulturen mit Begeisterung und Erfolg zusammenarbeiten. Das Werk Wörth hat beim Erstanlauf neuer Technologien und moderner Fertigungsverfahren die Führungs- und Multiplikatorenrolle im weltweiten Produktionsverbund von Mercedes-Benz Lkw inne. Produktionsanläufe in den internationalen Werken werden von den Spezialisten in Wörth vorbereitet und vor Ort begleitet. Für den neuen Actros werden in der Arbeitsvorbereitungswerkstatt in Wörth rund 120 Kollegen von anderen Produktionsstandorten intensiv in neuen Produkt- und Prozesstechnologien für ihre Multiplikatorenfunktion in den heimatlichen Werken geschult.

Die Highlights des neuen Actros von Mercedes-Benz

Mit dem Produktionsstart schreibt Mercedes-Benz die Erfolgsgeschichte seiner volumenstärksten Baureihe der Schwer-Lkw fort. Das Flaggschiff von Mercedes-Benz Trucks konnte seit dem Markenstart der ersten Actros-Generation 1996 über 1,2 Millionen Mal verkauft werden.

Eine der größten Neuerungen am Mercedes-Benz Actros ist der Active Drive Assist. Mit ihm bringt Mercedes-Benz das teilautomatisierte Fahren in allen Geschwindigkeitsbereichen in Serie. Er kann den Lkw unter gewissen Voraussetzungen selbstständig lenken, bremsen und beschleunigen. Während die Verantwortung für die Überwachung des Verkehrsgeschehens weiterhin beim Fahrer liegt, entlastet ihn das System deutlich und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit auf der Straße.

Eine weitere Weltneuheit ist auch die serienmäßige MirrorCam. Sie ersetzt beim neuen Actros Hauptspiegel und Weitwinkelspiegel. Das System besteht aus zwei außen am Fahrzeug angebrachten Kameras, deren Bilder auf zwei 15 Zoll großen Displays an den A-Säulen im Fahrerhaus befestigt sind und dem Fahrer dadurch eine stark verbesserte Rundumsicht bieten.

Das neue Multimedia-Cockpit ist das Zentrum der Konnektivität im neuen Actros. Das Primärdisplay ersetzt das herkömmliche Kombiinstrument, sodass hier sämtliche Assistenz­systeme und die neue Verkehrszeichenerkennung auf einen Blick vom Fahrer gesehen werden können. Ein zweiter Touchscreen in der Brüstung dient der Bedienung von ausgewählten Apps des Mercedes-Benz Truck App Portals, virtuellen Schaltern sowie zur Darstellung des neuen Navigationssystems.

Über das Mercedes-Benz Werk Wörth

Das größte Lkw-Montagewerk von Mercedes-Benz Trucks in Wörth am Rhein wurde 1963 gegründet und produziert die Mercedes-Benz Lkw Antos, Arocs, Atego – und seit bereits mehr als 20 Jahren den weltweit erfolgreichsten Schwer-Lkw Actros. Auch die Mercedes-Benz Special Trucks Econic, Unimog und Zetros werden hier gebaut. Bis zu 470 genau nach Kundenwunsch gefertigte Lkw verlassen Wörth pro Tag. Kunden in über 150 Ländern schätzen die „Quality made in Wörth“. Der Standort am Rhein ist das Kompetenzzentrum für Mercedes-Benz Lkw im weltweiten Produktionsverbund. Darüber hinaus verfügt das Mercedes-Benz Werk Wörth über 50 Jahre Erfahrung in der CKD-Produktion (Completely Knocked Down) und liefert Fahrzeug-Bausätze in zahlreiche Übersee-Märkte zur Endmontage vor Ort – bis heute bereits mehr als 750.000 Kits. Mit rund 10.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz Werk Wörth zweitgrößter Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.

Bild : Meilenstein im Mercedes-Benz Werk Wörth: Mit dem saphirblauen Actros 1851 LS 4x2 ist das erste Kundenfahrzeug vom Band gerollt.

Info : 21. Mai 2019, Daimler AG, Stuttgart


Mercedes PRO Produktexplainer – für den idealen Umgang mit der Konnektivitäts- und Flottenlösung

Mercedes PRO Produktexplainer – für den idealen Umgang mit der Konnektivitäts- und Flottenlösung

Mercedes PRO connect ist die Konnektivitäts- und Flottenlösung von Mercedes-Benz Vans. Damit können Vans-Kunden ihr tägliches Business noch effektiver und effizienter gestalten. Mit dem schweizweiten Trainingsmodell «Mercedes PRO Produktexplainer» offeriert Mercedes-Benz Vans die bestmögliche Kunden- und Händlerunterstützung.

Die digitale und vernetzte Zukunft des Automobils nimmt weiter Fahrt auf. Mit Mercedes PRO connect fährt Mercedes-Benz Vans auch hier vorne voraus – die Konnektivitäts- und Flottenlösung verbindet Unternehmen mit deren Fahrzeugen auf innovative Art und Weise. Dabei hilft sie, sowohl Effizienz als auch Produktivität zu steigern, beispielsweise durch vereinfachte Flottenkommunikation oder effizientes Flottenmanagement. Mercedes PRO connect ist ein Gewinn für die Geschäftsleitung, ebenso für das Controlling und für die Disposition. «Die Vorteile von Mercedes PRO connect für unsere Kunden reichen von minimierten Ausfallzeiten durch vorausschauendes Wartungsmanagement bis hin zu übersichtlich aufbereiteten Daten für die betriebswirtschaftliche Analyse», bringt Michael Pflüger, Managing Director, Mercedes-Benz Vans, die Vorzüge auf den Punkt.

Doch der Umgang mit der «vernetzten Service-Welt» will gelernt sein. Zudem können die Dienstleistungen schrittweise beziehungsweise nach individuellem Bedürfnis ausgebaut werden. «Mercedes PRO connect beinhaltet viele und vor allem ausschliesslich Dienste, die daraus ausgelegt sind, den Kunden Wettbewerbsvorteile zu verschaffen», sagt Reto Darin, Head of After Sales, Mercedes-Benz Vans. Weiter führt er aus: «Für den Erfolg ist es aber wichtig, sich mit Mercedes PRO connect richtig auseinanderzusetzen.»

Um es seinen Kunden und Händlern so einfach wie möglich zu machen, lanciert Mercedes-Benz Vans «Mercedes PRO Produktexplainer». Das schweizweite Trainingskonzept startet per sofort und läuft bis Ende 2019. Während dieser Zeit können ausgewiesene Mercedes PRO Produktexplainer von den Händlern über ein Online-Tool gebucht werden. Direkt beim Händler vor Ort zeigen sie den interessierten Kunden den optimalen Umgang mit der Konnektivitäts- und Flottenlösung.

Die Vorlaufzeit beträgt jeweils vier Tage. Der Service ist selbstverständlich kostenlos. Die Produktexplainer können nicht nur für «Mercedes PRO connect»-Präsentationen gebucht werden, sondern auch als Support für Händler und Kunde bei der Account-Einrichtung bis hin zur Aktivierung der Dienste im Fahrzeug. Jeder Mercedes-Benz Transporter ist für den Firmenerfolg matchentscheidend. Deshalb setzt Mercedes-Benz Vans stets alles daran, nicht nur zuverlässige und robuste Fahrzeuge zu produzieren, sondern auch attraktive Angebote zu gestalten. Mercedes PRO connect ist der logische und konsequente Schritt in Richtung aussichtsreiche Zukunft.

Bild : Mercedes PRO Produktexplainer

Info : 14. Mai 2019, Mercedes-Benz, Schlieren


DAF investiert 200 Millionen EUR in die Fahrerhaus-Anlage Westerlo

DAF investiert 200 Millionen EUR in die Fahrerhaus-Anlage Westerlo

Wie DAF im Rahmen eines Besuchs des flämischen Ministers für Arbeit, Wirtschaft und Innovation Philippe Muyters angekündigt hat, wird das Unternehmen 200 Millionen EUR in seine Fahrerhaus-Anlage in Westerlo, Belgien investieren, um angesichts des weltweiten Siegeszugs von DAF für zukünftige Produktionsvolumina gerüstet zu sein.

DAF eröffnete seine Westerlo-Anlage im Jahr 1966, wo seit den frühen 1970ern neben Fahrerhäusern auch eigene Achsen erzeugt wurden. Die derzeitige Belegschaft von 2.800 Mitarbeitern fertigt Achsen und Fahrerhäuser für die schweren und mittelschweren Lkw, die in Eindhoven, Niederlande und in Leyland, Großbritannien vom Band rollen.

Spitzenposition
Dank seiner erstklassigen Lkw, seines hervorragenden Dienstleistungsangebots und eines höchst professionellen Händlernetzwerks ist DAF zur zweitgrößten Lkw-Marke in Europa und zum Marktführer in der umkämpften Zugmaschinen-Sparte avanciert. Um seine führende Position in Europa sowie auf den internationalen Märkten weiter zu festigen, ist DAF gerade dabei, völlig neue, hochmoderne Prozesse in der Anlage Westerlo zu entwickeln.

Mit der Investition in Höhe von 200 Millionen EUR wird die Produktionskapazität der Fahrerhaus-Anlage um rund 45% Prozent auf 300 Fahrerhäuser pro Tag im 2-Schicht-Betrieb gesteigert. Diese Zahl steht ganz im Einklang mit den Kapazitäten der neuen Fahrerhaus-Lackierfabrik, die Ende 2017 nach einer Investition von 100 Millionen EUR offiziell eingeweiht wurde.

Hochmoderner Body-in-White-Prozess
Für die „Body-in-White“-Montage der DAF CF und XF Fahrerhäuser wird die bereits vorhandene Fahrerhaus-Schweißwerkstatt mit einer Größe von 17.800 m2 um 13.200 m2 erweitert. Der Ausbau umfasst eine Anordnung in nur einer Linie mit rund 130 hochmodernen Robotern und 135 vollautomatischen Schweißpistolen für erstklassige Qualität, Effizienz und Ergonomie.

Vorreiterrolle in puncto Ergonomie
Die Fahrerhausverkleidungsanlage (15.600 m2) wird um 20.000 m2 vergrößert. Das neue Werk wird über mehrere Bereiche verfügen, darunter eine Hauptmontagelinie, eine Dachmontagelinie sowie Tür- und Cockpit Vormontagelinien. Außerdem wird eine hochentwickelte Test- und Inspektionsabteilung zur Verfügung stehen. Bei der Hauptmontagelinie kommt eine moderne Schubplattenanlage für eine branchenführende Ergonomie zum Einsatz, die es den Mitarbeitern ermöglicht, die Arbeitshöhe je nach Art der Tätigkeit und persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

„Investition in die Zukunft“
DAF Präsident Harry Wolters: „DAF benötigt die neuen, hochmodernen Anlagen für Karosserie und Fahrerhausverkleidungen, um sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas weiterhin zu wachsen. Nach ihrer Fertigstellung werden sie die fortschrittlichsten Anlagen ihrer Art sein und neue Maßstäbe in puncto Qualität, Effizienz und Ergonomie setzen. Vor allem aber ist die Investition von 200 Millionen EUR erneut ein Zeichen des Vertrauens, das DAF in die Zukunft seiner Anlage in Belgien setzt.“

„Ein Paradebeispiel für Innovation, Talent und Leidenschaft“
Der flämische Minister für Arbeit, Wirtschaft und Innovation Philippe Muyters meinte dazu: „In unserer sich rasch wandelnden Wirtschaft müssen Unternehmen, die die Nase vorn haben wollen, auf Innovation setzen. Ebenso wichtig ist es, Fähigkeiten auf dem aktuellsten Stand und zweckgemäß zu halten. DAF bringt ganz eindeutig alle Voraussetzungen hierfür mit: eine Vision im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Innovation und Wachstum, gepaart mit der Bereitschaft, nicht nur die eigenen Prozesse, sondern auch die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter einer Transformation zu unterziehen. Es erfüllt mich mit Stolz, zu diesem Paradebeispiel für Innovation, Talent und Leidenschaft beitragen zu können.“ 

Die Bauarbeiten zu den neuen Karosserie- und Fahrerhausverkleidungsanlagen am DAF-Standort Vlaanderen sind bereits im Gange. Das belgische Bauunternehmen Cordeel wurde mit der Errichtung der Gebäude einschließlich neuer Büros, Besprechungsräume und Einrichtungen für Mitarbeiter beauftragt. Die Body-in-White-Schweißstraße wird von VDL Steelweld aus den Niederlanden beliefert.

Bild : Während eines Besuchs des flämischen Ministers für Arbeit, Wirtschaft und Innovation Philippe Muyters gab DAF bekannt, 200 Millionen EUR in seine Fahrerhausanlage in Westerlo, Belgien zu investieren, um für zukünftige Produktionsvolumina gerüstet zu sein.

Info : 25. April 2019, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


NEUER MASTER: RENAULT TRUCKS STELLT EXKLUSIVE RED EDITION VOR

NEUER MASTER: RENAULT TRUCKS STELLT EXKLUSIVE RED EDITION VOR

Neue Fahrzeugfront, neuer Innenraum, neue Motoren und neue Fahrerassistenz-Systeme – Renault Trucks startet die Markteinführung der Neuauflage des Masters. Der französische Nutzfahrzeughersteller präsentiert passend zu diesem Anlass die exklusive Master Red EDITION. Diese speziell ausgestattete Edition des Masters ist für alle Versionen (Diesel- und Elektroantrieb) erhältlich.

Renault Trucks bringt den neuen Master auf den Markt: Eine robustere Fahrzeugfront mit einem prägnanteren Design, ein völlig überarbeiteter Innenraum mit einem neu gestalteten Armaturenbrett und Lenkrad sowie ergonomischen und funktionalen Ablagen. Die Red EDITION bietet darüber hinaus auch folgende Fahrerassistenz-Systeme: Notbremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm, permanente Sicht nach hinten, Totwinkel-Warnung sowie Einparkhilfen vorne und hinten.

Es stehen sechs neue Dieselmotoren zur Verfügung, die die Abgasnorm Euro 6d-Temp und Euro VI (130 bis 180 PS/400 Nm) erfüllen. Zusätzlich wird das Fahrzeug auch mit einem Elektromotor (57kW) erhältlich sein. Sämtliche Motorisierungen sind mit der Twin-Turbo-Technologie ausgestattet und kombinieren Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und hohe Leistung für mehr Fahrspass. Der Kraftstoffverbrauch wird um bis zu 1l/100 km reduziert und damit die CO2-Emissionen verringert.

Master Red EDITION: Die exklusive Renault Trucks Ausführung

Die Renault Trucks Master Red EDITION gibt es für alle Modellausführen, egal ob Kastenwagen, Fahrgestell oder Plattform-Fahrgestell. Red EDITION Fahrzeuge sind darüber hinaus serienmässig mit einem neuen Motor (150 PS/385 Nm) der Abgasnorm Euro 6d-Temp ausgestattet.

Das Aussendesign der Master Red EDITION bietet einen eleganten und robusten Chrom-Kühlergrill sowie perfekt darauf abgestimmte neue Voll-LED-Scheinwerfer.

Innen betonen Sitzbezüge in Carbongrau, Chrom-Applikationen am Armaturenbrett (Lüftung und Klimaanlage) und ein neuer schwarzer und verchromter Schaltknauf das harmonische, klare und moderne Design.

Die Master Red EDITION ist mit einem ausziehbarem Tablett (Beifahrerseite) ausgestattet, das einen zusätzlichen Arbeits- bzw. Entspannungsbereich bietet. Darüber hinaus sorgt das schubladenartige Handschuhfach für mehr Stauraum. Serienmässig ist ebenfalls ein induktives Smartphone-Ladegerät, das eine kabellose Aufladung ermöglicht.

Klimaanlage, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie Licht- und Regensensor in der Master Red Edition verbessern darüber hinaus den Komfort und die Sicherheit des Fahrers. Dazu kommen neue Funktionen, wie beispielsweise ein Seitenwindassistent, ein Radio mit Bluetooth und USB-Anschluss sowie ein 2-Knopf Klappschlüssel.

Bezüglich der Ausstattung gibt es darüber hinaus zahlreiche weitere Optionen:

  • Automatisches Notbremssystem (AEBS).
  • Permanente Sicht nach hinten: eine im Heck des Fahrzeugs angebrachte Kamera ermöglicht mittels eines in der Kabine verbundenen Bildschirms eine permanente Sicht nach hinten. Dies ist besonders bei Kastenwagen nützlich, da hier kein Blick in den Rückspiegel möglich ist.
  • Einparkhilfe: ein Radar vorne, ein Radar hinten sowie die erwähnte Kamera vereinfachen so Parkmanöver.
  • Totwinkel-Warnung: ein Lichtsignal an den Außenspiegeln warnt den Fahrer vor einem Fahrzeug im toten Winkel.
  • Verstärkte Befestigungspunkte im Laderaum zur Erhöhung der Sicherheit des Laderaumes.
  • Multimediasystem Media-Nav 4: Multi-Touch-Touchscreen mit Smartphone-Spiegelung, kompatibel mit Android Auto™ und Apple CarPlay™, ermöglicht die Nutzung von auf dem Mobiltelefon installierten Apps.

Die Einführungsedition Red EDITION betont die Wichtigkeit leichter Nutzfahrzeuge für Renault Trucks. Mit einer Steigerung des Umsatzes von mehr als 10% pro Jahr in den letzten vier Jahren verzeichnet der französische Nutzfahrzeughersteller demzufolge eine konstante Zunahme in diesem Segment.

Bild : Neue Fahrzeugfront, neuer Innenraum, neue Motoren und neue Fahrerassistenz-Systeme – Renault Trucks startet die Markteinführung der Neuauflage des Masters.

Info : 25. April 2019, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon 1


MAN setzt auf innovative Startups als Zukunfts-partner

MAN setzt auf innovative Startups als Zukunfts-partner

- Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Transportanbieter setzt MAN auf neue      Kundenlösungen

- MAN intensiviert deshalb die Zusammenarbeit mit innovativen Startups

- Ein Startup Pitch Event bringt das Großunternehmen mit den Gründern zusammen

Was haben ein Startup für bioaktives Glas, die Erfinder eines eCargobikes und die Entwickler einer Audio-Software, die Motorgeräusche analysiert, gemeinsam? Sie könnten MAN Truck & Bus einen großen Schritt weiter in die Zukunft bringen.

MAN Truck & Bus steht mitten in der Transformation vom führenden Nutzfahrzeughersteller zum Anbieter intelligenter und nachhaltiger Transportlösungen. Das Unternehmen setzt bei seiner Innovationsoffensive unter anderem auf vollkommen neue digitale Kundenangebote. In der Zusammenarbeit mit internationalen Startups liegen dabei enorme Potentiale – für beide Seiten.

MAN Truck & Bus geht deshalb neue Wege: Mit einem Pitch Event, zu dem 18 internationale Startups aus den Bereichen E-Mobility, Connected Transport und Intelligent Supply Chain eingeladen wurden, will das Münchner Unternehmen innovative Konzepte fürs eigene Geschäft finden und fördern. Gesucht wurden dabei frische Ideen, die MAN in sein bestehendes Produkt-, Service- und Prozessportfolio integrieren oder in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einbeziehen kann.

In Zusammenarbeit mit dem European Innovation Council (EIC) fand an diesem Dienstag, den 19. März 2019, im MAN Truck Forum in München das erste Startup Pitch Event (EIC Corporate Day) statt.

Christoph Herr, Leiter Strategie & Produkt-Management bei MAN Truck & Bus, sieht eine große Chance im Zusammentreffen der Gründer mit den MAN-Experten: „Startups spielen für uns eine wichtige Rolle. Wir glauben, dass flexible, kreative Startups die Innovationsfähigkeit des Großunternehmens MAN enorm stärken können und wollen herausfinden, wie wir effizient mit ihnen zusammenarbeiten. Beim Fahrzeugprojekt CitE haben wir das bereits sehr erfolgreich praktiziert und können uns gut vorstellen, häufiger als Partner innovativer Gründer aufzutreten."

85 Startups aus ganz Europa hatten sich beworben, in München dabei zu sein. 18 von ihnen wurden ausgewählt, um ihre Ideen vor 150 führenden MAN-Mitarbeitern und Konzernpartnern vorzustellen. Aus 12 Ländern von Portugal oder Belgien bis Finnland reisten die innovativen Unternehmer an. Sie brachten ungewöhnliche Ideen aus den Bereichen E-Mobility, Connected Transport & New Mobility, Intelligent Operations & Supply Chain, Smart Maintenance & Inspection oder Data Analytics & Competitive Intelligence mit, von denen sich MAN Truck & Bus frische Impulse fürs eigene Geschäft verspricht.

Mit dabei war neben Entwicklern zukunftsweisender Getriebe für E-Trucks (Mazaro aus Belgien) oder neuartiger Batterie-Management-Systeme (Insplorion aus Schweden) unter anderem das niederländische Unternehmen OneWatt, dessen Sensoren (Embedded Acoustic Recognition Sensors, EARS) zusammen mit Künstlicher Intelligenz Motorengeräusche so genau analysieren kann, dass es drohende Fehler erkennt, bevor sie auftreten. So können Motorschäden und Ausfallzeiten verhindert werden. Das deutsche Startup ONO hat ein futuristisches eCargobike für den Warentransport auf der letzten Meile erfunden. Weitere Ideen beziehen sich auf eine optimierte Routenplanung (Bestmile aus Schweden), Roboterprogrammierung (Cambrian Intelligence, UK) oder 3D-Sensoren zur Unfallverhütung (fastree 3D, Schweiz).

Der EIC Corporate Day ist Bestandteil der SME Instrument Business Acceleration Services, die im Auftrag der Executive Agency for Small and Medium-sized Enterprises (EASME) durchgeführt werden. Diese Institution wurde durch die Europäische Kommission ins Leben gerufen, um in ihrem Namen einige durch die EU initiierte Programme in den Bereichen SME Support & Innovation, Umwelt, Klimaschutzmaßnahmen und Energie zu begleiten. Das SME Instrument ist Teil des European Innovation Council Pilots (EIC Pilot), in dem ambitionierte Vorreiter in puncto Innovation, Gründer, Kleinunternehmen und Wissenschaftler mit vielversprechenden Ideen unterstützt werden sollen. Der primäre Fokus des SME Instruments liegt dabei auf Innovationen, die das Potential haben, neue Märkte und Arbeitsplätze zu schaffen, Wachstum zu generieren und einen höheren Lebensstandard zu ermöglichen.

Bild : innovative Startups als Zukunfts-partner

Info : 20. März 2019, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


QualityService Award 2019 – die Gewinner stehen Fest

QualityService Award 2019 – die Gewinner stehen Fest

QualityService steht für herausragende Kundenbetreuung und ausserordentliche Kundenzufriedenheit. Für den QualityService Award 2019 haben sich 24 Truck QualityService Partner qualifiziert. Anlässlich der diesjährigen Award-Verleihung im Säntispark (SG) sind die drei besten QualityService Partner ausgezeichnet worden.

«QualityService» ist das Exzellenz-Programm von Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG im Bereich After Sales. Alle zwei Jahre werden mit dem QualityService Award die besten QualityService Partner in der Sparte Mercedes-Benz Trucks für hervorragende Leistungen ausgezeichnet.

Der QualityService Award wurde 2003 das erste Mal verliehen. Er signalisiert, dass der QualityService Partner eine beispiellose hohe Kundenzufriedenheit erreicht – und einen überdurchschnittlichen Service mit zusätzlichen Leistungen, wie zum Beispiel verlängerte Öffnungszeiten, FleetCheck oder Reifenservice aktiv anbietet.

Damit betont die Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG die Wichtigkeit des «After Sales»-Geschäftes. «Das Exzellenz-Programm zahlt auf die hohe Kundenorientierung und ausserordentliche Dienstleistungsbereitschaft aller QualityService Partner ein», sagt Reto Gasser, Head of Customer Services & Parts, Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG. «Heute mehr denn je gilt es, auf die höchst individuellen und stets wandelnden Bedürfnisse gewerblicher Kunden einzugehen. Denn nur so können wir eine nachhaltig hohe Zufriedenheit garantieren und zeigen, dass unsere Kunden bei uns in den besten Händen sind», führt er weiter aus. Der diesjährige QualityService Award hat zum inzwischen 9. Mal stattgefunden.

Insgesamt haben sich 24 QualityService Partner der Herausforderung gestellt und am QualityService Award teilgenommen. Durchgesetzt haben sich die Mercedes-Benz Automobili SA, Succursale Vezia (Platz 1), die Mercedes-Benz Automobil AG, NFZ Wetzikon (Platz 2) sowie die Thomann Nutzfahrzeuge AG, Schmerikon (Platz 3).

«Im Namen von Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG gratuliere ich den Gewinnern», würdigt Jürg Lüthi alle drei Glanzleistungen. Der CEO ergänzt: «Wir sind stolz, jeden Tag auf euch zählen zu dürfen. Ein Dankeschön an dieser Stelle gilt natürlich auch allen anderen QualityService Partnern. Was ihr jeden Tag leistet, das ist immer wieder aufs Neue beeindruckend.» Beeindruckt zeigt sich auch der Erstplatzierte, Davide Sica, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Automobili SA, Succursale Vezia: «Wir sind sehr stolz auf den ersten Platz. Der Sieg gebührt der gesamten Mannschaft. Wir arbeiten stets daran, dass der Kunde immer zufrieden ist. Wichtig ist auch die sehr gute Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG».

Bild : Jürg Lüthi (CEO Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG), Davide Sica (Geschäftsführer Mercedes-Benz Automobili SA, Succursale Vezia, Reto Gasser (Head of Customer Services & Parts, Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG)

Info : 20. März 2019, Mercedes-Benz Trucks Schweiz AG, Schlieren


Bestes Absatzergebnis der letzten 10 Jahre: Daimler Trucks verkauft in 2018 deutlich über 500.000 Lkw

Bestes Absatzergebnis der letzten 10 Jahre: Daimler Trucks verkauft in 2018 deutlich über 500.000 Lkw
  • Daimler Trucks verzeichnet eines der besten Verkaufsjahre seiner Geschichte
  • Auslieferungen nach elf Monaten bereits 11 Prozent über Vorjahresniveau
  • Zweistelliges Wachstum in Nordamerika, Asien und Lateinamerika
  • Marktführerschaft in Kernmärkten Nordamerika, Europa und Brasilien
  • Daimler Trucks präsentiert Neuigkeiten zum automatisierten Fahren auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (7. - 11. Januar 2019)
  • Martin Daum: „2018 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte von Daimler Trucks. Unser weltweiter Absatz liegt wie angekündigt deutlich über dem Vorjahr. Mit deutlich über 500.000 Lkw haben wir das höchste Absatzniveau der letzten 10 Jahre erreicht. Dieser Erfolg zeigt, dass wir unseren Kunden rund um den Globus starke Produkte bieten, hinter denen ein ebenso starkes Team steht. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihren herausragenden Einsatz im vergangenen Jahr. Auch 2019 folgen wir dem Anspruch, unsere Kunden – und letztlich auch die Gesellschaft – mit innovativen Transportlösungen jeden Tag erfolgreicher zu machen. Dazu gehört auch der technologische Wandel unserer Branche, den wir mit automatisierten, elektrischen und vernetzten Trucks entschlossen vorantreiben.“

Der weltweit führende Lkw-Hersteller Daimler Trucks hat 2018 eines der besten Verkaufsjahre in seiner Geschichte erzielt: Auf Basis erster Daten stieg der Absatz der Marken Mercedes-Benz, FUSO, Freightliner, Western Star, Thomas Built Buses und BharatBenz 2018 auf deutlich über 500.000 Fahrzeuge (i. V. 470.700). Die genauen Absatzzahlen gibt die Daimler AG im Rahmen der Jahrespressekonferenz am 6. Februar 2019 bekannt. Bereits Ende November hatte die Lkw-Sparte des Daimler Konzerns in einem insgesamt positiven Marktumfeld den Absatz um 11 Prozent auf rund 466.900 Einheiten gesteigert und damit deutlich mehr Fahrzeuge abgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Januar - November 2017: 422.500).

„2018 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte von Daimler Trucks. Unser weltweiter Absatz liegt wie angekündigt deutlich über dem Vorjahr. Mit deutlich über 500.000 Lkw haben wir das höchste Absatzniveau der letzten 10 Jahre erreicht. Dieser Erfolg zeigt, dass wir unseren Kunden rund um den Globus starke Produkte bieten, hinter denen ein ebenso starkes Team steht. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihren herausragenden Einsatz im vergangenen Jahr. Auch 2019 folgen wir dem Anspruch, unsere Kunden – und letztlich auch die Gesellschaft – mit innovativen Transportlösungen jeden Tag erfolgreicher zu machen. Dazu gehört auch der technologische Wandel unserer Branche, den wir mit automatisierten, elektrischen und vernetzten Trucks entschlossen vorantreiben.“ so Martin Daum, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Trucks & Buses.

Stärkstes Absatzwachstum in NAFTA-Region

Die größten Absatzmärkte von Daimler Trucks entwickelten sich im abgelaufenen Jahr überwiegend positiv. Das größte Wachstum verbuchte Daimler Trucks in der Region NAFTA. Der Konzernabsatz der Marken Freightliner, Western Star und Thomas Built Buses stieg in den ersten elf Monaten um 15 Prozent auf rund 172.700 (i. V. 150.600) Einheiten. Mit einem Marktanteil von zuletzt 38,3 Prozent in den Gewichtsklassen 6 - 8 war Daimler Trucks auch 2018 mit Abstand unangefochtener Marktführer bei mittelschweren und schweren Trucks in Nordamerika. Einen besonderen Anteil am Markterfolg hat das Flaggschiff New Cascadia von Freightliner: Seit dem Produktionsstart Ende 2016 wurden inzwischen über 76.500 Modelle verkauft.

Im Juni 2018 hat Daimler Trucks mit dem schweren Freightliner eCascadia und dem mittelschweren Western Star eM2 die ersten vollelektrischen Serien-Lkw für den nordamerikanischen Markt vorgestellt. Das erste Fahrzeug, ein Freightliner eM2, wurde am 20. Dezember 2018 für den Einsatz im realen Kundenbetrieb an den großen US-Kunden Penske Truck Leasing Corp. übergeben. In den nächsten Monaten geht eine Innovationsflotte aus insgesamt 30 vollelektrischen Lkw von Freightliner in den Praxiseinsatz. Zusammen mit dem elektrischen Schulbus Saf-T-Liner C2 von Thomas Built Buses und dem FUSO eCanter verfügt Daimler Trucks über die breiteste Modellpalette an elektrischen Nutzfahrzeugen im nordamerikanischen Markt.

Daimler Trucks 2019 erstmals auf der CES – mit Neuigkeiten zum automatisierten Fahren

Strategische Neuigkeiten zum Thema automatisiertes und vernetztes Fahren haben Daimler Trucks und Freightliner für den 7. Januar 2019 im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas angekündigt. Einmal mehr untermauert Daimler Trucks dort den Anspruch auf Innovationsführerschaft innerhalb der Lkw-Branche. Gleichzeitig präsentiert das Unternehmen in Las Vegas auch sein breites Portfolio an elektrischen Lkw, die allesamt heute schon auf der Straße und im Kundeneinsatz sind.

Zweistellige Wachstumsraten in Asien, beeinflusst durch Indonesien und Indien

Auch in Asien stieg der Absatz insgesamt um 12 Prozent deutlich auf 147.900 (i. V. 132.400) Einheiten. Die Verkäufe in Japan lagen dabei in den ersten elf Monaten mit rund 40.000 Lkw in etwa auf dem Vorjahresniveau (i. V. 40.700). In seinem Heimatmarkt Japan hat die asiatische Nutzfahrzeug-Tochter FUSO einen Marktanteil von 19,2 Prozent. FUSOs Schwerlast-Flaggschiff Super Great profitiert – wie auch die neuesten Schwer-Lkw von Mercedes-Benz und Freightliner – von den Erfolgen der globalen Plattformstrategie. Der japanische Lkw nutzt neben einer standardisierten Elektrik-/Elektronik-Architektur auch den gemeinsamen Antriebsstrang und erhält in diesem Jahr die Funktionalitäten zum teilautomatisierten Fahren (Level 2). Im wichtigen Markt Indonesien stiegen die Verkäufe bis November 2018 um 52 Prozent deutlich auf 57.400 Einheiten (i. V. 37.600). Kunden in Indonesien schätzen seit über 40 Jahren die Lkw des Marktführers FUSO. Seit Mitte 2017 bietet Daimler Trucks dort auch Modelle von Mercedes-Benz Lkw an, die dort vor allem als Baustellenfahrzeuge zum Einsatz kommen.

In Indien beflügelte eine deutliche Erholung der Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw den Absatz. Mit rund 20.500 Lkw (i.V. 15.200) setzte Daimler India Commercial Vehicles (DICV) in den ersten elf Monaten deutlich mehr Trucks ab als im Vorjahreszeitraum – ein Plus von 35 Prozent. Mit der Produktion des 100.000sten Fahrzeugs am Standort Chennai hat Daimler Trucks im September 2018 zudem einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Werk in Chennai fertigt neben den BharatBenz Lkw für den lokalen Markt auch Modelle für den Export in inzwischen mehr als 40 Märkte weltweit. Kein anderer westlicher Hersteller außer Daimler hat sich bislang in Indien erfolgreich etablieren können.

Im weltweit größten Nutzfahrzeugmarkt China hält Daimler einen Anteil von 50 Prozent am Joint Venture Beijing Foton Daimler Automotive Co. Ltd. (BFDA), dem Hersteller von mittelschweren und schweren Lkw der Marke Auman. Der Auman Absatz lag in den ersten elf Monaten mit 95.100 (i.V. 104.600) Lkw erwartungsgemäß unter den hohen Verkäufen des Vorjahrs. 2017 profitierte der Markt neben der günstigen Konjunkturentwicklung vor allem von regulatorischen Maßnahmen zur Erneuerung des Fahrzeugbestands. Seit dem Start der Kooperation hat das Joint Venture inzwischen mehr als 580.000 Auman Lkw verkauft. Um künftig effektiver an der dynamischen Entwicklung des chinesischen Lkw-Markts teilzuhaben, hat sich Daimler Trucks für das China-Geschäft 2018 personell neu aufgestellt. Im Bereichsvorstand Daimler Trucks ist seit Anfang 2018 Sven Ennerst für alle Lkw-Aktivitäten in China verantwortlich. Im Januar 2018 übernahm zudem die erfahrene Nutzfahrzeug-Managerin Kelley Platt die Leitung von BFDA vor Ort in China.

Deutliche Markterholung in Lateinamerika spürbar

In Lateinamerika steigerte Daimler Trucks den Absatz in den ersten elf Monaten deutlich um 26 Prozent auf rund 34.400 (i. V. 27.300) Lkw. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete der Verkaufsanstieg in Hauptmarkt Brasilien. Mit rund 19.300 Fahrzeugen wuchs der Absatz um 59 Prozent (i. V. 12.200). Die Marke Mercedes-Benz war mit einem Marktanteil von 27,7 Prozent im mittleren und schweren Segment wieder Marktführer. Daimler Trucks hat die vergangenen zwei Jahre trotz wirtschaftlicher Krise konsequent für eine Zukunftsausrichtung genutzt – u. a. zur umfassenden Modernisierung der Produktionsstandorte. So hat Mercedes-Benz beispielsweise im Werk Sao Bernardo do Campo 2018 eine hochmoderne neue Lkw-Montage nach Industrie 4.0-Standards in Betrieb genommen.

Absatzplus und Marktführung auch in Europa und Deutschland

In der sogenannten Region EU30 (Europäische Union, Schweiz, Norwegen) konnte der Absatz von Daimler Trucks 2018 leicht um 4 Prozent zulegen. Von Januar bis November konnten rund 76.200 (i. V. 73.600) Einheiten abgesetzt werden. Mercedes-Benz Lkw behauptete dabei im mittleren und schweren Segment erneut die Marktführerschaft mit 20,4 Prozent. Auch in Deutschland führt Mercedes-Benz mit einem Anteil von 36,0 Prozent weiterhin den Lkw-Markt an. Bis Ende November wurden 29.100 (i. V. 28.000) Fahrzeuge ausgeliefert, ein Zuwachs von 4 Prozent. Weitere Impulse erwartet sich Mercedes-Benz Trucks ab Mitte 2019 vom neuen Actros, der im September auf der IAA vorgestellt wurde und mit seinen zahlreichen Innovationen hervorragend ankommt.

Innovationsführer bei automatisiertem, elektrischem und vernetzten Lkw auch 2019

Als erfolgreichster Nutzfahrzeughersteller der Welt verfolgt Daimler Trucks auch 2019 das Ziel, Taktgeber der Branche bei automatisiertem, elektrischem und vernetztem Fahren zu sein. Mit dem neuen Actros hat Mercedes-Benz Lkw auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 der Öffentlichkeit ein Fahrzeug vorgestellt, das mit seinen technologischen Innovationen ein neues Niveau im Segment der schweren Lkw erreicht. Als erster Serien-Lkw ermöglicht der neue Mercedes-Benz Actros mit dem Active Drive Assist das teilautomatisierte Fahren (Level 2) auf öffentlichen Straßen. Mit Active Drive Assist kann der neue Actros selbständig lenken und bremsen und steigert durch die permanente Überwachung seiner Umgebung die Sicherheit im Autobahnverkehr deutlich. Darüber hinaus machen auch ein optimierter Antriebsstrang, die weltweit erste serienmäßige MirrorCam anstelle großer Seitenspiegel sowie die neueste Generation des Bremsassistenten Active Brake Assist 5 den neuen Actros zu einem der effizientesten und sichersten Lkw seines Segments.

Auf dem Feld des elektrischen Fahrens hat Mercedes-Benz seit Oktober 2018 erste eActros an die Kunden Hermes, EDEKA, Meyer Logistik und TBS Transportbeton übergeben, um im regulären Transportbetrieb die Alltagstauglichkeit zu erproben. Vom ersten vollelektrischen Leicht-Lkw FUSO eCanter sind mittlerweile rund einhundert Fahrzeuge bei Kunden in New York, Tokio, Berlin, London, Amsterdam und Lissabon im Praxiseinsatz. Im Juni 2018 hat Daimler Trucks alle e-Aktivitäten übergreifend unter dem Dach der E-Mobility Group (EMG) gebündelt. Die E-Mobility Group definiert marken- und spartenübergreifend die Strategie für sämtliche Elektro-Komponenten sowie komplette Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus erarbeitet die EMG eine weltweit einheitliche Architektur, vergleichbar mit der erfolgreichen globalen Plattform-Strategie bei konventionellen Antrieben und Aggregaten.

Daimler Trucks arbeitet kontinuierlich daran, die Verfügbarkeit von Lkw und Bussen weiter zu erhöhen. Hierbei spielen Digitalisierung und Vernetzung eine entscheidende Rolle. Daimler ist führend im Bereich der Vernetzung von Nutzfahrzeugen mit rund 600.000 vernetzten Fahrzeugen weltweit. Herzstück für alle vernetzten Dienste von Daimler Trucks ist das Truck Data Center. Dieses Verbindungsmodul ist die technologische Basis für alle vernetzten Dienste wie Fleetboard und Mercedes-Benz Uptime sowie die Telematiklösungen Detroit Connect für die Marke Freightliner und Truckonnekt für FUSO. Wie ein modernes Smartphone kommuniziert das Truck Data Center via Bluetooth, 3G-Signal oder GPS mit der Infrastruktur, mit anderen Fahrzeugen sowie weiteren am Logistikprozess beteiligten Instanzen. Durch das Truck Data Center ist ein Lkw von Daimler Trucks permanent mit der Cloud verbunden und wird Teil des Internets of Things.

Bild : Daimler Trucks Family Shot 2018

Info : 3. Januar 2019, Daimler AG, Stuttgart

 


MAN und HHLA starten „Hamburg TruckPilot“ zum Test automatisiert und autonom fahrender Lkw

  • Zukunftsweisende Projektpartnerschaft zwischen MAN Truck & Bus und Hamburger Hafen und Logistik AG
  • Praxiserprobung auf Hamburger Container Terminal
  • Entwicklung von innovativen Automatisierungslösungen im kundenspezifischen Einsatz

Im Rahmen der Mobilitätspartnerschaft zwischen der Volkswagen AG und der Stadt Hamburg, Gastgeberin des Weltkongresses für Intelligente Verkehrs- und Transportsysteme (ITS) 2021, testen MAN Truck & Bus und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in den kommenden Jahren automatisiert beziehungsweise autonom fahrende Lkw im Realeinsatz. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben die Projektpartner unterzeichnet. Als Testumfeld für die Praxiserprobung sollen das HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) und eine rund 70 Kilometer lange Autobahnstrecke auf der A7 dienen.

Mit dem auf die nächsten zweieinhalb Jahre angelegten Praxistest „Hamburg TruckPilot“ starten MAN Truck & Bus und die HHLA ein hochinnovatives Forschungs- und Erprobungsprojekt zur Entwicklung von Automatisierungslösungen im Straßentransport. Ziel der Partnerschaft zwischen MAN und HHLA ist es, realitätsnah die genauen Anforderungen für den kundenspezifischen Einsatz sowie die Integration autonom fahrender Lkw in den vollautomatischen Container Handling Prozess zu analysieren und zu validieren. Gleichzeitig sollen zukunftsweisende Standards in Methodik und Durchführung definiert werden. „Das Projekt Hamburg TruckPilot‘ ist für MAN ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt für das automatisierte Fahren. Wie bei anderen Projekten steht auch hier die Einbindung des Systems in konkrete Arbeitsabläufe bei einem künftigen Anwender im Vordergrund. Gemeinsam mit der HHLA werden wir wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Technik hin zu einem kundenreifen System generieren“, so Dr. Frederik Zohm, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei MAN Truck & Bus.

Der Projektrahmen sieht zunächst zwei, mit den entsprechenden elektronischen Automatisierungssystemen ausgestattete, Prototypen-Trucks vor. Sie sollen vollautomatisiert die Anfahrt auf der Autobahn A7 ab der Anschlussstelle Soltau-Ost leisten und innerhalb des Container Terminals Altenwerder schließlich autonom die Ent- und Beladung abwickeln können. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen. In der Vorbereitungsphase, die bereits begonnen hat und bis Ende 2018 abgeschlossen sein soll, werden zunächst die technischen Rahmenbedingungen definiert. Die Testphase ist von Januar 2019 bis Juni 2020 geplant. Sie umfasst die technische Entwicklung des Systems auf dem Prüfgelände von MAN in München gemäß den spezifischen Anforderungen, die sich in der Vorbereitungsphase ergeben haben. Der mehrmonatige Erprobungsbetrieb zwischen Juli und Dezember 2020 orientiert sich in seiner Ausgestaltung an den Ergebnissen der Vorbereitungs- und Testphase und wird im kundennahen Einsatz durchgeführt. Ein geschulter Sicherheitsfahrer wird in dieser Phase immer im Fahrzeug sein und die Automatisierungssysteme überwachen. Bei Bedarf greift er ein und übernimmt die Fahrertätigkeit.

Die automatisierten Fahrfunktionen werden Lkw-Fahrer künftig bei ihrer Arbeit weiter entlasten und unterstützen. So könnte der Fahrer – die gesetzlichen Rahmenbedingungen vorausgesetzt – während der vollautomatisierten Autobahnfahrt zum Beispiel Frachtpapiere bearbeiten oder sich ausruhen. Bei der autonom stattfindenden Be- und Entladung kann er das Fahrzeug verlassen und die Zeit für die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen nutzen. Weitere potenzielle Vorteile liegen in der Effizienzsteigerung durch das vorausschauende automatisierte Fahren. Dieses reduziert den Kraftstoffverbrauch signifikant und kann außerdem den allgemeinen Verkehrsfluss positiv beeinflussen. Nicht zuletzt versprechen sich die Projektpartner in allen Bereichen einen Anstieg der Sicherheit.

Das Projekt „Hamburg TruckPilot“ ist Teil der strategischen Mobilitätspartnerschaft zwischen der Hansestadt und dem Volkswagen Konzern. Ziel dieser Partnerschaft ist es, gemeinsam die urbane Mobilität der Zukunft zu gestalten und Hamburg als Modellstadt für zukünftige, nachhaltige und integrierte Mobilität zu entwickeln. „Hamburg TruckPilot“ ist für die Stadt Hamburg ein wichtiges Projekt ihrer ITS-Strategie im Handlungsfeld „Automatisiertes und vernetztes Fahren“. Es soll beim 28. ITS-Weltkongress, der vom 10. bis 15. Oktober 2021 in Hamburg stattfindet, präsentiert werden.

Info : 1. Oktober 2018, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


Solaris hat neuen Eigentümer: spanische CAF-Gruppe

Die seit einigen Monaten in vollem Gange befindliche Suche nach einem Investor für Solaris wurde erfolgreich abgeschlossen. Die spanische Gruppe CAF hat gestern 100% der Aktien von Solaris Bus & Coach S.A. übernommen, woraufhin Solaris in die CAF-Gruppe eingeschlossen werden wird. Das Geschäft macht die Unternehmensgruppe CAF und Solaris zu einem Marktführer für urbane Verkehrskonzepte in Europa und wird die Stellung beider Marken auf nichteuropäischen Märkten festigen. 

Die Firma CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles) ist ein spanischer Hersteller mit einer über 100-jährigen Geschichte, der an der spanischen Börse notiert ist. Hauptgeschäft des Unternehmens ist Planung, Produktion, Wartung und Lieferung von Schienenfahrzeugen. Darüber hinaus befasst sich das Unternehmen mit den neuesten Lösungen für den Stadtverkehr einschließlich der Elektromobilität. Die von CAF hergestellten Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr sind weltweit bekannt, d. h.: in Europa, den USA, Südamerika, Asien (Indien und Japan) und in nordafrikanischen Ländern (mehr dazu auf der Internetseite www.caf.net).

„Die Investition von CAF in Solaris bestätigt unser Engagement, um unser Wachstumsziel auf rentable Weise zu erreichen und uns neue, strategisch wichtige Märkte zu eröffnen,“ erklärt Andrés Arizkorreta, Präsident und Chief Executive Officer der CAF Group. „Zusammen mit Solaris sind wir führend in urbanen Mobilitätslösungen, die über den Schienenverkehr hinausgehen, insbesondere im Bereich der Elektromobilität. Wir möchten die wertvolle Marke Solaris weiterführen und entwickeln und ihren polnischen Charakter erhalten. Das Zusammenspiel aus Know-how in der Herstellung, Design, Technologie und Service beider Unternehmen sowie die Geschichte von Solaris in der Innovation der Produkte trägt zu einer besseren Bedienung unserer Kunden bei und stellt gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Aktionäre dar“.

„Die Entscheidung ist mir und meiner Familie ganz und gar nicht leicht gefallen. Als ich mit meinem Mann vor 20 Jahren das Unternehmen gründete, setzten wir alles auf eine Karte. Wir investierten all unsere Privatersparnisse in die Firma und mit einer Gruppe von 36 Wagemutigen – unseren ersten Angestellten – ließen wir uns zu etwas hinreißen, was vielen wie eine Schnapsidee schien. Nach nunmehr 22 Jahren des Bestehens unserer Firma beschäftigt Solaris nahezu 2.500 Personen und ist in 32 Ländern in Europa und darüber hinaus aktiv, wo zur Zeit fast 17.000 Fahrzeuge mit dem Symbol des grünen Dackels im Einsatz sind. Ich weiß, dass ich die Firma in gute Hände abgebe. Die Unternehmensgruppe CAF wird das Beste an der Marke Solaris fortführen und ihre Entwicklung gewährleisten. Allen Mitarbeitern und Personen, die mein Mann und ich im Zuge unserer „Reise mit Solaris“ getroffen haben, möchte ich ganz herzlich danken. Meine Familie und ich sind nicht mehr länger Eigentümer von Solaris, doch wir werden für immer seine Gründer bleiben. Es war ein unglaubliches Kapitel meines Lebens. Ich verlasse das Unternehmen Solaris, doch verzichte ich nicht auf meine Leidenschaften. Demnächst schon werde ich Sie zu meinem Ökobetrieb nahe Posen einladen können. Außer umweltfreundlichen Bussen möchte ich nämlich auch einen gesunden Lebensstil fördern und ein unabdingbarer Bestandteil dessen sind Bildungsmaßnahmen und Biokost, die ich anbieten will“, so Solange Olszewska, Gründerin von Solaris Bus & Coach S.A.

 „Wir möchten alle Interessenvertreter der Firmen CAF und Solaris, insbesondere aber unsere Kunden und Zulieferer, dessen versichern, dass wir alle Geschäftsverfahren und die Zusammenarbeit in unveränderter Form weiterführen und dass wir allen Verpflichtungen gemäß den verbindlichen Verträgen nachkommen werden,“ fügt Andrés Arizkorreta, Präsident und Chief Executive Officer der CAF Group hinzu.

Darüber hinaus hat CAF eine Vorvereinbarung mit dem Polnischen Entwicklungsfonds (PFR) in Zusammenhang mit der Übernahme eines Minderheitspakets in Solaris (35%) getroffen. Das Geschäft soll, laut Vereinbarung, innerhalb der nächsten Wochen zustande kommen, nach Erledigung der entsprechenden behördlichen Verfahren. Durch die Teilnahme eines starken Finanzpartners, als des PFR, am Geschäft kann CAF die polnische Identität von Solaris aufrecht erhalten und die Unternehmensposition vor dem Hintergrund ehrgeiziger Entwicklungspläne der Gesellschaft stärken.

Info : 5. September 2018, Solaris Bus & Coach SA, Owińska


13 Gasturbinentransporte über 1.100 Kilometer quer durch Mexiko: Transportes Muciño kombiniert »Faktor 5« und »ADDRIVE« von Goldhofer

13 Gasturbinentransporte über 1.100 Kilometer quer durch Mexiko: Transportes Muciño kombiniert »Faktor 5« und »ADDRIVE« von Goldhofer

Eine der vielen Stärken des Goldhofer-Produktportfolios besteht in den nahezu unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten. Ein überzeugendes Beispiel hierfür lieferten »Faktor 5« und »ADDRIVE«, die als ideale Teamplayer von den Profis von Transportes Muciño angeschafft wurden. Muciño ist damit das erste Schwertransportunternehmen, das in Mexiko eine »Faktor 5« und einen »ADDRIVE« einsetzte. Insgesamt wurden beim Bau von drei Kraftwerken 13 Gasturbinen mit einem Gewicht zwischen 186 und 289 t über eine Strecke von gut 1.100 km transportiert. Darunter befand sich auch das „El Carmen combined cycle power plant“ in Nuevo Leon.

„Die »Faktor 5« war aufgrund ihrer enormen Aufnahmekapazität und bei höchster Sicherheit für das Ladegut einmal mehr ein unverzichtbarer Helfer bei jedem einzelnen Transport. Dank »ADDRIVE« konnten wir die gesamte Fahrzeugkonfiguration so kompakt wie möglich halten und das gesamte Projekt in kürzester Zeit durchführen“, erläutert Raul Cuevas, Commercial Director Transportes Muciño.

Die Strecke verlief überwiegend über gut ausgebaute Straßen, hielt aber auch verschiedene Herausforderungen wie das Überqueren mehrerer Brücken sowie den Anstieg in die Berge von Cd Victoria und die abschüssige Talfahrt nach Saltillo bereit. Steigungswinkel von mehr als 10 % konnte das Transportteam von Muciño dank dem zugeschalteten »ADDRIVE« routiniert meistern. Zum Einsatz kam hier immer wieder die Bluetooth-Synchronisationsfunktion des »ADDRIVE«, um sich in Abstimmung mit der Zugmaschine mit bis zu 15 km/h fortbewegen zu können. Der Goldhofer Zusatzantrieb sorgte so bei kritischen Passagen für die nötige zusätzliche Zugkraft. Außerdem ermöglichte er das Überfahren von Brücken ohne Zugmaschinen, um das Gesamtgewicht des Konvois zu reduzieren.

Ohne nennenswerte Probleme erreichte der rund 95 m lange, 6,84 m breite und rund 5,3 m hohe Transportkonvoi das Gelände des jeweiligen Kraftwerks. Hier konnte der »ADDRIVE« nochmals seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. „Aufgrund des begrenzten Platzes auf dem Gelände des Kraftwerks haben wir den »ADDRIVE« hier als Zugmaschine eingesetzt. Dadurch haben wir die nötige Wendigkeit für die überlange Transportkonfiguration erreicht und konnten so einige anspruchsvolle Rangiermanöver durchführen“, erklärt Raul Cuevas. So wurde schließlich jede einzelne Gasturbine punktgenau an ihre jeweilige Verladestelle herangefahren und das gesamte Projekt plangemäß abgeschlossen.

Seit den neunziger Jahren setzt Transportes Muciño auf Transportlösungen von Goldhofer. 2016 erwarben die Mexikaner eine Goldhofer-Seitenträgerbrücke »Faktor 5« und konnten mit dieser nun auch außergewöhnliche Transportprojekte erfolgreich umsetzen. Darüber hinaus wurden auch vier »ADDRIVE« des Memminger Traditionsunternehmens angeschafft, um gerade in bergigem Gelände entscheidende Vorteile auszuspielen. Transportes Muciño, 1979 in Altamira gegründet, hat sich als führendes Transportunternehmen Mexikos längst auch über die Landesgrenzen hinaus mit internationalen Großprojekten in den USA, Kanada und der Dominikanischen Republik einen Namen gemacht. Teil des Erfolgsrezepts von Muciño ist dabei der Einsatz modernster Transportlösungen „Made in Germany“.

Bild : Dank des »ADDRIVE« konnten jeder Anstieg und jedes Gefälle ohne Probleme bewältigt werden. Foto: Goldhofer

Info : 2. August 2018, Jensen media GmbH, Goldhofer AG, Memmingen


Mit dem Fitnessstudio auf Tour - fit und gesund im Mercedes-Benz Actros

Mit dem Fitnessstudio auf Tour - fit und gesund im Mercedes-Benz Actros
  • Bessere Gesundheit und weniger Fehltage
  • Präventives Training mit dem TopFit-Set von Mercedes-Benz
  • Digitaler Fitness-Coach mit der Fleetboard Driver.app
  • Spedition Fehrenkötter mit Gesundheitsinitative für ihre Fahrer
  • Actros-Sportler Heiko Gebhardt nutzt das TopFit-Set: „Endlich lässt sich Sport in meinen Alltag als Lkw-Fahrer integrieren“

Lkw Fahren im Fernverkehr ist ein wahrhaft stressiger Job. Stress durch immer dichteren Verkehr, Stress beim Be- und Entladen, Stress bei der Parkplatzsuche. Dazu eine überwiegende Arbeitsposition, die alles andere als gesund ist: Sitzen. Übergewicht und Rückenbeschwerden sind nur zwei der möglichen Folgen. Auf 24 krankheitsbedingte Fehltage kommen Kraftfahrer im Jahresmittel – eine negativer Spitzenwert. Tendenz steigend. Heiko Gebhardt sah sich auch schon gefangen in der Trucker-Tretmühle. „115 Kilo habe ich noch vor einem Jahr auf die Waage gebracht“, berichtet der Mittvierziger. Und im Rücken hat es auch oft gezwickt. „Da war für mich Schluss“. Mit konsequenter Ernährungsumstellung begann der leidenschaft­liche Lastwagenfahrer Ballast abzuwerfen.

Und mit Sport. Was bekanntlich nicht ganz einfach ist für Menschen, die nur am Wochenende zuhause sind, ansonsten aber fünf Tage die Woche in ihrem rollenden Arbeitsplatz leben. Für Fahrerinnen und Fahrer ist das problema­tisch, denn auf Tour können sie nach getaner Arbeit nicht regelmäßig in ein Sportstudio gehen, um den Beschwerden vorzubeugen oder kurzfristig einen Physiotherapeuten aufsuchen, um akute Schmerzen zu lindern.

Aber Sport an Bord geht doch. Dank einer Initiative seines Arbeitgebers, der Spedition Fehrenkötter, hat Heiko Gebhardt seit einigen Monaten sein ganz persönliches Fitness-Studio in der Streamspace-Kabine seines Mercedes-Benz Actros. „TopFit-Set“ heißt das kompakte Paket, mit dem Gebhardt seither zwischen zwei Lenkhalbzeiten aktiv gegen Verspannungen und für gezielte Muskelstärkung trainiert.

Das TopFit-Set beinhaltet ein Brett aus stabilem Schichtholz, an dem zwei Metallösen angebracht sind. An ihnen lassen sich die Übungsbänder, soge­nannte Tubes, mit Karabinerhaken befestigen. Das Board dient gleichzeitig als Standfläche. Heiko Gebhardt beschwert es mit seinem Körpergewicht – aktuell sind von ehemals 115 kg Körpermasse nur noch 80 kg übrig – und hat so einen stabilen Stand zwischen den Sitzen.

Zum Board gehören zwei Paar Tubes mit unterschiedlichem Trainingswider­stand. Sie sind aus einem speziellen Gummi gefertigt und besitzen eine konstante Dehnungskennlinie. Das bedeutet, dass auch unterschiedlich große Personen damit trainieren können, weil der nötige Kraftaufwand stets gleich­förmig ist, egal wie sehr man den Tube in die Länge zieht. Ein Paar ergono­misch flexible Griffe, die sich bei Bewegungen mitdrehen und so die Hand­gelenke schonen, und eine praktische Tragetasche machen das Set komplett. „Unser TopFit-Set erdachten wir ganz gezielt für die Verwendung im Lkw“, erklärt Siegfried Rothe, Kundenforscher und Entwickler für Daimler Trucks. „Die Fahrer können mit dem Fitness-Board in ihrer ‚Privatsphäre‘ in der Kabine trainieren – das ist vielen Truckern wichtig.“ So wie Heiko Gebhardt. „Gymnastizieren irgendwo draußen auf dem Parkplatz? Niemals“. Und das nicht nur wegen der Abhängigkeit vom Wetter.

Weil das „Gewusst wie“ zum Trainingserfolg dazu gehört wie der Fitnesssport zu einer gesunden Lebensführung, nutzt Heiko Gebhardt recht konsequent die fachliche Unterstützung, die es zum TopFit-Set dazu gibt. Denn nach dem Erwerb eines TopFit-Sets lassen Rothe und seine Forscher- und Entwickler­kollegen die angehenden Sportler nicht allein: In enger Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftlern erstellte Übungsvideos – „Basic Fit“, „Strong Fit“, „Top Fit“ und „Power Fit“ – beinhalten je sechs Übungen und sprechen die betroffe­nen Bereiche in Nacken, Schultern, Oberarmen, Bauch sowie oberem und unterem Rücken an. Die Trainingsvideos stehen auf einer DVD, die im Liefer­umfang enthalten ist, zur Verfügung. Actros-Sportler Heiko Gebhardt bevor­zugt jedoch den digitalen Fitness-Coach über die Fleetboard Driver.app. Dort gibt es zusätzlich viele Informationen und Tipps rund um das Thema „Fit und gesund auf Tour“.

Bild : Heiko Gebhardt beim Training: Das TopFit-Set beinhaltet ein Brett aus stabilem Schichtholz, an dem zwei Metallösen angebracht sind. An ihnen lassen sich die Übungsbänder, sogenannte Tubes, mit Karabinerhaken befestigen. Das Board dient gleichzeitig als Standfläche.

Info : 26. Juli 2018, Daimler Communications, Stuttgart


Frische Branchenkompetenz: Mercedes-Benz Van Rental Fahrzeuge mit Kühlausbau von Kerstner

Frische Branchenkompetenz: Mercedes-Benz Van Rental Fahrzeuge mit Kühlausbau von Kerstner
  • Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH stärkt seine Branchenlösungen im Vermietgeschäft
  • 100 Sprinter mit Frischdienstausbau der Firma Kerstner im Mietprogramm
  • Insgesamt mehr als 600 Fahrzeuge mit Spezialausbauten bei Mercedes-Benz Van Rental verfügbar
  • Maximale Flexibilität in der Transportermiete – von 24 Stunden bis zu mehreren Monaten

Gerade in der warmen Jahreszeit müssen Unternehmen, die frische Waren transportieren, einen kühlen Kopf bewahren. Damit die Ware unbeschadet beim Kunden ankommt, sind je nach Transportgut Frischdienst- oder Tiefkühllösungen erforderlich. Bei eintretenden Auftragsspitzen oder saisonalen Schwankungen sind passende Mietfahrzeuge als Ergänzung des eigenen Fuhrparks die optimale Lösung. Die Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH (MBVM) bietet deshalb für ihr Mietangebot „Mercedes-Benz Van Rental“ neben standardisierten Transportern auch zahlreiche Branchenlösungen für die flexible Kurz-, Mittel- oder Langzeitmiete an. Das in Berlin ansässige Unternehmen verstärkt seine Branchenspezialisierung aktuell durch rund 100 Mercedes-Benz Sprinter mit Frischdienstausbauten der hessischen Firma Kerstner. Als weitere Branchenlösungen finden sich im Angebotsportfolio des Mobilitätsdienstleisters Tiefkühlfahrzeuge, Kofferausbauten mit und ohne Ladebordwand, Fahrzeuge mit Regalausbauten für Kurier-, Express und Paketdienstleistungen sowie Werkstattausbauten.

Frank Braband, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH: „Mercedes-Benz Van Rental ist ein spezielles Mietangebot für Transporter­kunden. So vielfältig wie deren Bedürfnisse ist auch unser Angebot an Fahrzeugen. Wir wollen unseren Branchenansatz von derzeit bereits mehr als 600 Fahrzeugen künftig noch weiter ausbauen, damit jeder Kunde den für ihn passenden Transporter bei uns finden und flexibel anmieten kann.“

VanSolution: Der Sprinter Frischdienst-Ausbau von Kerstner

Die MBVM greift dafür auf das VanSolution-Programm von Mercedes-Benz zurück, das häufig nachgefragte Aus- und Aufbauten im Einrechnungsgeschäft ab Werk anbietet. Die Firma Kerstner ist hier ein langjähriger und erfahrener Partner. Die mit hochwertiger Isolierung vollausgekleideten Sprinter sind mit einem Dach-Kühlaggregat ausgestattet, das bis zu 0°C nach ATP leistet und dessen aerodynamisches Design dabei hilft Kraftstoff zu sparen. Mit leistungsstarken Auslassdüsen wird die kalte Luft optimal und schnell im Laderaum verteilt, dessen Alu-Bodenwanne einfach zu reinigen ist. Die Fahrzeuge können natürlich nicht nur im Sommer kühlen, sondern frostempfindliche Ware, wie beispielsweise Schnittblumen, im Winter auch beheizen. Durch die extrem breite Schiebetür und die großen Hecktüren passen Paletten auch quer in den Transporter. Philipp Klause, Prokurist und Leiter Vertrieb Transporter Kerstner GmbH: „Als einziger VanSolution Partner bietet Kerstner den Isolationsausbau und die Kältemaschine aus einer Hand an. Durch die Umstellung auf den neuen Sprinter mit Frontantrieb können wir künftig die um acht Zemtimeter niedrigere Ladekante auch für die Frischdienstlieferung umsetzen.“

Mercedes-Benz Van Rental: Hohe Flexibilität für Transporterkunden zur optimalen Abdeckung von Auftragsspitzen

Als Teil der strategischen Zukunftsinitiative adVANce von Mercedes-Benz Vans gegründet, gehört die Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH zur Daimler Financial Services AG. Dadurch verfügt das junge Unternehmen mit aktuell rund 60 Mitarbeitern nicht nur über höchste Transporterkompetenz, sondern auch über eine große Kenntnis im Miet- und Leasingbereich. Zum Portfolio der, in erster Linie auf gewerbliche Transporterkunden abzielenden, Marke gehört das Mietangebot Mercedes-Benz Van Rental, das Zeiträume von 24 Stunden bis zu 24 Monaten abdeckt. Dabei bieten zwei unterschiedliche Miettarife den Kunden maximale Flexibilität hinsichtlich Fahrzeugwechsel und Rückgabezeitpunkt oder eine hohe Individualisierbarkeit zum Beispiel in Form individueller Branchenlösungen. Mit diesem breit gefächerten Angebot möchte die Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH ihren Kunden eine optimale Planbarkeit des individuellen Transportbedarfs ermöglichen, um Kapazitäts­engpässe bestmöglich abdecken zu können, die Kostenaufwände für den Fuhrpark optimal zu steuern und letztendlich eine hohe Kostentransparenz zu erreichen. Zunächst wird Mercedes-Benz Van Rental in Deutschland angeboten und ist aktuell an rund 100 bereits vorhandene Mietstützpunkte, zum Beispiel in Mercedes-Benz Niederlassungen oder bei Mercedes-Benz Vertragspartnern, gekoppelt. Die Erweiterung des Vertriebsnetzes ist jedoch ebenso geplant, wie die weitere Ergänzung des Angebotsportfolios.

Bild :  Mercedes-Benz Van Rental mit Kühlausbau

Info : 20. Juli 2018, Daimler Communications, Stuttgart

 


12,8 % WENIGER VERBRAUCH: URBAN LAB 2 HÄLT SEIN VERSPRECHEN

12,8 % WENIGER VERBRAUCH: URBAN LAB 2 HÄLT SEIN VERSPRECHEN

Nach neun Monaten Feinanpassung und sieben Monaten Tests mit seinem Laborfahrzeug Urban Lab 2 misst Renault Trucks eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie der CO2-Emissionen von 12,8 % im Stadt- und Regionalverkehr im Vergleich zu einem Serienfahrzeug. Dieses Ergebnis konnte durch Optimierung der Aerodynamik, des Antriebsstrangs, der Bereifung sowie der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur erreicht werden.

Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge liegt Renault Trucks sehr am Herzen. Das 2016 gestartete Kooperationsprojekt EDIT – Efficient Distribution Truck – vereinte um Renault Trucks sechs Partner: Valeo, Lamberet, Michelin, BeNomad, INSA Lyon (LamCoS) sowie IFSTTAR (LICIT). Das Projekt EDIT hatte zum Ziel, den Verbrauch eines temperaturgeführten Lkw im Stadt- und Regionalverkehr um 13 % zu senken. Aus diesem Projekt ist das Laborfahrzeug Urban Lab 2 entstanden. Nach sieben Monaten Tests und 4‘500 km auf offenen Strassen oder dem Rollenprüfstand wurden die im Vorlauf des Projekts aufgestellten Hypothesen bestätigt. Urban Lab 2 zeigt eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von 12,8 % gegenüber dem Referenzfahrzeug Renault Trucks D Wide; das entspricht einer Ersparnis von 3,5 Liter Kraftstoff und 9 kg CO2 auf 100 km.

Testverfahren und Messmethode

Zum Aufbau eines statistisch repräsentativen Prüfzyklus für den temperaturgeführten Verteilerbetrieb stützten sich die Ingenieure von Renault Trucks auf eine Datenbank mit über 8‘000 km Messungen. Dieser Zyklus auf offenen Strassen bestand aus 12 km im Stadtverkehr, 50 km im Regionalverkehr und 57 km auf der Autobahn.  

Vor den Versuchen wurden der Urban Lab 2 und das Referenzfahrzeug auf dem Rollenprüfstand eingefahren und eine detaillierte Leistungskontrolle der Antriebsstränge der beiden Fahrzeuge vorgenommen, um die Repräsentativität der für dieses Projekt eingesetzten Fahrzeuge zu garantieren.

Die Versuche bestanden aus Testfahrten auf der Strasse, auf dem Rollenprüfstand (wo die Fahr- und Temperaturbedingungen simuliert, kontrolliert und reproduziert werden können) sowie Simulationen, um die Messwerte in Korrelation zu bringen. Parallel dazu wurden Tests mit einem Referenzfahrzeug durchgeführt, dessen geometrische Eigenschaften sowie Antriebsstrang dem Laborfahrzeug ähnelten (D Wide 19 t und 280 PS mit Kühlaufbau von Lamberet). Alle die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien wurden unabhängig voneinander bewertet.

Bewertung der verstärkten Aerodynamik

Renault Trucks arbeitete gemeinsam mit Lamberet an der Aerodynamik des Lkw und Kühlaufbaus.

Um den Luftstrom zu verbessern, wurden die Verdampfer in das Aufbaudach integriert und das Kühlmodul im Radabstand installiert. Aerodynamische Ausstattungen wie Heckflügel und hochklappbare Textilverkleidungen, ein gemeinsames Design von Renault Trucks und Lamberet, wurden hinzugefügt. Trittstufen-Klappen, Radverkleidungen, Dachdeflektor, Spoiler und Seitendeflektoren am Fahrerhaus kamen noch hinzu. Ein Kamerasystem ersetzt die klassischen Seitenspiegel.

Der Gewinn durch die aerodynamische Ausstattung wurde auf der Autobahnstrecke des Prüfzyklus gemessen. Diese Messungen wurden am frühen Morgen durchgeführt, um Windböen zu vermeiden. Die Windgeschwindigkeit wurde an drei verschiedenen Stellen gemessen, um sicherzustellen, dass das Referenzfahrzeug sowie der Urban Lab 2 den gleichen Klimabedingungen ausgesetzt waren. Das Prüfprotokoll wurde siebenmal wiederholt, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu garantieren.

Auf Grundlage der erhaltenen Ergebnisse wurde durch Simulation eine Korrelation hergestellt, um den Gewinn für den gesamten Zyklus zu ermitteln. Die Differenz des Leergewichts und Stromverbrauchs zwischen den beiden Fahrzeugen wurde bei den Simulationen berücksichtigt.

Diese Testergebnisse konnten eine optimierte Aerodynamik als einen der wichtigsten Faktoren zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen eines LKW bestätigen, insbesondere im regionalen Verteilerverkehr.

Integration des Mikro-Hybridsystems

Ein kombiniertes System aus den mit Valeo entwickelten Technologien Mikro-Hybrid und Stop & Start wurde auf dem Urban Lab 2 getestet.

Mehrere Einsatzstrategien des Mikro-Hybrid-Systems wurden getestet, um die beim Bremsen aber auch bei verringertem Druck auf das Gaspedal zurückgewonnene Energie zu maximieren. Ausserdem wurden bedeutende Arbeiten an den Stop- und Startstrategien des Motors durchgeführt, um die Dauer zu reduzieren und die damit verbundenen Vibrationen zu senken.

Die Verbrauchstests des Mikro-Hybrid-Systems erfolgten auf dem Rollenprüfstand für drei verschiedene Modi:

-           ohne Mikro-Hybrid-System, Standardkonfiguration;

-           mit Mikro-Hybrid-System, ohne Stop & Start;

-           mit Mikro-Hybrid-System und Stop & Start.

Die Versuche mit den Systemen Stop & Start und Mikro-Hybrid bestätigten bedeutende Verbrauchsreduzierungen, insbesondere im Stadtverkehr.

Kommunikation des Fahrzeugs mit der Infrastruktur

Urban Lab 2 ist mit einer von BeNomad entwickelten Navigationssoftware ausgestattet. Ein Kommunikationssystem erleichtert auch die Durchfahrt bei grünen Ampeln: Der so mit den Infrastrukturen verbundene Urban Lab 2 erhält die Informationen von der Ampel und das System berechnet, ob es sparsamer sein wird, zu beschleunigen oder zu bremsen.

Um den Einfluss dieser Technologien auf den Kraftstoffverbrauch zu bestimmen, wurden zunächst Messungen in den Stadtsegmenten des Prüfzyklus vorgenommen, um den reellen Verkehr und die Ampeln zu definieren. Mehrere Simulationen für verschiedene Verkehrsbedingungen und unterschiedliche Abfahrtszeiten waren nötig, um zuverlässige Statistiken zu erhalten.

Anschliessend wurden Tests auf geschlossener Strecke sowie unter Realbedingungen auf offenen Straßen nach Bordeaux durchgeführt. Letztere bestätigten die Relevanz der Kontrolle des Fahrzeugs durch den Algorithmus in der Abbremsphase, um den Verbrauch zu optimieren.

Diese Fahrerassistenz-Technologie bringt erhebliche Gewinne bei der Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, aber auch beim Fahrkomfort.

Bereifung: Reduzierung des Rollwiderstands

Urban Lab 2 ist mit Prototyp-Reifen von Michelin ausgestattet, die mit dem Ziel entwickelt wurden, ihren Rollwiderstand ohne nachteilige Auswirkungen auf die übrigen Leistungen (Bremsleistung, Fahrleistung, Fahrverhalten) zu reduzieren.

Die Messungen des Reifenverhaltens erfolgten auf Regionalstrecken und Autobahnabschnitten des Prüfzyklus. Es wurden drei Testfolgen mit dem Referenzfahrzeug und dem Laborfahrzeug durchgeführt, um die Profile des Temperatur- und Druckanstiegs jedes Reifens zu messen.

Auf dieser Grundlage bestimmt ein speziell von Michelin entwickeltes Simulationsmodell die Entwicklung des Rollwiderstands im Verlauf des Zyklus. So kann der Verbrauchsunterschied viel genauer bestimmt werden als mit der Standardmethode, die einen festen und optimalen Rollwiderstandskoeffizienten (ISO-Wert) berücksichtigt.

Das EDIT-Projekt machte es möglich, die Relevanz der benutzten Technologien zur Erreichung der geplanten Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs zu bestätigen. Die Arbeiten mit dem Laborfahrzeug helfen Renault Trucks dabei, die physikalischen Mechanismen besser zu verstehen, die diese Reduzierung fördern und technische Lösungen für die künftigen Fahrzeuge vorzubereiten, besonders im Hinblick auf die Einhaltung der künftigen CO2-Normen.

Urban Lab 2 soll zwar nicht in dieser Form auf den Markt kommen, doch könnten die leistungsstärksten Technologien in Serienfahrzeuge integriert werden.

Bild : Laborfahrzeug Urban Lab 2

Info : 19. Juli 2018, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG , Dietikon


ROADPAD - NEUES NAVIGATIONS-UND UNTERHALTUNGSSYSTEM VON RENAULT TRUCKS

ROADPAD - NEUES NAVIGATIONS-UND UNTERHALTUNGSSYSTEM VON RENAULT TRUCKS

Renault Trucks rüstet die Fahrzeuge seiner Baureihen T, C und K mit seinem neuen Audio-Navigations- und Unterhaltungssystem Roadpad aus.

Mit diesem Bord-Assistenten kann der Fahrer Musik hören, im Freisprechmodus telefonieren, sicher steuern oder auf der Strecke geleitet werden.

Die Renault Trucks T, C und K erhalten einen zweiten hochauflösenden
7-Zoll-Touchscreen Drag-and-drop, der künftig das neue Navigations- und Unterhaltungssystem des Herstellers integriert. Roadpad ist der ideale Reisebegleiter für Lkw-Fahrer. Navigationssystem, Musikstreaming, Kameras oder auch Freisprecheinrichtung in einem Gerät.

Roadpad erleichtert die Aufgabe des Fahrers mit einem präzisen Lkw-Ortungssystem und TomTom-Navigation sowie zahlreichen Funktionen wie Routenansicht in 2-D oder 3-D oder auch Verkehrsmeldungen in Echtzeit.

Roadpad sorgt für angenehme Strecken und sichere Fahrt. Das System passt sich ganz dem Lebensrhythmus des Fahrers an und bietet deshalb die gleichzeitige Benutzung von zwei Telefonen. So verfügt der Fahrer über eine Freisprecheinrichtung für sein Geschäfts- und Privathandy. Muss der Fahrer einem Telefon Priorität geben, um sein Telefonverzeichnis zu öffnen oder einen Anruf zu tätigen, kann er von beiden Telefonen unabhängig voneinander Anrufe oder SMS entgegennehmen.

Diese Priorität für ein bestimmtes Telefon kann man im benutzerfreundlichen Menü leicht wechseln.

Mit Roadpad kann der Fahrer auch seine Musikbibliothek abrufen, ohne den Blick von der Straße zu nehmen, da das System einen Zugang zur Streaming-Plattform Deezer anbietet. Er kann auch seine Lieblingsradiosender in DAB+ (Digital Audio Broadcasting) hören und von einer optimalen Soundqualität profitieren. Zusätzlich bietet Roadpad leichten Zugriff auf Wetter-Apps sowie Google Maps.

Für bessere Sicherheit für den Fahrer, seine Ladung und die anderen Verkehrsteilnehmer bietet Roadpad eine perfekte Sicht in allen Situationen dank einer Vorrichtung für vier Kameras. An den Seiten für perfekte Sicht sowie hinten für besseren Komfort bei der Arbeit, insbesondere beim Ankuppeln des Anhängers.

Bild : neues Audio-Navigations- und Unterhaltungssystem Roadpad

Info : 19. Juli 2018, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon

 


RENAULT TRUCKS Z.E. BAUREIHE EXKLUSIV AUF DER IAA 2018

RENAULT TRUCKS Z.E. BAUREIHE EXKLUSIV AUF DER IAA 2018

Renault Trucks präsentiert auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover seine neue vollelektrische Baureihe Z.E. Auf der vom 20. bis 27. September 2018 stattfindenden Leitmesse für Transport, Logistik und Mobilität wird der französische Nutzfahrzeug-hersteller auf insgesamt 1 700 m2 Standfläche auch Fahrzeuge der aktuellen Euro-6- Baureihe sowie das jüngste Forschungs- und Entwicklungsprojekt FALCON vorstellen.

Renault Trucks präsentiert auf der 67. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover insgesamt sieben Fahrzeuge in Halle 17, Stand 21.

Im Zentrum des Messeauftritts von Renault Trucks steht das Thema Elektromobilität. Es werden daher die Fahrzeuge der neuen Z.E. Baureihe vorgestellt.

Renault Trucks ist ein Pionier im Bereich Elektromobilität und hat jüngst die Markteinführung der zweiten Generation vollelektrischer Lkw angekündigt. Besucher der IAA 2018 können diese Lkw für den innerstädtischen Verkehr exklusiv auf dem Messestand von Renault Trucks entdecken. Hier präsentiert der Nutzfahrzeughersteller neben einem Renault Master Z.E. auch einen D Wide Z.E. mit Abfallsammel-Aufbau.

Renault Trucks ist überzeugt, dass Elektromobilität die zukünftige Lösung für die zunehmenden innerstädtischen Probleme wie Luftverschmutzung und Lärmbelastung ist. Darum investiert das Unternehmen bereits seit 2009 sehr stark in die Forschung und Entwicklung von Elektro-Lkw. Dennoch ist Diesel gerade im Bereich Fernverkehr gegenwärtig noch die wichtigste Kraftstoffart, weshalb Renault Trucks seine Forschungsarbeiten auch in diesem Feld fortsetzt. Konkret ist das Ziel die Energieeffizienz von Diesel-Lkw noch weiter zu verbessern. Auf der IAA Nutzfahrzeuge werden folglich auch Details des Forschungsprojekts FALCON - Flexible & Aerodynamic Truck for Low CONsumption - vorgestellt.

Aber auch Motorsportfans kommen auf ihre Kosten, denn es wird auf dem IAA-Messestand auch das neueste limitierte Sondermodell, den T High Renault Sport Racing zu besichtigen geben. Das Fahrzeug ist auf nur 100 Fahrzeuge limitiert und wird mit Beginn der Messe im September 2018 auf den Markt kommen. Dieser Lkw im sportlichen Look zeigt sich in Sirius-Gelb, der legendären Farbe des Formel-1 Teams von Renault Sport Racing. Darüber hinaus verdeutlicht das schwarz-gelbe Schachbrettdesign die visuelle Identität der Renault Sport-Modelle.en genauen Termin der Presskonferenz von Renault Trucks finden Sie ab dem 18. Juli 2018


www.iaa.de

Fahrzeuge auf dem Renault Trucks-Stand:

- D Wide Z.E. 26 t, 6x2 mit Elektroantrieb

- Master Z.E. 3,1 t, mit Elektroantrieb

- D 14 240 PS, mit 5-Liter-Euro 6-Motor

- T High 520, Zugmaschine 4x2, Sondermodell Renault Sport Racing, mit 13-Liter-Euro 6-Motor

- T High 520 Maxispace, Zugmaschine 4x2, mit 13-Liter-Euro 6-Motor

- T 460 Sleeper Cab, 6x2, 11-Liter-Euro 6-Motor

- C 480 Optitrack+ 4x2, mit 13-Liter-Euro 6-Motor

Bitte verlangen Sie an der Empfangstheke auf dem Renault Trucks Stand einen Verkaufsberater von Renault Trucks (Schweiz) AG, welche während der ganzen Ausstellungsdauer anwesend sein werden.

Bild:Renault Trucks zeigt auf der 67. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover insgesamt sieben Fahrzeuge in Halle 17, Stand 21.

Info : 12. Juli 2018, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon


IVECO (Schweiz) AG ernennt neuen Geschäftsführer für die Schweiz

IVECO (Schweiz) AG ernennt neuen Geschäftsführer für die Schweiz

Thomas Rücker übernimmt ab sofort die Geschäftsführung von Francesco Romano, welcher konzernintern eine neue Herausforderung und Aufgabe übernimmt.

Die IVECO (Schweiz) AG legt die Führung in neue Hände. Thomas Rücker löst nach  erfolgreichen vier Jahren Francesco Romano als Geschäftsführer ab. Mit dem 43-jährigen Schweizer Staatsbürger übernimmt eine Person mit langjähriger Führungs- und Verkaufserfahrung diese Funktion wahr. Er kennt die Firma IVECO seit einigen Jahren in seiner Tätigkeit als Leiter Key Account Management, in welcher er für den Ausbau des Grosskundengeschäftes verantwortlich war.

Thomas Rücker verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automobil- und Nutzfahrzeug-Branche in den Bereichen Kundendienst, Ersatzteile und Fahrzeugverkauf. Als ausgebildeter Kaufmann mit diversen Weiterbildungen verfügt er über umfassende Kompetenzen in verschiedenen Bereichen. Nebst seiner Muttersprache Deutsch spricht er fliessend Englisch und Französisch.

Francesco Romano nimmt neu als Vertriebsleiter die weltweite Verantwortung bei Magirus an und somit eine neue berufliche Herausforderung innerhalb des Konzern.

Bild : Herr Thomas Rücker

Info : 21. Mai 2018, IVECO (Schweiz) AG, Kloten


Schweiz qualifiziert sich für das TOP TEAM World Final

Schweiz qualifiziert sich für das TOP TEAM World Final

Das Team Power Generation der Scania Schweiz AG in Uetendorf konnte sich zum zweiten Mal für das Scania TOP TEAM World Final in Schweden qualifizieren.

Über das vergangene Wochenende fand bei der Italscania S.p.A. in Trento das zweite von insgesamt drei europäischen Scania Top Team Regionalfinal statt. Als Gewinner der Schweizer Ausscheidung musste sich das Power Generation-Team gegen die Landesvertreter aus Frankreich, Lettland, Polen, Bulgarien, Rumänien, Grossbritannien, Estland und Litauen beweisen. Hinter vorgehaltener Hand galten dabei Frankreich und Grossbritannien als diejenigen Länder, welche es zu schlagen galt. Doch wie so oft musste der Wettbewerb zuerst absolviert werden und alle Teams begannen bei null.

So standen während dem ganzen Tag eine Theorie-, eine Bus- sowie drei Lastwagen-Aufgaben für alle neun Landesvertreter auf dem Programm. Zum ersten Mal mussten dabei nicht alle Aufgaben hintereinander absolviert werden. Zwischen den fünf Competition-Aufgaben gab es jeweils Kurzworkshops zu unterschiedlichen Scania-Themen, die zum einen etwas den Kopf lüfteten und das Team auch auf andere Gedanken kommen liess.

Für Teamchef Urs Wüthrich war von Anfang an klar, dass es für eine Qualifikation nur einen Weg gibt; Leistung = Können x Wollen. Das „Können“ konnte das Team in den vergangenen Wochen tagtäglich bei der Arbeit trainieren und das „Wollen“ muss in den Köpfen verankert sein. Nach einem guten aber etwas verhaltenen Start besann sich das Team aus Uetendorf auf seine bekannten Stärken und absolvierte die restlichen Aufgaben in souveräner Manier und bekanntem Teamgeist.

Reicht die Leistung für die Qualifikation für das World Final? Auf diese Antwort musste das Team noch einige Stunden warten. Kurz vor Mitternacht war es dann soweit, die Ränge neun bis fünf waren bereits bekannt und nur noch die vier besten Teams mussten zittern, darunter war neben der Schweiz auch noch der Geheimfavorit aus Grossbritannien.

Nach Bekanntgabe der Ränge vier und drei war klar, dass es die Schweiz und das Team aus Polen ins World Final von anfangs Dezember in Södertälje geschafft hat. Nun konnten die Emotionen nicht mehr zurückgehalten werden und die Freude kannte keine Grenzen mehr.

„Ich persönlich bin mit der Leistung des Teams sehr zufrieden und es war einmal mehr bemerkenswert, zu was ein Team fähig ist, wenn jedes einzelne Mitglied einfach nur will.“ liess sich Teamchef Urs Wüthrich nach der erfolgreichen Qualifikation für das World Final zitieren.

Bild :Das junge Team aus Uetendorf schaffte es bereits zum zweiten Mal ans Scania Top Team World Final in Södertälje. V.l.n.r. Urs Wüthrich (Teamchef), Marco Boschung, Marco Gurtner, Marc Müller und Joel Wenger.

Info : 26. April 2018, Scania Schweiz AG, Kloten


RENAULT TRUCKS VERLÄNGERT ERSATZTEILGARANTIE AUF 2 JAHRE

Renault Trucks verlängert die Garantie für Ersatzteile, wenn sie von einer Renault Trucks Vertragswerkstatt montiert wurden, auf zwei Jahre. Mit dieser Garantieverlängerung ohne Kilometerbegrenzung bietet der Automobilhersteller Transportunternehmen einen idealen Schutz für einen sorgenfreien Betrieb.

Renault Trucks bietet künftig seinen Kunden eine Garantieverlängerung auf zwei Jahre ─ mit unbegrenzter Kilometerzahl ─ für jedes Ersatzteil, das von einer Vertragswerkstatt montiert wurde. Diese Garantieverlängerung betrifft Renault Trucks Originalteile, Ersatzteile mit dem Label „eXchange“(nach einem sehr strengen Industrieprozess instandgesetzte Ersatzteile) sowie Renault Trucks Zubehör. Sie gilt in allen Ländern und bei allen Renault Trucks Vertragswerkstätten.

Im Rahmen dieser Garantieverlängerung wird das defekte Ersatzteil kostenlos und umgehend von einer Vertragswerkstatt ausgetauscht. Die Kosten für Arbeitszeit und Abschleppdienst sowie für eventuell verursachte Schäden an den umgebenden Fahrzeugteilen werden übernommen.

Renault Trucks Originalteile und Teile der eXchange-Serie sind der Garant für eine optimale Leistung des Fahrzeugs und eine perfekte Kontrolle der Wartungskosten. Sie wurden nach einem Lastenheft entworfen und homologiert, das den strengsten Normen im Bereich Zuverlässigkeit, Sicherheit und Umweltschutz entspricht.

Info : 19. April 2018, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon


„EcoTwin“ nimmt an EU Truck Platooning Challenge teil

„EcoTwin“ nimmt an EU Truck Platooning Challenge teil

Ein Konsortium aus DAF Trucks, TNO, NXP und Ricardo nimmt gemeinsam unter den Namen „EcoTwin“ an der EU Truck Platooning Challenge teil. Organisator der am Mittwoch, 6. April, stattfindenden Veranstaltung ist das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Umwelt. Ziel der Challenge ist das Erlangen behördlicher Genehmigungen für umfangreiche europaweite Kolonnentestfahrten mit elektronisch gekoppelten Lkw („Platoons“). Das Platooning ermöglicht ein sehr dichtes Auffahren in Lkw-Konvois, was sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und damit auf die CO2-Emissionen, die Sicherheit und den Verkehrsfluss auswirkt.

Beim Platooning fahren die Lkw eines Konvois mittels automatisierter Fahrtechnologie in sehr dichtem Abstand zueinander. Die EU Truck Platooning Challenge soll zeigen, dass ein zweites Fahrzeug technisch mithilfe von WiFi-P, Radar und Kameras in der Lage ist, automatisch der vorausfahrenden Kombination zu folgen. Im Rahmen des „EcoTwin“-Projekts wurde bereits demonstriert, dass das zweite Fahrzeug auch automatisch gelenkt werden kann. Bei der EU Truck Platooning Challenge geht es jedoch vorrangig um das autonome Beschleunigen und Bremsen. Geplant ist ein Abstand von 0,5 Sekunden zwischen beiden Kombinationen. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bedeutet dies umgerechnet einen Abstand von 10 Metern.

Mit WiFi-P gekoppelte Lkw

Ein einzigartiger Aspekt der „EcoTwin“-Kombination ist die von NXP speziell für den Automobilbereich entwickelte, hochmoderne WiFi-P-Verbindung. Die hohe Kommunikationsgeschwindigkeit ermöglicht sogar ein noch dichteres Auffahren des nachfolgenden Lkw.

Darüber hinaus können sich die Fahrer der „EcoTwin“-Kombinationen während der Fahrt über WiFi-P miteinander unterhalten. Das vollständige Bild, das der Fahrer im ersten Lkw vor sich sieht, wird nach dem „See Through“-Prinzip (zu dtsch. „Durchsichtig“) auf einen Bildschirm im nachfolgenden Lkw projiziert.

CO2-Reduzierung, erhöhte Sicherheit und verbesserter Verkehrsfluss

Durch eine maximale Reduzierung des Abstands zwischen Lkw-Kombinationen und die optimale Nutzung des Windschattenfahrens können in Zukunft Kraftstoffeinsparungen von bis zu 10 % sowie eine entsprechende Reduzierung der CO2-Emissionen erzielt werden. Darüber hinaus wird sich durch das Platooning dank der Kombination aus WiFi-P-, Radar- und Kamerasystemen die Verkehrssicherheit weiter erhöhen. Auch die Optimierung des Verkehrsflusses zählt zu den Vorteilen, da Platoon-Lkw sich nicht gegenseitig überholen. Zudem werden derzeit Technologien entwickelt, die Passagierfahrzeugen auf der Autobahn ein sicheres und zuverlässiges Einfädeln oder Abfahren ermöglichen.

Platooning ist technisch möglich

„Natürlich ist noch einiges an Weiterentwicklung erforderlich, bevor wir Platooning als neue Technologie auf dem Markt einführen können“, erklärt Ron Borsboom, Vorstandsmitglied von DAF Trucks und verantwortlich für die Produktentwicklung. „Dieser Prozess wird definitiv nicht vor 2020 abgeschlossen sein. Es sind noch einige Dinge hinsichtlich der Rechtsprechung, Haftung und Akzeptanz zu klären. Während der EU Truck Platooning Challenge werden wir gemeinsam mit TNO, NXP und Ricardo demonstrieren, dass Platooning technisch möglich ist. Diese Demonstration soll Lkw-Herstellern den Weg ebnen, um die Technologie auf öffentlichen Strassen ausgiebiger testen zu dürfen und dadurch noch mehr Erfahrung zu sammeln. Es liegt jetzt an den Politikern, dies zu ermöglichen.“

„EcoTwin“ ist ein Konsortium aus DAF Trucks, TNO, NXP und Ricardo, in das jedes der Mitglieder sein ganz spezielles Wissen und seine persönliche Erfahrung einbringt. NXP ist für das hochmoderne drahtlose Kommunikationssystem zwischen den beiden Fahrzeugen mithilfe von Kameras, Sensoren, Radar und WiFi-P zuständig. Ricardo trägt als führendes Beratungsunternehmen zur funktionalen Sicherheit der Systeme bei. TNO befasst sich mit dem Gesamtkonzept, der Software und der Synergie der neuen Technologien. DAF Trucks leitet neben der Integration aller Systeme in die Fahrzeuge sämtliche Testaktivitäten

Bild : Ziel der Challenge ist das Erlangen behördlicher Genehmigungen für umfangreiche europaweite Kolonnentestfahrten mit elektronisch gekoppelten Lkw („Platoons“).

Info : 5. April 2016, DAF Trucks (Schweiz) AG, Mägenwil


Scania auf grenzüberschreitender Kolonnenfahrt

Scania auf grenzüberschreitender Kolonnenfahrt

Am 29. März 2016 starten drei Sattelzüge von Scania im schwedischen Södertälje, um die Strecke nach Rotterdam in Kolonnenfahrt zurückzulegen. Die Initiative wird von den Niederlanden, die gegenwärtig den EU-Ratsvorsitz führen, organisiert, da das Land die Entwicklung des Lkw-Kolonnenfahrens (Platooning) vorantreiben möchte. Die Fahrzeugkonvois haben das Potenzial, die Sicherheit zu verbessern und Treibstoffverbrauch sowie CO₂-Emissionen im Strassengüterverkehr zu senken.

Scania ist einer von mehreren Akteuren, die sich aktiv an der “EU Truck Platooning Challenge” vom 29. März bis zum 6. April 2016 beteiligen. Es handelt sich dabei um die weltweit erste grenzüberschreitende Initiative dieser Art.

Das Projekt wird auch vom europäischen Verband der Automobilindustrie (ACEA) unterstützt. Ziel ist es, die Entwicklung von Lkw-Konvoi-Korridoren in Europa voranzutreiben, die länderübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und den Weg für Gesetzesänderungen in der EU zu ebnen.

Jonas Hofstedt, Head of Powertrain Development bei Scania meint: „Die European Truck Platooning Challenge ist eine hervorragende Gelegenheit für uns, die grossen Vorteile von Fahrzeugkonvois, wie sichereren und effizienteren Transport und einen verbesserten Verkehrsfluss, sowohl in Schweden als auch in Europa stärker ins Bewusstsein zu rücken. Wir hoffen auch, das Verständnis dafür zu fördern, dass gemeinsame Standards für die verschiedenen Assistenzsysteme benötigt werden und dass eine gemeinsame europäische Gesetzgebung erforderlich ist, um umfangreiche Kolonnenfahrten zu ermöglichen.“

Scania hat mit neuen Konzepten für Kolonnenfahrten die Vorreiterrolle übernommen und entwickelt Lkw-Kombinationen, mit denen das Fahren in enger Formation in der Kolonne – im Platooning – möglich ist. Das erste Fahrzeug im Platooning gibt Spur und Geschwindigkeit vor, die anderen Fahrzeuge folgen und passen Beschleunigung und Abbremsen an. Scania nutzt Platooning bei eigenen Transporteinsätzen seit Jahren und hat gezeigt, dass sich der Treibstoffverbrauch durch die Senkung des Luftwiderstands unter realen Verkehrsbedingungen um bis zu 10 Prozent senken lässt.

Viele Lkw werden gegenwärtig mit radar- und kamerabasierten Systemen ausgestattet, die die Einhaltung eines kurzen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug ermöglichen. Durch den Einsatz verbesserter Kommunikationslösungen können Fahrzeuge in einem Konvoi einen geringen, aber sicheren Abstand zueinander einhalten, der zum Teil nur 10 Meter beträgt. Erreicht wird dies durch den Einsatz modernster Technologie, bei der die Fahrzeuge mit innovativer Software - die den Abstand zwischen den Fahrzeugen reguliert und bei Bedarf die Bremsen betätigt - digital miteinander vernetzt sind.

Die Fahrer in den Konvois sind stets für die Assistenzsysteme ihrer Fahrzeuge verantwortlich und können den Konvoi jederzeit verlassen oder ggf. den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug erhöhen, um z.B. anderen Verkehrsteilnehmern das Verlassen der Autobahn zu ermöglichen.

Auf der Etappe zwischen Södertälje und Malmö wird Scania Lastzüge mit einem zusätzlichen Auflieger einsetzen, sodass die Gesamtlänge eines Gespanns 32 Meter betragen wird.

„Längere Lkw-Kombinationen wurden von uns auf einigen Streckenabschnitten bereits getestet und wir haben damit gute Ergebnisse erzielt“, so Hofstedt. „Durch den Einsatz eines zusätzlichen Aufliegers wird die Warenmenge pro Transport erhöht. Gleichzeitig werden die Kosten pro Tonnenkilometer um 40 Prozent und der CO₂-Ausstoss um mehr als ein Viertel gesenkt.”

Scania wird auch weiterhin überdurchschnittlich viele Mittel zur schnelleren Einführung vernetzter Lkw und in die damit verbundene Infrastruktur investieren. Auf dem jüngsten Mobile World Congress in Barcelona kündigten Scania und Ericsson gemeinsame Forschungsaktivitäten in diesem Bereich an.

Bild : drei Sattelzüge von Scania im schwedischen Södertälje in Kolonnenfahrt

Info : 29. März 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


RENAULT MASTER EURO 6: PRIORITÄT FÜR KOMFORT UND SENKUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS

RENAULT MASTER EURO 6: PRIORITÄT FÜR KOMFORT UND SENKUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS

Der Renault Master von Renault Trucks ist jetzt mit Euro-6-Motorisierung erhältlich. Das Master-Angebot ist mit Modellen von 2,8 bis 4,5 t und Motorleistungen von 110 bis 170 PS weiterhin sehr weit gefächert, um die Anforderungen im Bauwesen, in der Personenbeförderung, im Paketdienst oder bei temperaturgeführten Transporten optimal zu erfüllen. Dabei kommen verschiedene Spezialpakete zum Einsatz.

Renault Trucks führt den Renault Master Euro 6 ein. Zur Erfüllung der Schadstoffvorschriften verwendet das Fahrzeug die SCR-Technologie (selektive katalytische Reduktion). Diese Technologie wird von Renault Trucks bereits seit 2009 für die LKW-Baureihen eingesetzt und perfekt beherrscht. In Verbindung mit der AdBlue®-Einspritzung in die Abgase sorgt das SCR-System für eine drastische Senkung der Schadstoffemissionen. Der AdBlue®-Tank des Renault Master erlaubt mit seiner Kapazität von 22 Litern Reichweiten von bis zu 12.000 km. Um ein Verwechseln beim Auftanken zu vermeiden, wurde dieser Tank auf der gegenüberliegenden Seite des Kraftstofftanks installiert.

Das neue Master-Angebot mit Modellen von 2,8 bis 4,5 Tonnen sowie 110 bis 170 PS verfügt über die Euro-6-Zulassungen Light Duty oder Heavy Duty. Damit werden auch schwere Aufbauten wie Hebebühnen möglich. Renault Trucks bietet auch Modelle mit einsatzfertigen Aufbauten, wie z. B. Pritschen, Koffern oder Kippern an.

Um die Bedürfnisse der Kunden optimal zu erfüllen, hat Renault Trucks die Ausstattungsstufen des Renault Master Euro 6 so individuell wie möglich gestaltet: Die fünf Branchenpakete (Baustelleneinsatz, Lieferverkehr, temperaturgeführter Transport, Aufbauhersteller, Kinderbeförderung) beinhalten die geeignete Ausrüstung für die Arbeit in diesen Bereichen und erleichtern die Installation von Aufbauten. Das Paket Baustelleneinsatz umfasst beispielsweise Optionen wie die Motordrehzahlregelung für Geräte am Nebenantrieb, das Paket Lieferverkehr beinhaltet hingegen Optionen wie die 270°-Türöffnung, um Be- und Entladevorgänge zu erleichtern.

Renault Trucks bietet zudem speziell auf die Nutzer des Fahrzeugs ausgerichtete Versionspakete an. Diese erleichtern die Ausübung ihrer Tätigkeit, wie das Paket Vision mit Optionen für verbesserte Rundumsicht, oder sie bieten zusätzlichen Komfort, wie das Paket High Comfort.

Zur weiteren Verbesserung des Arbeitskomforts für den Fahrer kann der neue Renault Master mit dem System Media Nav 2.0 ausgestattet werden, das einen
7"-Navigations-Touchscreen sowie ein Audiosystem mit DAB-Radio, Klinkenbuchse,
USB-/Bluetooth®-Schnittstelle und Freisprecheinrichtung beinhaltet. Über eine einfache Verbindung mit einer speziellen Website können die Karten des Systems aktualisiert werden. Zur Erhöhung der Sicherheit ist die Option Fernlichtautomatik (automatisches Umschalten von Fernlicht auf Abblendlicht bei Detektion eines Fahrzeugs innerhalb einer Entfernung von 600 Metern) sowie die Option Rückfahr-Kamera und -Radar zum sicheren Rangieren erhältlich.

Um den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen noch stärker zu senken und die Leistungen des Fahrzeugs zu verbessern, ist der Renault Master mit dem Eco-Mode-System ausgestattet, das den Verbrauch durch eine Reduzierung des Motordrehmoments verringert, sowie mit dem Stop&Start-System, das den Motor bei Halts an Ampeln automatisch abschaltet. Er ist darüber hinaus mit der Biturbolader-Technologie ausgerüstet, bei der ein Niederdruck-Turbolader und ein Hochdruck-Turbolader nacheinander oder auch gleichzeitig verwendet werden, um das Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen zu steigern (380 Nm im Bereich von 1.500 bis 3.000 U/min). Und nicht zuletzt ist der Renault Master mit dem System Driver Assist ausgestattet, das den Fahrer über den idealen Schaltzeitpunkt informiert.

Weil der Service für Renault Trucks integraler Bestandteil des Fahrzeugs ist, bieten wir für den Renault Master Dienstleistungen an, die auf seine Nutzung zugeschnitten sind. Unter dem Label Fast & Pro wird den Kunden so ein spezieller Servicebereich für Transporter angeboten, mit verkürzten Stillstandszeiten zur Fahrzeugwartung und planbaren Kosten. Renault-Master-Kunden kommen in den Genuss der gesamten Renault-Trucks-Expertise bei der SCR- und AdBlue®-Technologie, die sich in den LKW-Baureihen des Unternehmens bewährt hat. Die Servicequalität von Renault Trucks wird auch über die Drive & DriveExtra-Wartungsverträge mit 4 Servicestufen und optimierten Finanzierungs- und Versicherungsleistungen gewährleistet.

Der Renault Master ist Teil der Verteilerverkehr-Baureihe von Renault Trucks, die mit dem Renault Maxity, dem Renault Trucks D Cab 2m, dem Renault Trucks D und dem Renault Trucks D Wide sowie D Access die grösste Baureihe dieses Segments darstellt.

Bild: der Renault Master von Renault Trucks ist jetzt mit Euro-6-Motorisierung erhältlich

Info : 31. März 2016, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon


Nater ist neuer DAF Servicepartner

Nater ist neuer DAF Servicepartner

Partnerschaftlich, engagiert, flexibel: ab sofort profitieren alle DAF Besitzer in der Ostschweiz von den drei Kernwerten der Nater Gruppe. Der Standort Staad SG ist seit 1. Januar 2016 offiziell DAF Servicepartner.

Mit Nater AG Truck & Service bereichert seit neuestem ein weiterer namhafter Partner das DAF Werkstattnetz in der Schweiz. Am Standort in Staad SG fungieren die anerkannten Experten in Sachen Lastwagen-Service als „DAF Servicepartner“ und verstärken somit nachhaltig die Präsenz von DAF Trucks in der Ostschweiz.

Da die Produkte der Marke DAF aufgrund der standfesten und verbrauchsarmen PACCAR Euro 6 Motoren immer beliebter werden, entschied sich die Nater Gruppe als etabliertes Unternehmen für ein Engagement im Bereich der Serviceaufgaben. Schlussendlich überzeugten vor allem auch Qualität und Potential der robusten DAF Fahrgestelle „Made in Holland“.

„Diese Zusammenarbeit ist für uns ein strategischer Meilenstein“, erklärt Ralph Nater, Inhaber und Geschäftsführer der 1989 gegründeten Nater Gruppe. Investiert wird in die Beschaffung von Ersatzteilen, Spezialwerkzeugen und technischen Geräten, aber auch in Mitarbeiterschulungen, dies mit dem klaren Ziel, DAF-Kunden zu begeistern. Mittelfristig rechnet man bei Nater auch mit der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.

DAF Marketing- und PR-Manager Schweiz und Österreich, Norbert Gall: „Indem wir die Nater Gruppe am Standort Staad als DAF Servicepartner gewinnen konnten, schliessen wir eine wichtige Lücke im DAF Werkstättennetz. Kurze Wege und schnelle Erreichbarkeit werden zu essenziellen Erfolgsfaktoren, daher werden auch bestehende Partner von dieser Entwicklung profitieren. DAF ist nun in der Lage, den Markt in der Ostschweiz noch zielgerichteter zu bearbeiten.“ Neben dem Standort in Staad, an welchem sich der DAF Servicepartner-Standort befindet, ist die Nater Gruppe mit anderen Marken an zwei weiteren Standorten aktiv.

Bild : Ralph Nater und Norbert Gall

Info : 17. März 2016, DAF Austria GmbH , Wiener Neudorf


NEUER RENAULT TRUCKS T: WENIGER VERBRAUCH, MEHR NUTZLAST

NEUER RENAULT TRUCKS T: WENIGER VERBRAUCH, MEHR NUTZLAST

Weniger als drei Jahre nach seiner Markteinführung und überaus positivem Kundenfeedback wird der Renault Trucks T bereits in einer grundlegend überarbeiteten Version angeboten, um noch stärker zur Rentabilität seiner Kunden beizutragen. Der T in der Modellversion 2016 bietet Verbesserungen im Bereich des Fahrgestells und des Antriebsstrangs, durch die der Verbrauch um bis zu 2 % gesenkt und die Nutzlast um bis zu 114 kg gesteigert werden kann. Darüber hinaus wird mit Optivision ein vorausschauendes Cruise-Control-System mit GPS-Einbindung eingeführt.

Mit dem Renault Trucks T wurde 2013 eine neue Ära in der Geschichte von Renault Trucks eingeläutet. Das zum International Truck of the Year 2015 gewählte Modell fand aufgrund seiner Fertigungsqualität und Energieeffizienz schnell Anklang bei den Kunden. Anstatt sich auf seinem Erfolg auszuruhen, entwickelt Renault Trucks die Baureihe nun weiter. „Das Feedback der Kunden zeigt uns, dass der T den Erwartungen im Hinblick auf Verbrauch und Fahrkomfort durchaus gerecht wird“, erklärt Sophie Rivière, die bei Renault Trucks für die Fernverkehrsbaureihe verantwortlich ist. „Um die Rentabilität unserer Kunden weiter zu steigern, haben wir uns auf drei Schwerpunkte konzentriert: Verbesserung der Aerodynamik zur Senkung des Verbrauchs, Verringerung des Gewichts zur Erhöhung der Nutzlast und Förderung einer sparsamen Fahrweise durch ein Navigationssystem mit vorausschauendem GPS.“

Bei der Verbesserung der Aerodynamik konnte Renault Trucks auf seine jüngsten Erfahrungen mit dem Laborfahrzeug Optifuel Lab 2 zurückgreifen. So ist nun im T 2016 ein optionaler integrierter Spoiler unter dem Stossfänger zu finden: „Dieser Spoiler sorgt für eine günstigere Lenkung des Luftstroms unter den Lkw und damit für deutlich weniger Luftverwirbelungen, die den Kraftstoffverbrauch erhöhen“, erläutert Sophie Rivière. „Ausserdem wird beim neuen T ein neuartiger fester Dachspoiler mit niedrigerem Gewicht und ohne Metallbeschlagteile eingeführt, der den Luftwiderstand des Fahrzeugs verbessert.“ Je nach Modellversion kann der Kunde weitere 2 % Kraftstoff gegenüber seinem aktuellen Fahrzeug einsparen.

Beim Fahrgestell wurde dem Gewicht der Kampf angesagt. Mehrere Komponenten wurden neu gestaltet bzw. leichter gemacht, um möglichst viel Nutzlast für die Kunden zu gewinnen. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise ein neues Achsübersetzungsverhältnis und eine weiterentwickelte Luftfederung zu nennen, durch deren neue Bauweise mehrere Kilogramm Gewicht eingespart werden. Ebenso hat der Kunde die Möglichkeit, eine Aluminiumsattelkupplung für die Sattelzugmaschine zu ordern. „Unser Konzept bezüglich des Gewichts ist ähnlich wie bei der Aerodynamik“, erklärt Sophie Rivière. „Die Einsparungen werden durch kleinere Eingriffe erzielt, die schliesslich insgesamt zu einer grossen Gewichtsreduzierung führen. Dadurch stehen dem Kunden bis zu 114 kg mehr Nutzlast zur Verfügung!“

Auch bei den Motoren DTI 11 und DTI 13 wurden Anpassungen vorgenommen, durch die der Verbrennungsvorgang weiter optimiert und so der Verbrauch gesenkt wird. Die Motoren erfüllen schon jetzt die künftige Abgasnorm Euro 6 Step C, die ab dem 31. Dezember 2016 gilt.

Die wichtigste Neuerung bei diesen Motoren ist die Einführung der Common-Rail-Einspritzung beim DTI 13. „Aufgrund der Zuverlässigkeit und Effizienz der Einspritzanlage im 11-Liter-Motor in Bezug auf die Sparsamkeit waren wir davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, dieses System auf den 13-Liter-Motor zu übertragen“, führt Sophie Rivière weiter aus. „Der auch zuvor schon leistungsfähige DTI 13 bietet sich als besonders wirtschaftliche Lösung für Transportunternehmen an, die beispielsweise auf hügeligen Strecken unterwegs sind oder schwere Lasten befördern.“ Ergänzt werden die Motoren durch eine neue Generation des automatisierten Optidriver-Getriebes.

Neben den Verbesserungen am Lkw selbst bietet Renault Trucks zur Markteinführung des T 2016 neue Serviceleistungen an, die ebenfalls auf die Senkung des Verbrauchs abzielen. Darunter ist das vorausschauende Cruise-Control-System Optivision mit GPS-Einbindung. Es passt Schaltstrategie, Beschleunigung und Geschwindigkeit des Fahrzeugs dem Streckenprofil an. „Wenn Sie sich zum Beispiel einer Steigung nähern, sorgt das System dafür, dass die Schwungmasse des Fahrzeugs optimal ausgenutzt wird“, erklärt Sophie Rivière. „Und am Scheitelpunkt bleibt es im höchsten und sparsamsten Gang, weil es das Gefälle gewissermassen vorhersieht.“ Bei jeder Fahrt registriert das System nicht nur die Route des jeweiligen Lkw, sondern aller Fahrzeuge mit Optivision, die eine ähnliche Strecke gefahren sind. Kraftstoffeinsparungen können so schon beim ersten Auftrag des Fahrzeugs erzielt werden, sofern ein anderer Lkw mit dem System dieselbe Strecke bereits zurückgelegt hat. Mit dem Paket Fuel Eco+, das aus dem Paket Fuel Eco (gesperrter Power-Modus, Eco Cruise Control mit kontrolliertem Freilauf Optiroll, auskuppelbarer Druckluftkompressor, Lenkhilfepumpe mit variablem Durchsatz, automatische Motorabschaltung) und Optivision besteht, kann das Transportunternehmen den Verbrauch seiner Fahrzeuge um bis zu 5 % senken.

Mit dem T in der Modellversion 2016 erweitert Renault Trucks sein Angebot an Transportlösungen. Mit einer verbesserten Nutzlast, effizienteren Motoren und innovativen Serviceleistungen zur Senkung des Verbrauchs geht Renault Trucks einen Schritt weiter in seinem Bestreben, den Kunden einen Lkw zu bieten, der ein echtes Profitcenter ist.

Bild : Der Renault Trucks T 2016 – weniger Verbrauch, mehr Nutzlast

Info : 17. März 2016, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon


Neues I-Shift-Getriebe mit Kriechgängen ermöglicht Anfahren aus dem Stand mit 325 Tonnen

Neues I-Shift-Getriebe mit Kriechgängen ermöglicht Anfahren aus dem Stand mit 325 Tonnen

Volvo Trucks präsentiert ein neues Mitglied der I-Shift-Familie: I-Shift mit Kriechgängen. Die neuen Gänge, mit denen das Automatikgetriebe ausgestattet wurde, bietet ein ausgezeichnetes Anfahrverhalten für Lkw, die schwere Lasten unter anspruchsvollen Bedingungen befördern. Das System ist für in Serie hergestellte schwere Lkw absolut einmalig.

Die neue I-Shift-Version von Volvo Trucks macht es möglich, zwei neue Kriechgänge hinzuzufügen. Das bedeutet unter anderem, dass der Lkw mit einem Gesamtzuggewicht (GZG) von bis zu 325 Tonnen aus dem Stand anfahren kann.

„I-Shift mit Kriechgängen eröffnet schweren Lkw mit Automatikgetriebe ganz neue Möglichkeiten, die Geschwindigkeit beim Langsam- und Rückwärtsfahren zu regulieren. Der Fahrer kann schwere Lasten transportieren, ohne Angst haben zu müssen, in Situationen zu geraten, die zu teuren Ausfallzeiten führen können“, sagt Peter Hardin, Produktmanager FM und FMX.

Mit den neuen Kriechgängen kann der Lkw mit extrem niedrigen Geschwindigkeiten von 0,5 bis 2 km/h fahren. Das ist bei präzisen Fahrmanövern, wie sie bei Baustelleneinsätzen und Instandhaltungsarbeiten erforderlich sind, enorm hilfreich.

„Das deutlich verbesserte Fahr- und Anfahrverhalten mit den neuen Kriechgängen macht die Arbeit des Fahrers wesentlich leichter, wenn er schwer beladen in schwierigem Gelände oder auf rutschigem Untergrund manövrieren muss, wie auf Baustellen, in Bergwerken oder im Wald. Je schwerer der Transport und je schlechter der Untergrund oder das Gelände, desto mehr profitiert er von einem Lkw mit Kriechgängen“, erläutert Peter Hardin.

Für Transportunternehmen, die Schwertransporte auf schwierigem Untergrund durchführen, aber auch auf normalen Autobahnen unterwegs sind, bieten die Kriechgänge außerdem hohe Flexibilität und das Potenzial, Kraftstoff zu sparen.

„I-Shift mit Kriechgängen macht es möglich, bei extremen Verhältnissen aus dem Stand anzufahren. In Kombination mit einer geeigneten Hinterachsübersetzung, die die Motordrehzahl bei hohen Geschwindigkeiten optimiert, wird der Kraftstoffverbrauch auf der Autobahn gesenkt. Das ist ein enormer Vorteil für Fuhrunternehmen, die solche Transporte durchführen“, meint Peter Hardin.

Je nach Einsatzbereich ist I-Shift mit einem oder zwei Vorwärtskriechgängen und mit oder ohne zwei Rückwärtskriechgängen erhältlich. Rückwärtskriechgänge ermöglichen ein extrem langsames Rückwärtsfahren. Dies ist ein großer Vorteil bei Rückwärtsmanövern, die große Präzision erfordern.

Fakten – I-Shift mit Kriechgängen

  • I-Shift mit Kriechgängen ist eine Weiterentwicklung des I-Shift-Automatikgetriebes von Volvo Truck.
  • Die neue Version des I-Shift wurde speziell im Hinblick auf ein ausgezeichnetes Anfahrverhalten und zum Fahren mit sehr niedrigen Geschwindigkeiten entwickelt.
  • I-Shift mit Kriechgängen ermöglicht es, mit nur 0,5 bis 2 km/h zu fahren, und meistert problemlos ein Anfahren aus dem Stand mit einem Gesamtzuggewicht von bis zu 325 Tonnen, was für in Serie hergestellte Lkw mit Automatikgetriebe einzigartig ist.
  • Das Getriebe ist als Direct Drive- oder Overdrive-Getriebe mit einem oder zwei Kriechgängen erhältlich. Außerdem können zwei Rückwärtskriechgänge spezifiziert werden.
  • Die niedrigen Kriechgänge sind in das I-Shift-Getriebe integriert. Um den hohen Lasten standzuhalten, sind mehrere Komponenten aus hochfesten Materialien hergestellt. Das Getriebe ist 12 cm länger als eine herkömmliche I-Shift-Einheit. I-Shift mit Kriechgängen ist für die 13- und 16-Liter-Motoren der Modellreihen Volvo FM, Volvo FMX, Volvo FH und Volvo FH16 von Volvo Trucks erhältlich.

Übersetzungen – I-Shift mit Kriechgängen

  • Bei einem Getriebe mit einem einzigen Kriechgang beträgt die Übersetzung 19:1 bei einem Direct Drive-Getriebe bzw. 17:1 bei einem Overdrive-Getriebe. (Die Übersetzung des kleinsten Gangs bei einem normalen I-Shift-Direct Drive-Getriebe beträgt 15:1). Bei einem Direct Drive- oder Overdrive-Getriebe mit zwei Kriechgängen beträgt die kleinste Übersetzung 32:1.
  • Die Übersetzung des kleinsten Rückwärtsgangs beträgt 37:1 bei einem Direct Drive-Getriebe.

Bild : I-Shift mit Kriechgängen bietet ein ausgezeichnetes Anfahrverhalten

Info : 15. März 2016, Volvo Group (Schweiz) AG, Dällikon


Camion Pro deckt großflächige Manipulationen von Abgasregelungen bei LKW auf

  • Einsatz bei Speditionen in Osteuropa offenbar weit verbreitet
  • illegale Steuergeräte sparen bis zu 3000 Euro pro Lkw und Jahr
  • zehn Mal höherer Stickoxid-Ausstoß
  • Berufsverband fordert konsequentere europaweite Verfolgung

 

Hacker haben offenbar die Motor-Software aller großen Lkw-Hersteller geknackt. Die Recherchen des Berufsverbandes Camion Pro e.V. legen den dringenden Verdacht nahe, dass die Abgasmanipulation von Nutzfahrzeugen eine erträgliche Einnahmequelle für Transportunternehmen aus Osteuropa geworden ist. „Auch auf deutschen Autobahnen könnten bis zu 20 Prozent der Lkw betroffen sein“, erklärt Andreas Mossyrsch, Vorstand des Vereins Camion Pro. Bei den Recherchen von Camion Pro zum Lohndumping in Osteuropa hatten Brancheninsider Mossyrsch auf die Möglichkeiten zur Manipulation der AdBlue-Einspritzsteuerung durch kleine elektronische Geräte hingewiesen und gleichzeitig Bezugsquellen genannt. „Der anzunehmende Umweltschaden dürfte immens sein, und der mögliche Schaden für das deutsches Mautsystem könnte sich in den letzten fünf Jahren auf bis zu mehrere hundert Millionen Euro belaufen“, unterstreicht Mossyrsch die Bedeutung dieses Abgasskandals in der Transportbranche. „Wir haben sowohl die Lkw-Hersteller, als auch die Behörden und die Bundesregierung mit diesen Erkenntnissen konfrontiert und alle zeigten sich völlig überrascht.“

Bei Undercover-Recherchen des Berufsverbandes Camion Pro in Rumänien, wurden von dubiosen Kontaktpersonen verschiedene Illegale Angebote zur „Optimierung“ von Fahrzeugflotten unterbreitet. Camion Pro wurde dabei konkret ein „AdBlue-Killer“ angeboten. Diese soll die AdBlue-Abgasanlagen am Lkw stilllegen, ohne dass die Motorsteuerung automatisch das Notlaufprogramm aktiviert. Die Verkäufer dieser sogenannten AdBlue-Emulatoren versprechen dem Betreiber Einsparungen von einigen tausend Euro im Jahr, weil auf die im Abgassystem moderner Dieselmotoren zur Stickoxid-Reduzierung benötigten Harnstofflösung komplett verzichtet werden könne. Wie die intensiven Recherchen des Berufsverbandes Camion Pro weiter ergaben, lassen sich die Manipulationen offenbar kaum nachweisen, weshalb kaum ein Risiko besteht, erwischt zu werden.

Chinesische Unternehmen entwickeln Software und elektronische Bauteile und verkaufen im großen Stil nach Osteuropa.

Camion Pro stieß bei seinen weiteren Recherchen auf „Zulieferbetriebe" in China und Osteuropa. Diese Betriebe liefern, offenbar im industriellen Stil, Bauteile, die ausschließlich zu dem Zweck entwickelt und hergestellt wurden, die Abgasanlagen der Nutzfahrzeuggenerationen Euro 5 und 6 zu manipulieren. Camion Pro hat Kontakt zu Werkstätten und illegale „Dienstleistern“ im Ausland, die die vollständige Umrüstung aller gängigen Nutzfahrzeugmarken anbieten. Als sich Camion Pro als „Großkunde“ bei „Vertriebsorganisationen“ in Russland, China und Großbritannien ausgab, erhielt der Berufsverband verblüffendes Material. Neben Informationen, wie die Bauteile unbemerkt betrieben werden können, erhielt der Verband sogar eine Preisliste für Händler und Großabnehmer. Auf Nachfrage versicherte der Großhändler jede Woche Hunderte dieser „AdBlue-Killer“ nach Osteuropa zu verkaufen. Wie Camion Pro weitere herausfand, lassen sich die elektronischen Steuergeräte zur Abgasmanipulation auch ohne Kontakt zur Unterwelt sehr einfach beschaffen. Wer auf Internet-Verkaufsplattformen wie Ebay den Suchbegriff „AdBlue Emulator“ eingibt, stößt ohne weiteres auf frei verfügbare Angebote aus China, Russland, aber auch aus EU-Ländern, wie Litauen, Spanien oder den Niederlanden. Diese vertreiben die Umrüstsätze samt Einbauanleitung und ohne Versandkosten für teilweise unter 50 Euro. Wer mit den Einbau-Anleitungen nicht klarkommt, kann sich bei YouTube Videos für den Selbsteinbau runterladen.

Wirtschaftlich interessant sind die Manipulationen, weil die damit umgerüsteten Lkw kein AdBlue mehr brauchen. AdBlue ist eine wässrige Harnstofflösung, die bei modernen Dieselmotoren in den Abgasstrang eingespritzt wird, und dabei durch eine chemische Reaktion die für die Umwelt schädlichen Stickoxide zu Stickstoff und Wasser umwandelt. Auf diese Weise vermindert sich der Stickoxid-Ausstoß um rund 90 Prozent. Wie Andreas Mossyrsch vorrechnet, kann eine mittelständische Spedition durch den Einsatz dieser Manipulationsgeräte pro Jahr AdBlue-Kosten in sechsstelliger Höhe einsparen. „Wenn wir davon ausgehen, dass ein Lkw durchschnittlich zwei Liter AdBlue pro 100 Kilometer verbraucht, und ein Liter AdBlue zwischen 0,50 Euro und 1,00 Euro kostet, belaufen sich die Gesamtkosten bei einem Fahrzeug mit 150.000 Kilometer Jahresfahrleistung auf mindestens 1500 Euro jährlich“, führt Mossyrsch aus. „Bei einer Zweifahrerbesatzung sind auch Jahresfahrleistungen von 200.000 Kilometer und mehr üblich.“ Ein Fuhrpark mit 100 Fahrzeugen kann mit der Abgasmanipulation also Einsparungen von 100.000 Euro und mehr pro Jahr erreichen.

Hoher Schaden für die Umwelt und das deutsche Mautsystem.

Den Umweltschaden schätzt Camion Pro als erheblich ein. Andreas Mossyrsch: „Da Lkw einen vielfach höheren Verbrauch haben und durchschnittlich etwa zehn Mal mehr Kilometer im Jahr zurücklegen als ein Pkw ist jährliche Schadstoffausstoß eine Lkw schon deshalb etwa einhundert Mal höher als bei einem durchschnittlichen Pkw.“ Nach seiner Rechnung verschmutzt ein mit „AdBlue-Killer“ ausgerüsteter Lkw im internationalen Fernverkehr die Umwelt sogar einige hundert Mal mehr als ein VW Golf mit „VW-Mogelsoftware“.

Dabei spielen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gerade Stickoxide eine wichtige Rolle bei der globalen Erwärmung. Sie gelten zudem als Verursacher sauren Regens und spielen eine Rolle bei der Entstehung von Smog. Erhöhte Stickoxidkonzentrationen in der Luft können die Atmungsorgane reizen und schädigen.

Nicht nur der Umweltschaden ist durch die Manipulationen am AdBlue-Einspritzsystem erheblich, auch das deutsche Mautsystem wird nach Einschätzung von Camion Pro auf diese Weise um mehrere hundert Millionen geprellt. „Ein manipulierter Lkw hält nicht mehr die Emissionsstufe Euro 5 oder Euro 6 ein, sondern bestenfalls noch Euro 3, vermutlich aber eher Euro 0“, erläutert Mossyrsch. Da die Maut in Deutschland umweltfreundliche Fahrzeuge belohnt und die Kosten pro Kilometer für Fahrzeuge mit höherem Schadstoffausstoß dramatisch höher sind als für moderne Euro-5-Lkw, summiere sich der zu beziffernde Schaden für das Mautsystem auf mehrere hundert Millionen Euro in den letzten fünf Jahren.

Warum braucht man einen AdBlue-Killer, wenn man den Lkw ohne AdBlue betreiben möchte?

Bei modernen Lkw-Motoren erkennt die Steuerungssoftware, wenn kein AdBlue eingespritzt wird, sei es, weil der Tank leer ist, die AdBlue-Einspritzanlage defekt ist oder aber vom Betreiber eine falsche Flüssigkeit eingefüllt wurde. Um die Umweltvorschriften einzuhalten, regelt die Motorelektronik die Motorleistung, respektive das Drehmoment herunter, so dass nur noch Notfahreigenschaften vorhanden sind. Die Manipulationssoftware, so das Versprechen er Verkäufer, gaukelt der Motorsteuerung jedoch eine intakte AdBlue-Einspritzung vor und gewährleistet so einen normalen Betrieb, auch ohne den Einsatz von Harnstoff.

Die Internetplattform www.eurotransport.de berichtet dazu:
"Für den Fall, dass nicht genügend AdBlue vorhanden, oder die Einspritzanlage defekt oder aus Betrieb ist, “haben die Fahrzeughersteller zunächst einmal eskalierend gestufte Sanktionen vorgesehen. Das entspricht den Vorgaben des europäischen Gesetzgebers. Laut Heimo Schreier vom Entwicklungsdienstleister AVL List stellt die entsprechende EU-Verordnung durch ein vorgeschriebenes Fahreraufforderungssystem sicher, dass für das SCR-System nur AdBlue in entsprechender Menge und Qualität verwendet wird.“  Denn ist der AdBlue-Tank trocken, erfüllt ein Nutzfahrzeug bei Weitem nicht mehr die Abgasnorm, sondern fährt unter Umständen als Euro-0-Fahrzeug vor. Die Reduktion von Stickoxiden (NOx) im SCR-Katalysator zu den harmlosen Substanzen Wasser und Stickstoff bleibt ohne die wässrige Harnstofflösung mit dem Handelsnamen AdBlue aus. Die augenfälligsten Folgen: Die Umwelt wird mehr belastet als erlaubt, die Mautgebühr zu niedrig berechnet. Die Sanktionen sollen sicherstellen, dass nicht aus falscher Sparsamkeit oder mit betrügerischer Absicht AdBlue "vergessen" wird. Die Hersteller haben über alle Fahrzeugmarken hinweg die erforderlichen Sanktionen entsprechend implementiert." (Quelle: eurotransport.de)

Andreas Mossyrsch vom Berufsverband Camion Pro wirft sowohl der europäischen Politik, wie auch den Kontrollbehörden Versagen vor: „Darüber, dass der Betrieb ohne AdBlue auf jeden Fall verhindert werden muss, sind sich Hersteller und Europäische Union offenbar einig gewesen. Auch darüber, dass mit betrügerischen Absichten zu rechnen ist, war man sich in Brüssel und den Konzernspitzen offenbar im Klaren. Was man aber wohl falsch eingeschätzt hat, ist die kriminelle Energie, mit der die internationalen ‚Geschäftswelt‘ das System unterläuft.“ Mossyrsch fordert daher strengere Kontrollen, auch über Ländergrenzen hinweg: „Abgesehen, davon dass die Verwendung der Manipulationsgeräte offenbar nur schwer nachweisbar ist, ist es erforderlich dass bei einem begründeten Verdacht oder einem tatsächlichen Verstoß gegen geltendes EU-Recht die Strafverfolgungsbehörden auch in Osteuropa enger mit den deutschen Behörden zusammenarbeiten. Bisher ist diese Zusammenarbeit faktisch nicht gegeben. Insbesondere osteuropäische Unternehmen scheinen nach Belieben gegen geltendes Recht verstoßen zu können, ohne dass sie Angst vor Konsequenzen fürchten müssen.“

Deutsche Transportunternehmen sind kaum betroffen.

Trotz des offenbar frei zugänglichen Marktes für AdBlue-Killer, geht Mossyrsch davon aus dass die Manipulationen vor allem osteuropäische Flottenbetreiber betreffen. „Es ist kaum vorstellbar, dass in Deutschland größere Flotten mit dieser Technik ausgestattet sind. Um so etwas zu bewerkstelligen, benötigt man ein kriminelles Netzwerk, das die Beschaffung, den Einbau und den Betrieb sicherstellt. Das setzt zahlreiche Mitwisser, die über Jahre Stillschweigen bewahren, voraus. Jeder Fahrer, der mit so einem Lkw unterwegs ist, bemerkt natürlich, dass das AdBlue im Tank offenbar nicht zur Neige geht. In einem Unternehmen in Deutschland, selbst bei nur zehn Mitarbeitern, ist das kaum zu bewältigen.“

 

Info : 7. März 2016, Camion Pro Deutschland, München


Gut ausgerüstet mit MAN

Gut ausgerüstet mit MAN

Die H. Bamert Transport AG hat einen neuen Löwen im Team: einen MAN TGS 35.480 8x4-4 BL. 

Das Transportunternehmen aus Innerthal ist auf die Tätigkeitsbereiche Aushub, Kies, Beton, Belagsbau, Abrollmulden sowie Entsorgung und Recycling spezialisiert. Für die vielseitigen Aufgaben setzt die H. Bamert Transport AG ausschliesslich auf Fahrzeuge von MAN. Mit seinem kraftvollem Antrieb und seiner hohen Nutzlast ist der MAN TGS 35.480 8x4-4 BL für die vielfältige Arbeit bestens geeignet. Der wendige Lkw verfügt neben einer gelenkten Nachlaufachse über ein Hakengerät und ist zusätzlich für den Winterdienst ausgestattet. Dank der Nanoversiegelung sieht das Fahrzeug auch nach dem Einsatz schnell wieder wie neu aus.  

Bild : MAN TGS 35.480 8x4-4 BL

Info : 3. März 2016, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


Gute Vorsätze führen zum Ziel

Gute Vorsätze führen zum Ziel

Release PTV Navigator 9.4: flexibel, vorausschauend, präzise

Alternative Routenvorschläge, einfaches Stationen-Management, genaue Verkehrsprognosen: Der PTV Navigator hat seine guten Vorsätze umgesetzt und zeigt sich im Frühling mit neuen, komfortablen Funktionen.

Man nehme: bis zu drei alternative Routenvorschläge, ein benutzerfreundliches Stationen-Management und füge eine Handvoll Informationen zur aktuellen Verkehrslage hinzu. Heraus kommt der PTV Navigator 9.4, der mit zusätzlichen Eigenschaften eine neue Richtung einschlägt.

Grün für Fahren, Rot für Warten

Kennt man die aktuelle Verkehrslage, kann man entsprechend reagieren. Die Navigationssoftware Navigator 9.4 liefert Verkehrsinformationen in Echtzeit für 16 Länder und jetzt neu auch für Ungarn und die Türkei. Zusätzlich bietet die neue Version bis zu drei alternative Routen für jedes geplante Ziel zur Auswahl. Die neu gestaltete Routenübersicht zeigt, welche Strecke von Behinderungen betroffen ist, welche am schnellsten zum Ziel führt und zu welcher voraussichtlichen Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival, ETA) das Ziel erreicht wird. So kann man einzelne Abschnitte ansehen oder meiden, umfahren oder neu berechnen lassen. Die Verkehrsprognose prüft automatisch, ob ein Stau für die Fahr- und Ankunftszeit relevant ist und zeigt in einer Timeline bevorstehende Ereignisse an; mit einer Farbe, die die Relevanz der Gegebenheiten für die Strecke signalisiert.

Einmal hin, einmal her – der Weg zum Ziel, der ist nicht schwer

Ist ein Ziel eingegeben, lassen sich individuelle Zwischenstopps definieren. Erledigt, noch nicht erreicht oder gar übersprungen – eine übersichtliche Liste zeigt die Zwischenziele und ihren aktuellen Status sowie die zu erwartende Ankunftszeit. Im Menü lassen sich die einzelnen Zwischenziele direkt anwählen und bearbeiten. So kann man beispielsweise den Status verändern, den Stopp löschen oder auch umbenennen. Durch einfaches Verschieben erscheinen einzelne Etappen in einer neuen Reihenfolge. Entsprechend passt der PTV Navigator die voraussichtliche Ankunftszeit an. Tippt man einen Zwischenstopp direkt im Kartenmodus an, wird dieser in die Liste übernommen. Ein zusätzliches Feature ermöglicht eine abgesicherte Navigation: Das gewährleistet, dass das der Fahrer die vorgegebene Tour nicht verändern kann.

Zusammenspiel funktioniert

Der PTV Navigator lässt sich problemlos mit allen relevanten Telematik-Systemen verbinden. Neu ist, dass die Navigation nun auch geplante Touren aus der Tourenplanungssoftware PTV Smartour und der Software zur Routenoptimierung PTV Map&Guide Internet direkt an einzelne Navigationsgeräte übertragen kann.

Bild : PTV Navigator

Info : 3. März 2016, PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe


Internationalen Award in die Schweiz geholt

Internationalen Award in die Schweiz geholt

Die Thomann Nutzfahrzeuge AG mit Hauptsitz in Schmerikon wartet und verkauft Lastwagen, Omnibusse und Transporter in total fünf Ost- und Südostschweizer Betrieben. Kürzlich wurde das Unternehmen beim internationalen «Bus League Wettbewerb» 2015 der Omniplus unter europaweit rund 600 Servicebetrieben mit dem ersten Rang ausgezeichnet. Das entsprechende Know-how des erfolgreichen KMU bündelt sich in den drei Omnibus-Kompetenzzentren in Schmerikon, Chur und Arbon. Besonders stolz ist Inhaber Luzi Thomann auf die Tatsache, dass man den anspruchsvollen Wettbewerb bereits zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte.

Bild : Mit exzellenter Omnibus-Wartung zum Wettbewerbssieg / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100054494 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Thomann AG/Bruno Rubatscher Fotografie"

Info : 23. Februar 2016, Thomann Nutzfahrzeuge AG, Schmerikon


50 Jahre DAF Produktion in Belgien

50 Jahre DAF Produktion in Belgien

DAF Achsen und Fahrerhäuser aus Belgien setzen seit 50 Jahren Qualitätsstandards:

50 Jahre DAF-Produktion in Belgien

  • Das erste DAF Lkw-Fahrerhaus verliess am 5. Mai 1966 das Fertigungsband
  • Das DAF Achsenwerk kam 1971 hinzu
  • Investitionen von € 600 Millionen in den letzten 15 Jahren
  • Produktion von etwa 200 DAF Fahrerhäusern und 450 Achsen pro Tag
  • 2.200 Mitarbeiter, 170 belgische Lieferanten

DAF Trucks in Oevel (Westerlo, Belgien) eröffnete sein Fahrerhauswerk vor 50 Jahren. Heute ist DAF Trucks Vlaanderen N.V. eine führende und ultramoderne Produktionsstätte, die in den letzten 15 Jahren kontinuierliche Investitionen von etwa € 600 Millionen verzeichnet hat.  Derzeit produzieren mehr als 2.200 Mitarbeiter 200 Fahrerhäuser und 450 Achsen pro Tag für die beliebten Modellreihen DAF XF und CF. Die Tatsache, dass DAF in Westerlo jetzt € 100 Millionen in eine komplett neue Fahrerhaus-Lackiererei investiert, zeigt das Vertrauen des Lkw-Produzenten in die Zukunft seiner Produktionsstandorte in Belgien.

Um die steigende Nachfrage an DAF Lastwagen zu erfüllen, wurde die Produktionsstätte Mitte der 1960er Jahre erweitert. Obwohl DAF genügend Platz am Standort in Eindhoven hatte, gab es in dem Bereich nicht genügend Mitarbeiter. Daher konzentrierte sich DAF auf die Region Kempen in Belgien, wo die Schliessung von Minen und regionalen Diamantschleifunternehmen ein hohes Arbeitskräftepotenzial geschaffen hatte.

Ein 40.000 m2 grosser Standort entlang der Autobahn A13 bei Oevel wurde erworben, was einer Investition von Belgischen Francs 90 Millionen entsprach. Der Kaufvertrag wurde am Tag vor Weihnachten 1964 unterschrieben. Mit dem Bau eines 12.000 m2 grossen Werks wurde nahezu unverzüglich begonnen, um im ersten Halbjahr 1966 in Betrieb gehen zu können.

„Made in Belgium“

Seit 1966 sind Lkw von DAF ein wichtiger Bestandteil von „Made in Belgium“, die ersten vier Fahrerhäuser gingen am 5. Mai desselben Jahres vom Band. Die Produktion wuchs schnell, bereits am 5. Juli wurde das tausendste Fahrerhaus von Oevel nach Eindhoven transportiert. Am 26. August des Eröffnungsjahres 1966 konnte DAF Vlaanderen schon stolz verkünden, dass sie bereits „jede Art von Fahrerhaus“ herstellen könnten. Inzwischen lief die neue Lackiererei bereits auf vollen Touren. Nachdem zwei beeindruckende Pressen von Müller per 1. Dezember 1966 von Eindhoven nach Belgien verlegt wurden – Demontage, Transport und Re-Montage dauerten volle zwei Monate – wurde das Unternehmen wirklich „selbsttragend“. Nur wenige Monate später entschied sich DAF dazu, das Fahrerhauswerk zu erweitern, um sich auf die in 1968 bevorstehende Einführung einer ganz neuen Generation von Lkw mit revolutionären Kippfahrerhäusern vorzubereiten.

Achsenfertigung auch nach Belgien verlagert

Die hohe Qualität der von DAF Vlaanderen hergestellten Fahrerhäuser war der Grund dafür, dass das schnell wachsende DAF-Unternehmen im Jahr 1971 auch das Achsenwerk von Eindhoven nach Westerlo verlagerte. Ein neues 13.000 m2 grosses Werk wurde zur bestehenden Produktionslinie hinzugefügt, das die Fassade entlang der Autobahn auf beeindruckende 380 Meter verlängerte. Die Mitarbeiteranzahl stieg kontinuierlich in Richtung der 1000er-Marke.

Im Jahr 1985 gab es weitere umfangreiche Investitionen bei DAF Vlaanderen. Zur Fahrerhauslackierung wurde ein komplett neues Werk gebaut – zu jener Zeit das umweltfreundlichste in ganz Europa. Weniger als drei Jahre später verzeichnete das Achsenwerk wichtige Neuerungen, um weiterhin höchste Qualität und Leistung der Achsen zu gewährleisten. Da bei DAF Achsen selbst entwickelt und hergestellt werden, sind sie immer exakt auf die individuellen Fahrzeugtypen zugeschnitten, um maximale Effizienz zu gewährleisten.

DAF Vlaanderen wächst auch weiterhin
Investitionen in das DAF Achsen- und Fahrerhauswerk in Westerlo wurden auch im neuen Jahrtausend fortgesetzt, insbesondere für die neue Generation der Euro 6-Fahrzeuge, die im Jahr 2013 eingeführt wurde. Die Herstellung der Fahrerhauskarosserien wurde grösstenteils automatisiert, wodurch die Qualität und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter weiter verbessert wurden. Aus denselben Gründen wurde der Produktionsbereich für das Massstäbe setzende Super Space Cab ebenfalls einer Generalüberholung unterzogen.


Über die letzten 15 Jahre hat DAF Trucks etwa € 600 Millionen in sein Achsen- und Fahrerhauswerk in Westerlo investiert, das im Jahr 2011 seine zweimillionste Achse und im Jahr 2015 das millionste Fahrerhaus lieferte. 2015 hat der Bau einer komplett neuen Fahrerhauslackiererei begonnen. Dies wird die modernste Anlage ihrer Art in Europa und wird die Produktionskapazität der Kabinenproduktion um 50 % steigern. Die neue Fahrerhauslackiererei wird eine wichtige Rolle im weiteren Wachstum von DAF in Europa und darüber hinaus spielen.

Produktion auf Basis von Kundenbestellungen nach dem Just-in-Time-Prinzip

Wie in allen anderen DAF-Werken produziert auch DAF Vlaanderen Achsen und Fahrerhäuser „sequenziell“ nach dem Just-in-Time-Prinzip. Dies bedeutet, dass Fahrerhäuser und Achsen zur exakt gleichen Zeit und in der richtigen Sequenz (basierend auf Kundenbestellungen) an das DAF-Montagewerk in Eindhoven und an Leyland Trucks in Grossbritannien geliefert werden. Das PACCAR Production System geht davon aus, dass es immer Raum für weitere Verbesserungen gibt, und dass Mitarbeiter am allerbesten wissen, wie Arbeitsschritte noch besser, intelligenter und effizienter erledigt werden können.

„Fantastische Anerkennung“
„Die Tatsache, dass wir jetzt 50 Jahre DAF-Produktion in Belgien feiern, ist eine fantastische Anerkennung für unsere über 2.200 Mitarbeiter,“ so Harrie Schippers, Vorstands- vorsitzender von DAF Trucks N.V. „Dank ihres Engagements und ihrer Hingabe können wir Lkw bauen, die hinsichtlich der Zuverlässigkeit, Qualität und des Komforts an der Marktspitze liegen. Mit unseren kontinuierlichen Investitionen in DAF Trucks Vlaanderen N.V. demonstriert DAF sein Vertrauen in die Zukunft des Werks in Belgien.“.

Bild : 2016 feiert dieser wichtige DAF Standort sein 50-jähriges Jubiläum

Info : 23. Februar 2016, DAF Austria GmbH , Wiener Neudorf


170‘000 vernetzte Scania Fahrzeuge

170‘000 vernetzte Scania Fahrzeuge

Vor fünf Jahren brachte Scania die standardmässige Fahrzeug-Vernetzung auf den europäischen Markt. Heute nutzen Kunden in über 50 Ländern diesen Service, um ihre Fahrdaten nachzuverfolgen und auszuwerten. 2015 wurden fast 70'000 Lkws und Busse neu vernetzt und gegenwärtig beträgt die Anzahl vernetzter Fahrzeuge 170'000.

„Unsere Kunden erkennen zunehmend, was bei einer Vernetzung hinsichtlich verbesserter Fahrzeugleistung und damit verbundener Kostenreduzierung möglich ist. Das Interesse daran wächst parallel zur Ausweitung des Serviceangebots - auch unter Bus- und Lkw-Fahrern“, erklärt Mattias Lundholm, Chef von Scania Connected Services und Solutions.

Scania begann kurz nach der Jahrtausendwende, als die ersten Fleet Management Services auf den Markt kamen, in Vernetzungssysteme zu investieren. Damals ging es um Daten, die das elektronische Managementsystem hinsichtlich des Treibstoffverbrauchs und der Fahrzeugabnutzung erfasst hatte. Ausserdem konnte es analysieren, wie ein Chauffeur Gangschaltung und Bremse bediente und in welchem Geschwindigkeitsbereich erfuhr. Diese Datensammlung diente als Grundlage für das Scania Fahrertraining, das später mit dem Scania Fahrer Coaching ergänzt wurde. Beide bilden heute die Kernelemente im „Ecolution by Scania“-Konzept.

Durch die Nutzung von „Ecolution by Scania“ kann ein Transportunternehmen bei Fahrzeugen im Fernverkehr, die über 200'000 km pro Jahr zurück legen, 10 bis 15 Prozent Treibstoff bzw. mehr als 10'000 CHF pro Fahrzeug einsparen.

Angeschlossene Servicewerkstätten

Scanias Servicewerkstätten haben begonnen, mit Hilfe der Vernetzungstechnologie die Fahrzeugdaten in Ferndiagnose zu analysieren, um bei geplanten Werkstattaufenthalten Zeit einzusparen und Notdienst für Fahrzeuge unterwegs zu leisten.

Der nächste Entwicklungsschritt in der Kommunikation mit dem Fahrzeug liegt beim Service und bei der Wartung. Anders als normalerweise in der Transportindustrie, wo es hauptsächlich um die gefahrenen Kilometer geht, wird bei Scania auch die individuelle Nutzung des Fahrzeugs und der Fahrstil berücksichtigt.

Für Scania ist die Entwicklung von elektronischen Kontrollsystemen ein Kerngeschäft wobei die gesammelten Informationen der vernetzten Fahrzeuge gelten als strategisches Gut angesehen werden

“Die Strategie wurde in den 1990er Jahren etabliert und ermöglichte Scania zum Beispiel die Entwicklung diverser Systeme, damit die Chauffeure treibstoffsparend und sicher fahren können“, sagt Lundholm.

Branchenerste tragbare Technologie

Ende 2014 wurde die Scania Watch eingeführt. Es handelt sich um das erste tragbare Gerät in der Lkw-Branche: Eine Armbanduhr, über die der Fahrer nicht nur Fahrzeugdaten abrufen kann, sondern auch Informationen über Fahr- und Ruhezeiten und seinen/ihren physischen Zustand empfangen kann. Scanias Entwicklung in tragbarer Technologie wird schrittweise fortgesetzt und wird den Fahrern bald sowohl den Arbeitsalltag als auch die Freizeit erleichtern.

„Die Scania Watch ist das erste Beispiel für die Entwicklungsreihe der vernetzten Dienstleitungen, die weit mehr bieten als nur die reine Kommunikation mit dem Fahrzeug und seinem elektronischen System. Zukünftig werden Transportunternehmen und Chauffeure nur noch zwei Tasten drücken – eine, um ihr Handy oder Tablett zu entsperren und eine auf das Scania-Symbol –, um etwas zu bestellen, sei dies Zeit in der Werkstatt oder einen anderen Service beim nächsten Stopp oder sogar etwas zu essen“, schliesst Lundholm.

Bild : Fahrzeug-Vernetzung von Scania

Info : 9. Februar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


DAF baute 2015 seine Marktposition weiter aus

DAF Trucks konnte 2015 seine gute Marktposition weiter ausbauen, der Marktanteil von DAF Fahrzeugen im Schwerlastbereich über 16 Tonnen (EU 28 + 2) ist 2015 auf 14,6 % gestiegen. „Wir haben ein Wachstum in fast allen wichtigen Märkten“, so Richard Zink, Mitglied des DAF-Vorstands und verantwortlich für Marketing & Vertrieb. „Wir bieten bessere und sparsamere Lkw als jemals zuvor an. Das ist der wichtigste Grund für unser Wachstum.“

Im Jahr 2015 konnte DAF mit einem Marktanteil von 14,6 % seine Position im Schwerlastbereich auf dem europäischen Lkw-Markt weiter festigen (2014: 13,8 %). DAF erzielte die Steigerung seines Marktanteil in den wichtigsten Märkten, wie zum Beispiel Deutschland (10,8 % Marktanteil), Grossbritannien (23,9 %), Spanien (11,3 %), Polen (18,9 %), den Niederlanden (29,4 %) und der Tschechischen Republik (17,2 %). In Frankreich und Italien hat sich der Marktanteil bei 12,0 % bzw. 10,2 % stabilisiert. Im Schwerlastbereich ist DAF Marktführer in den Niederlanden, in Grossbritannien, Polen und Ungarn. In Belgien und der Tschechischen Republik ist DAF Marktführer im Zugmaschinensegment.


Im Jahr 2015 registrierte DAF etwa 39.400 Fahrzeuge im europäischen Schwerlastbereich, eine Steigerung um 26 % im Vergleich zu den mehr als 31.200 Lkw im Vorjahr. Übrigens wuchs der gesamte Markt für schwere Nutzfahrzeuge um ca. 19 % im Vergleich zu etwas mehr als 226.000 Fahrzeugen im Jahr 2014 auf mehr als 269.000 Fahrzeuge. Dieses Jahr erwartet DAF, dass der europäische Markt für Schwerlast-Lkw sich auf zwischen 260.000 und 290.000 Fahrzeugen bewegen wird.

Leichte Nutzfahrzeuge

Im Segment der leichten Nutzfahrzeuge – in dem DAF den LF-Modell anbietet– hat sich das europäische Marktvolumen 2015 um mehr als 5 % auf 49.000 Fahrzeuge erhöht (2014: 46.500). Der Marktanteil von DAF in der Klasse zwischen 6 und 16 Tonnen hat sich leicht von 8,9 % im Jahr 2014 auf 9,0 % im letzten Jahr gesteigert. Einen wichtigen Beitrag hat dabei der Erfolg von DAF in Grossbritannien geleistet, wo sie einen Marktanteil von über 36 % im LF Segment haben.

Weiteres Wachstum ausserhalb der Europäischen Union

DAF hat seine Marktposition auch ausserhalb der Europäischen Union weiter gefestigt. DAF hat nun auch Malaysia und Kolumbien erschlossen. In Taiwan wurde ein neues Montagewerk eröffnet, um die Produktionskapazität für XF, CF und LF Modelle zu verdoppeln. Mit einem Marktanteil von 17,8 % ist DAF die bedeutendste europäische Marke in Taiwan. Das DAF-Werk in der brasilianischen Stadt Ponta Grossa hat seine Produktion gesteigert und die Montage der vielseitigen CF Reihe und des PACCAR MX-Motors begonnen. DAF hat seine komplette Euro 6 Reihe in der Türkei vorgestellt, wo die neuen Emissionsvorschriften am 1. Jänner 2016 in Kraft traten.

DAF Transport Efficiency

„Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Marktposition 2015 in Europa und darüber hinaus weiter gestärkt haben“, so Richard Zink, Leiter des Bereichs Marketing & Vertrieb. „Im Laufe des letzten Jahres hat DAF wichtige Produktinnovationen eingeführt, die den Kraftstoffverbrauch unserer beliebten XF und CF Modelle um bis zu 5 % senken. Entsprechend unserer DAF Transport Efficiency Philosophie wurden auch viele Neuerungen für den LF Verteiler-Lkw vorgestellt, die zu einer noch höheren Rendite pro Kilometer führen. Gemeinsam mit unserem umfangreichen Paket an Services und der professionellen DAF-Partner-Organisation bildet die breite Produktpalette von DAF die Grundlage für dauerhaftes Wachstum. Unser mittelfristiges Ziel ist dabei ein Marktanteil von 20 % in Europa“.

DAF Trucks N.V. –eineTochtergesellschaft der amerikanischen PACCAR Inc., einem der weltweit grössten Hersteller von Nutzfahrzeugen mit den Marken DAF, Peterbilt und Kenworth – ist ein führender Hersteller von leichten, mittelschweren und schweren Lkw. Im Jahr 2015 hatte DAF in der EU einen Marktanteil von etwa 14,7 % in der Kategorie über 15 Tonnen. Mit der umfangreichen Produktpalette an Zugmaschinen und Lkw bietet DAF für jede Transportanwendung das richtige Fahrzeug. DAF ist ausserdem führend bei den Dienstleistungen für seine Produkte: MultiSupport Reparatur- und Wartungsverträge, Finanzdienstleistungen von PACCAR Financial und eine erstklassige Ersatzteilversorgung. Ausserdem entwickelt und produziert DAF Komponenten wie Achsen und Motoren insbesondere für Hersteller von Verkehrs- und Reisebussen auf der ganzen Welt. DAF Trucks N.V. verfügt über Produktionsstätten in Eindhoven (Niederlande), Westerlo (Belgien), Ponta Grossa (Brasilien) und Leyland (Grossbritannien) sowie über 1.000 DAF-Partner und Servicepunkte in Europa. PACCAR Aktien werden am Nasdaq Global Select Market, unter dem Symbol PCAR gehandelt.

Info : 8. Februar 2016, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


PALFINGER schließt 2015 mit neuen Rekorden bei Umsatz und Ergebnis ab

• Umsatz steigt um 15,7 Prozent auf 1.229,9 Mio EUR
• EBIT wächst überproportional um 58,0 Prozent auf 104,4 Mio EUR
• Konzernergebnis mit 64,4 Mio EUR um 68,7 Prozent gesteigert
• Fortsetzung des Wachstumskurses angepeilt

 
 
 

Entwicklung der PALFINGER Gruppe
Die Geschäftsentwicklung der PALFINGER Gruppe war im Jahr 2015 insgesamt von starkem Wachstum geprägt. Der Umsatz wurde um 15,7 Prozent ausgeweitet und stieg auf 1.229,9 Mio EUR nach 1.063,4 Mio EUR im Jahr 2014. Das stellt einen neuen Rekordwert dar. Das operative Ergebnis EBIT erhöhte sich überproportional um 58,0 Prozent, von 66,1 Mio EUR auf 104,4 Mio EUR. Auch dieser Wert ist ein neuer Rekord. Die EBIT-Marge stieg von 6,2 Prozent im Vorjahr auf 8,5 Prozent an. Das Konzernergebnis für 2015 liegt mit 64,4 Mio EUR um 68,7 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.
 
„Dieses Rekordergebnis hat die PALFINGER Gruppe unter schwierigen und volatilen Rahmenbedingungen erzielt. Es ist das Ergebnis einer konsequenten Umsetzung unserer Unternehmensstrategie, die uns eine hervorragende Wettbewerbsstellung verschafft hat. Wir haben unsere Produktpalette an die Bedürfnisse jeder Marktregion angepasst und sind in der Produktion, die wir zunehmend in die Marktregionen verlagern, flexibel geworden“, erklärt Herbert Ortner, der Vorstandsvorsitzende der PALFINGER AG, die erfreuliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung.
 
Dazu trugen einerseits starke Zuwächse im Bereich der Ladekrane in Europa bei, andererseits erzielte PALFINGER enorme Fortschritte außerhalb Europas. In den USA ermöglichten die gute Wirtschaftslage und der stärkere US-Dollar signifikante Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis. In Russland bzw. GUS bewährten sich die strategischen Investitionen in lokale Wertschöpfung, sie ermöglichten das sprunghafte Wachstum in dieser Marktregion. In Asien entwickelte sich die Zusammenarbeit mit SANY erfolgreich. Im Marinegeschäft dämpfte zwar der niedrige Ölpreis die Investitionsbereitschaft der Kunden, PALFINGER konnte aber mit einer Umsatzausweitung um rund 26 Prozent das kontinuierliche Wachstum fortsetzen. Lediglich in Südamerika mussten vor dem Hintergrund der allgemein schwachen Konjunktur und stark reduzierter Investitionsbereitschaft weitere Umsatzeinbußen verzeichnet werden, wenngleich die Marktanteile von PALFINGER in dem rückläufigen Markt stiegen. Die Ergebnisbeiträge beider Segmente stiegen im Geschäftsjahr 2015 deutlich an.
 
Operative Entwicklung der EUROPEAN UNITS
Das Geschäft mit Ladekranen verzeichnete in der Region EMEA eine deutliche Absatz- und Umsatzsteigerung, die sich auch in der Verbesserung der Ergebnisse widerspiegelt. Der Umsatz mit Forst- und Recyclingkranen konnte im Jahr 2015 im Vergleich zu einem starken Vorjahr wiederum erhöht werden. Der Umsatz mit Hubarbeitsbühnen stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Palfinger Platforms Italy, das auf kompakte Bühnen für Klein-Lkws spezialisierte Joint Venture in Italien, konnte seine Marktposition weiter ausbauen. Bei Ladebordwänden zeigte sich die Nachfrage ähnlich wie im Vorjahr schwach. Bei Hooklifts trugen neue Produkte dazu bei, dass PALFINGER trotz des schwierigen Marktumfelds ein leichtes Plus erzielen konnte.
 
Der Umsatz mit Eisenbahnsystemen konnte im Jahr 2015 nach einem deutlichen Anstieg im Jahr 2014 nochmals um rund 30 Prozent gesteigert werden. Die komplexen Systeme zur Errichtung und Erhaltung von Infrastruktur der Eisenbahnstrecken sind für PALFINGER richtungsweisend hinsichtlich Innovation und Technologieentwicklung.
 
Die Auslastung der Produktionseinheiten war ebenso hoch. Das Hauptaugenmerk des Managements  lag im Jahr 2015 auf der Erhöhung der Flexibilität. Am bulgarischen Standort Cherven Brjag ist die Errichtung von weiteren Produktionshallen geplant, um von der hohen Produktivität und den niedrigen Lohnkosten dieses Standorts zu profitieren.
 
Im weltweiten Marinegeschäft steigerte PALFINGER den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 26 Prozent. Zu diesem Wachstum trugen abgesehen von der im 1. Quartal 2015 erworbenen NDM-Gruppe (Norwegian Deck Machinery AS) Markterfolge der Launch & Recovery-Systeme, Offshore und der unter Megarme Group firmierenden Industriekletterer bei.
 
Operative Entwicklung der AREA UNITS
In Nordamerika konnte PALFINGER den Umsatz um mehr als 29 Prozent erhöhen. Rund ein Drittel des Zuwachses ist organisches Umsatzwachstum, rund zwei Drittel sind durch Kurssteigerungen des US-Dollar verursacht. Die am Markt etablierten Produktbereiche Ladekrane, Forst- und Recyclingkrane, Ladebordwände, Hooklifts und Hubarbeitsbühnen erwirtschafteten im Vergleich zum Vorjahr signifikante Steigerungen, die sich auch im Ergebnis widerspiegeln.
 
Anfang Juli wurde gemeinsam mit Fairwind Holdings LLC die Joint-Venture-Gesellschaft FairWind Renewable Energy Services LLC, Lawton, USA gegründet. PALFINGER ist daran mit 51 Prozent beteiligt. Die neue Gesellschaft spezialisiert sich auf die Servicierung von Windkraftanlagen.
 
In Südamerika verzeichnete PALFINGER aufgrund der Konjunkturschwäche eine Verringerung des Geschäftsvolumens um rund 35 Prozent. PALFINGER konnte seine Marktanteile trotz der Absatzrückgänge ausbauen.
 
In Russland bzw. GUS erzielte PALFINGER einen Zuwachs in Umsatz und Marktanteilen, wenngleich der Markt von den Wirtschaftssanktionen und der Rubelschwäche geprägt war. Der Absatz der von PALFINGER lokal produzierten Produkte konnte den Ausfall der Exporte in diese Region mehr als kompensieren. Insbesondere die im 4. Quartal 2014 akquirierte PM-Group Lifting Machines trug zu dem Wachstum bei, aber auch bei INMAN konnte der Umsatz deutlich erhöht werden. Der Ausbau der Produktionskapazität bei INMAN ist abgeschlossen. Im März 2015 wurde darüber hinaus die Errichtung der beiden Joint Ventures mit dem führenden russischen Lkw-Hersteller KAMAZ behördlich genehmigt und der operative Betrieb wurde aufgenommen. Eines der beiden Joint Ventures stellt Lkw- Aufbauten her und stattet die Nutzfahrzeuge mit Kranen, Hooklifts und anderen Hebe-Systemen aus. Das andere Joint Venture produziert Zylinder für PALFINGER in GUS und für KAMAZ.
 
Die Entwicklung in der Marktregion Asien und Pazifik ist vor allem von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit SANY geprägt. Die Auslieferung aus dem neuen Werk in Rudong nördlich von Shanghai wurde im Geschäftsjahr 2015 kontinuierlich erhöht. Auch die lokale Produktion der Hooklifts wurde von Shenzhen nach Rudong verlagert.
 
Ergebnisentwicklung der Segmente
Im Geschäftsjahr 2015 wurde im Segment EUROPEAN UNITS ein Umsatz von 833,8 Mio EUR erzielt, das entspricht 67,8 Prozent des Konzernumsatzes. Verglichen mit dem Vorjahresumsatz von 720,3 Mio EUR ist dieser Zuwachs um 15,7 Prozent einerseits auf eine deutlich belebte Nachfrage in Europa zurückzuführen, andererseits auf das Wachstum des Marinegeschäfts. Das Segment-EBIT liegt mit 107,0 Mio EUR über dem Ergebnis des Vorjahres von 75,0 Mio EUR.
 
Der Umsatz des Segments AREA UNITS konnte von 343,1 Mio EUR im Geschäftsjahr 2014 um 15,5 Prozent auf 396,1 Mio EUR im Berichtszeitraum gesteigert werden. Der Anteil der Areas außerhalb Europas am Konzernumsatz beträgt somit 32,2 Prozent. Die Hälfte des Zuwachses wurde organisch erzielt, der Rest ist vornehmlich den in Russland akquirierten Unternehmen zuzuordnen. Das Segment-EBIT stieg von 10,0 Mio EUR im Vorjahr um 40,0 Prozent auf 14,0 Mio EUR. Als operativer Einmaleffekt ist eine Wertberichtigung auf Umlaufvermögen in Nordamerika in Höhe von rund 5,0 Mio EUR verzeichnet worden.
 
Nach den zahlreichen strategischen Akquisitionen der vergangenen Jahre lag das Augenmerk des Bereichs VENTURES auf der Konsolidierung der Strukturen und der Integration der neuen Einheiten. Das EBIT des Bereichs verbesserte sich auf –16,0 Mio EUR (2014: –19,0 Mio EUR).
 
Ausblick
PALFINGER plant eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Bis 2017 soll der Umsatz des Konzerns inklusive der Joint Ventures auf 1,8 Mrd EUR steigen. Dies soll durch organisches und anorganisches Wachstum erreicht werden.
 
Die nach wie vor uneinheitliche und volatile Entwicklung der globalen Konjunktur bestätigt die Relevanz der drei strategischen Säulen der PALFINGER Gruppe. Ohne Innovation, Internationalisierung und Flexibilisierung wäre der kontinuierliche Wachstumskurs nicht möglich gewesen. Die Konzernstrategie wird daher unverändert unter langfristigen Gesichtspunkten weiterverfolgt.
 
Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf der Flexibilisierung aller Geschäftseinheiten der Unternehmensgruppe, insbesondere auch in den kürzlich akquirierten Unternehmen. In Zukunft wird die Auseinandersetzung mit den Folgen der Digitalisierung auf die gesamte Wertschöpfungskette wettbewerbsentscheidend sein. Unter dem Begriff „Industrie 4.0“ entwickeln derzeit Teams aus allen Bereichen der Unternehmensgruppe Innovationen, um mit intelligenten Produkten und Lösungen, aber auch mit an die Digitalisierung angepassten Prozessen die Wettbewerbsposition von PALFINGER auszubauen. Die absehbaren Folgen der Digitalisierung werden auch in die strategische Unternehmensplanung für den Zeitraum bis zum Jahr 2021 einfließen, die bis zum Herbst 2016 abgeschlossen wird.
 
Für das Jahr 2016 erwartet das Management anhaltend hohe Volatilität sowohl der konjunkturellen Entwicklungen sowie auf den Währungsmärkten. Auch plötzlich auftretende politische Spannungen werden nicht ausgeschlossen. Die Visibilität beträgt zu Jahresbeginn – wie im Vorjahr – zwischen zwei und vier Monaten, derzeit ist die Auftragslage gut. „Aus heutiger Sicht gibt es keine konkreten Anzeichen dafür, dass der Wachstumskurs der PALFINGER Gruppe nicht fortgesetzt werden könnte“, stellt CEO Herbert Ortner fest.
 
Dividende
Gemäß der langjährigen Dividendenpolitik von PALFINGER wird rund ein Drittel des Jahresüberschusses an die Aktionäre ausgeschüttet. Da per 21. Dezember 2015 bereits eine Ausschüttung einer Zwischendividende in der Höhe von 0,18 EUR je Aktie erfolgte, wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividendenauszahlung von 0,39 EUR je Aktie vorschlagen. Die gesamte Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2015 beträgt somit – vorbehaltlich des Beschlusses der Hauptversammlung – 0,57 EUR je Aktie (2014: 0,34 EUR).
 
Entwicklung wichtiger Kennzahlen
Durch das langjährige aktive Nachhaltigkeitsmanagement konnte der Energieverbrauch bezogen auf den Umsatz von 91,6 Prozent im Jahr 2014 auf 87,4 Prozent im Jahr 2015 gesenkt werden und die Treibhausgas-Emissionen bezogen auf den Umsatz sanken auf 89,0 Prozent nach 91,9 Prozent.
 
Das durchschnittliche Net Working Capital in Relation zum Umsatz verringerte sich aufgrund gezielter Maßnahmen zur Verbesserung der Kennzahl Current Capital mit besonderem Augenmerk auf Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten. Im Jahr 2015 verringerte sich das Niveau von 16,4 Prozent im Vorjahr auf 14,6 Prozent.
 
Das Eigenkapital stieg von 454,7 Mio EUR im Vorjahr um 12,3 Prozent auf 510,7 Mio EUR. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf das positive Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von 71,6 Mio EUR zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,1 Prozent (Vorjahr: 40,5 Prozent).
 
Die Nettofinanzverschuldung verringerte sich durch die Reduktion der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Somit verbesserte sich die Gearing Ratio von 78,4 Prozent zum Vorjahresstichtag auf 68,1 Prozent per 31. Dezember 2015.
 
Der Cashflow aus dem operativen Bereich belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 110,6 Mio EUR nach 47,2 Mio EUR im Vorjahr. Der Cashflow aus dem Investitionsbereich entwickelte sich im Wesentlichen aufgrund des geringeren Akquisitionsvolumens gegenüber dem Vorjahr von –217,4 Mio EUR auf –64,6 Mio EUR. Die beschriebenen Effekte aus den operativen und investitionsbedingten Cashflows ergeben einen positiven Free Cashflow von 54,7 Mio EUR im Geschäftsjahr 2015 nach –159,5 Mio EUR im Jahr 2014.
 
Erfreulich entwickelten sich die Kennzahlen der Wertschöpfung: Der Return on Equity stieg von 10,5 Prozent zum Jahresende 2014 auf 14,8 Prozent per 31. Dezember 2015, der Return on Capital Employed konnte von 7,4 Prozent auf 9,6 Prozent gesteigert werden, während sich die durchschnittlichen Kapitalkosten Weighted Average Cost of Capital (WACC) auf dem selben Niveau im Vergleich zum Vorjahr in der Höhe von 6,5 Prozent bewegen. Diese Entwicklungen führten zu einer deutlichen Steigerung des Economic Value Added von 6,7 Mio EUR im Vorjahr auf 25,9 Mio EUR.
 
Über die PALFINGER AG
PALFINGER zählt seit Jahren zu den international führenden Herstellern innovativer Hebe-Lösungen, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Als multinationale Unternehmensgruppe mit Sitz in Salzburg erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 8.995 Mitarbeitern 2015 einen Gesamtumsatz von 1.229,9 Mio EUR.
 
Der Konzern verfügt über Produktions- und Montagestandorte in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Innovation, weitere Internationalisierung und Flexibilisierung der Produkte, Dienstleistungen und Prozesse bilden die Säulen der Unternehmensstrategie. Am Weltmarkt für hydraulische Ladekrane gilt PALFINGER nicht nur als Markt-, sondern auch als Technologieführer. Mit über 5.000 Vertriebs- und Servicestützpunkten in über 130 Ländern auf allen Kontinenten ist PALFINGER immer in Kundennähe.

Info : 5. Februar 2016, PALFINGER AG, Bergheim


Neuer Euro-6-Bioethanol-Motor von Scania

 Neuer Euro-6-Bioethanol-Motor von Scania

Scania führt einen 9-Liter-Reihenfünfzylindermotor mit 280 PS ein, der mit ED95 (Bioethanol mit Zündverbesserer) betrieben wird

Dieser nutzt das Prinzip des Dieselmotors mit Selbstzündung

Der Motor bietet 1.250 Nm, zeichnet sich durch gutes Fahrverhalten, effiziente Abgasnachbehandlung und eine hohe Effizienz (entsprechend dem Niveau für Dieselmotoren) aus

Ethanol wird schon seit über 100 Jahren verwendet, ist weltweit verfügbar und kann lokal hergestellt werden. 90 % der verfügbaren erneuerbaren Kraftstoffe in der Welt basieren auf Ethanol.

Mit dem neuen Bioethanol-Motor im Scania P 280 führt Scania die vierte Generation mit Bioethanol betriebener Lkw ein. Zudem ist es der erste Bioethanol-Motor, der die Euro-6-Anforderungen erfüllt. Mit dem neuen Motor im Programm stärkt Scania seine Position als Lkw-Hersteller mit dem am breitest gefächerten und umfassendsten Angebot im Markt.

„Unser Ziel ist es, jedem Kunden nachhaltige Alternativen anzubieten, egal, wo er ist und wie seine Transportaufgabe aussieht. Unsere Lösungen sollten keine Belastung für ihre Gesamtwirtschaftlichkeit sein“, erklärt Magnus Höglund, der bei Scania Trucks für alternative Kraftstoffe und Antriebsstränge verantwortlich ist. „Bioethanol ist der alternative Kraftstoff, der am leichtesten verfügbar ist, gleichzeitig eine enorme CO2-Reduzierung bietet und zudem leicht nutzbar ist.“

Der bekannte 9-Liter-Dieselmotor von Scania ist die Basis für die neue umweltfreundliche Motorenalternative. Dank dem nach dem Dieselprinzip funktionierenden ED95-Motor mit Selbstzündung sind für den Motor nur wenige Modifikationen erforderlich.

Die größeren Änderungen stehen mit dem Kraftstoffeinspritzsystem und den modifizierten Zylindern für eine höhere Verdichtung in Zusammenhang. Das Abgasnachbehandlungssystem basiert ausschließlich auf der SCR-Technologie, welche Scania bereits erfolgreich bei anderen Euro-6-Motoren nutzt.

„Ein Großteil der Entwicklungsarbeit wurde in den neuen Motor investiert, auch wenn die äußerlichen Unterschiede nicht besonders groß sind“, erklärt Höglund.

Bioethanol ist einfach zu handhaben und zeichnet sich durch eine gute Fahrbarkeit aus. Dies sind einige der eindeutigsten Schlussfolgerungen, die aus Praxistests mit schwedischen Kunden im Rahmen von „Clean Trucks“ gezogen werden konnten, einem von der Stadt Stockholm geförderten interdisziplinären Forschungsprojekt.

Scania führte die ersten Bioethanol-Motoren bereits 1989 ein; damals erfüllten sie die Euro-3-Anforderungen. Bioethanol steht in einer Vielzahl von Formen zur Verfügung und ist derzeit zweifellos der am einfachsten verfügbare erneuerbare Kraftstoff, sowohl in quantitativer als auch in geografischer Hinsicht. Es ist relativ leicht und günstig herzustellen und zu handhaben, zersetzt sich nicht und bringt deutliche CO2-Reduzierungen zu vernünftigen Kosten mit sich.

„Durch die Erweiterung unseres Euro-6-Angebots um einen Bioethanolmotor lassen wir die Konkurrenz weiter hinter uns“, sagt Höglund. „Jenen Kunden, die ihren ökologischen Fußabdruck schon heute reduzieren möchten, empfehlen wir, Scania zu kontaktieren. Egal, wie und wo sie fahren, Scania bietet verschiedene Lösungen mit erneuerbaren Kraftstoffen. Die Wahl eines alternativen Kraftstoffs wird von Faktoren wie Infrastruktur, Steuerung und Produktionskosten beeinflusst. Angesichts unseres breit gefächerten Angebots bieten wir den Kunden inidviduelle Lösungen, angefangen von der städtischen Lebensmittelverteilung bis hin zu Holztransporten in ländlichen Gebieten.“

ED95-Fakten

Die Bioethanol-Motoren von Scania laufen mit ED95, einem Kraftstoff auf Ethanolniveau mit einer Beimischung von 5 % Zündverbesserer und Schmiermittel. Dank dieser Additive kann der Motor nach dem Dieselprinzip mit Selbstzündung funktionieren. Abhängig von der Einspeisung und dem Produktionsprozess, kann ED95 den CO2-Austoß um bis zu 90 % reduzieren, im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen. Der Kraftstoff wirkt sich auch positiv auf die Emission von NOx-Partikeln aus. ED95-Kraftstoff kann wie Diesel gelagert und gehandhabt werden und kommt gut mit niedrigen Temperaturen zurecht. Darüber hinaus entspricht die Leistung der Scania ED95-Motoren der von Dieselmotoren. Während einige Regionen öffentliche Tankstellen bieten, gehört es auch zur Praxis, dass Transportunternehmen eigene Tankstellen einrichten.

Bild : Scania führt jetzt einen 9-Liter-Reihenfünfzylindermotor mit 280 PS für den Betrieb mit ED95-Kraftstoff ein. Dank eines Drehmoments von 1.250 Nm zeichnet er sich durch ein gutes Fahrverhalten aus und eignet sich für eine Reihe von Transportaufgaben

Info : 1. Februar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


Erneuerbare Kraftstoffe stellen sich der CO-Herausforderung

 Erneuerbare Kraftstoffe stellen sich der CO-Herausforderung

Scania engagiert sich für die Reduzierung von CO2-Emissionen. Lösungen, die Ziele für 2030 abdecken, sind bereits verfügbar

Ein einzigartiges Optimierungstool – der Scania COMPOSER – berechnet die optimale Lösung, basierend auf den Zielen des Kunden

Alle Alternativen sind notwendig – es gibt keine Patentlösung. Scania bietet der Branche eine einzigartige Bandbreite an Hybridfahrzeugen und Motoren, die mit Erdgas, Biodiesel, Bioethanol und HVO betrieben werden

Ecolution by Scania reduziert den Kraftstoffverbrauch mithilfe optimierter Flottenfahrzeuge, Energiespar-Fahrtraining, Fahrer Coaching und einem erweiterten Wartungsprogramm noch weiter.

 

„Den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren und die Betriebskosten zu senken war für Scania schon immer ein Anliegen“, erklärt Magnus Höglund, der bei Scania Trucks für alternative Kraftstoffe und Antriebsstränge verantwortlich ist. „Heutzutage schätzen wir und unsere Kunden einen niedrigeren Verbrauch und alternative Kraftstoffe gleichermaßen, wenn es darum geht, CO2-Emissionen zu reduzieren. Bei Euro 6 geht es ausschließlich um die Reduzierung der Emissionen und Scania hat diese Herausforderung erfolgreich gemeistert. Jetzt sind wir auf dem Weg, langfristige Klimaziele umzusetzen, eine enorme Herausfordeurng für die gesamte Transportbranche.

 

 Das Optimierungstool von Scania ist ein wichtiges Hilfsmittel im Gespräch mit Kunden, die hier und jetzt aktiv werden wollen, um ihre CO2-Emissionen durch den verstärkten Einsatz alternativer und erneuerbarer Kraftstoffe zu reduzieren.

Unsicherheitspotenzial beim Kunden birgt die Bewertung der zusätzlichen Kosten, die entstehen werden – und genau da setzt das Optimierungstool von Scania an:

„Mithilfe des COMPOSER können wir unseren Kunden Berechnungen bereitstellen, die ihre Anwendungen berücksichtigen. Damit können sie ihre eigenen CO2-Ziele in Verbindung mit den in ihrer Region bereitstehenden Alternativen erreichen“, erklärt Höglund. „Sie können sehen, was sie eine bestimmte Reduzierung kosten würde. Oft stellt sich heraus, dass die zusätzlichen Kosten viel niedriger sind als erwartet – oder sogar fast bei Null liegen.“

Höglund berichtet von einem Transportunternehmen für Molkereiprodukte, das sich eine CO2-Reduzierung um 90 % mithilfe von ED95-Motoren als Ziel gesetzt hatte.

„Das war ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber absolut erreichbar, wenn man – wie hier der Fall – das Hightech-Bioethanol auf Weizenbasis verwendet, das unser Partner Lantmännen Agroethanol in seinem Werk in Norrköping produziert. Man stellte fest, dass sich die zusätzlichen Kosten auf ungefähr 0,001 EUR pro Milchkarton im Vergleich zu modernen Diesel-Lkw beliefen und das trotz enormer CO2 -Reduzierung.

Scania steckt einen enormen Arbeitsaufwand und erhebliche Investitionen in ein umfangreiches Motorenangebot für alternative und erneuerbare Kraftstoffe. Neben großem Ehrgeiz gehört auch die Erkenntnis dazu, dass es hier nicht nur eine optimale Lösung gibt: Verschiedene Märkte verlangen nach alternativen Lösungen, nicht zuletzt aufgrund von Unterschieden in der vorhandenen Infrastruktur und bei der Besteuerung. Jeder Erstausrüster (OEM), der optimierte Lösungen für seine Kunden anbieten möchte, muss – wie Scania – bereit sein, auf breiter Front zu agieren.

„Es geht darum, wirtschaftliche Alternativen anzubieten, die für unsere Kunden relevant und realistisch sind“, betont Höglund. Die Entwicklung eines professionellen und anwenderfreundlichen Berechnungstools, das den Kunden bei der Entscheidungsfindung hilft, ist ein zusätzlicher Beweis für unser Engagement.“

Das umfassendste Angebot

Kunden, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren möchten, müssen sich mit zahlreichen Faktoren auseinandersetzen. Bestimmte Biokraftstoffe sind nicht überall verfügbar, denn unterschiedliche Transportarten erfordern eine bestimmte Motorenspezifikation, damit die Aufgabe vernünftig erledigt werden kann. Und natürlich gibt es immer finanzielle Gesichtspunkte – niemand möchte teure Alternativen.

Scania löst dieses Problem, indem es das umfassendste Euro-6-Motorenangebot aller Hersteller anbietet. Seit zwei Jahren hat Scania fünf Biodieselmotoren im Programm, von einem 9-Liter-Motor mit 320 PS bis zu einem 16-Liter-V8 mit 580 PS, der mit den schwierigsten Anforderungen zurechtkommt. Diese können, je nach Verfügbarkeit, mit reinem Biodiesel oder einer Mischung aus Biodiesel und handelsüblichem Diesel betrieben werden. Scania hat zudem zeitnah den Einsatz von HVO-Biodiesel (hydriertes Pflanzenöl) für Euro-5- und Euro-6-Motoren zugelassen.

Im Bereich erdgasbetriebener Euro-6-Motoren hat Scania den Markt früh erschlossen. Bereits auf der IAA 2012 – drei Jahre bevor die entsprechende Gesetzgebung in Kraft trat – konnte Scania Gasmotoren für die Euro-6-Norm in zwei Leistungsvarianten vorstellen. Die Fahrzeuge können mit Erdgas oder Biogas, CNG oder LNG, betrieben werden und verfügen durch die hohe Wirtschaftlichkeit und den niedrigen Kraftstoffverbrauch über die Leistungsmerkmale eines Dieselmotors.

„Auf dem Markt für Gasmotoren ist zurzeit ein Umbruch zu beobachten“, erklärt Höglund. „Mit LNG und LBG – flüssigem Biogas – können auch Fernverkehrs-Lkw mit Gas betrieben werden. Die ökologischen Vorteile variieren je nach Gastyp. Dennoch ist es immer eine Verbesserung im Vergleich zu Diesel. Im günstigsten Fall kann mit Biogas eine CO2-Reduzierung von 90 % erreicht werden.“

Ecolution by Scania

Seit 2010 bietet Scania auf dem europäischen Markt Ecolution by Scania an, eine Kombination aus Produkten und Dienstleistungen, durch die Scania im ständigen Dialog mit dem Kunden eine optimale Transportlösung entwickelt. Egal, wie die Lösung konfiguriert wird, die Ziele sind identisch: ein Gleichgewicht zwischen CO2-Reduzierung, Kraftstoffeffizienz und Rentabilität zu erzielen.

„Mit dem Scania COMPOSER haben wir ein weiteres Werkzeug in unserem Werkzeugkasten und können den Kunden helfen, Lösungen mit noch höherer Präzision zu entwickeln, mit denen sie sowohl ihre Ziele für Nachhaltigkeit als auch Rentabilität erreichen“, so Höglund. „Wollen wir langfristige Klimaziele verwirklichen, benötigen wir effizientere Fahrzeuge, intelligentere Transporte und erneuerbare Kraftstoffe.“

Bild : Bei Ecolution by Scania geht es darum, eine langfristige Beziehung zwischen Scania und den Kunden aufzubauen. Neben einem optimal spezifizierten Fahrzeug, liegt der Fokus auch darauf, die Fahrer ständig weiterzubilden und zu coachen sowie mithilfe der Wartung sicherzustellen, dass das Fahrzeug stets die optimale Leistung erbringt

Info : 1. Februar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


Scania führt Hybrid-Lkw für Stadteinsatz ein

 Scania führt Hybrid-Lkw für Stadteinsatz ein

Scania führt einen für den Stadtverkehr konzipierten Hybrid-Lkw ein

Reiner Elektrobetrieb macht leises Fahren möglich

Läuft mit dem Scania 9-Liter-Motor, der mit Biodiesel (FAME oder HVO) betrieben werden kann und erreicht CO2-Reduzierungen von bis  zu 92 %

Erster Hybrid-Lkw, der die Euro-6-Norm erfüllt und erster Hybrid-Lkw für die Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe

Kraftstoffeinsparungen in Höhe von bis zu 18 % in typischem Einsatz als Lkw in der Stadt möglich

Schallpegel unter 71 dB(A), höhere Verfügbarkeit für den Stadtverkehr bei Nacht oder in Gebieten mit Begrenzung für Geräuschemissionen

Scania führt einen Euro-6-Hybrid-Lkw ein, ein Scania P 320, der ausschließlich elektrisch oder mit erneuerbaren FAME- oder HVO-Biokraftstoffen betrieben werden kann. Durch die Hybridisierung und den leistungsstarken, mit Biokraftstoff betriebenen Dieselmotor entsteht ein Lkw, der vielseitig einsetzbar ist. Dieser Hybrid ist der aktuelle Neuzugang des breit gefächerten und nachhaltigen Transportangebots von Scania.

 „Der Trend zur Verstädterung hält weiterhin an und Scania kommt diesem entgegen, indem wir unsere Kunden mit Technologien und Lösungen unterstützen, die helfen, mit den Herausforderungen des innerstädtischen Transports umzugehen“, erklärt Magnus Höglund, der bei Scania Trucks für alternative Kraftstoffe und Antriebsstränge verantwortlich ist. „Unser Hybrid-Lkw ist extrem flexibel, da er von einem leisen, emissionsfreien Fahrmodus auf den Betrieb mit sehr geringen CO2-Emissionen umsteigen kann, selbst mit einer hohen Frachtkapazität.“

Der Hybridantriebsstrang kann mit Fahrerhäusern der Baureihen P und G bestellt werden. Als Basismotor dient der Scania 9-Liter-Reihenfünfzylindermotor mit 320 PS. Er kann mit Diesel, HVO oder FAME angetrieben werden und erfüllt gleichzeitig die Euro-6-Anforderungen.

Der modulare Antriebsstrang ist so konstruiert, dass ein Elektromotor mit 174 PS (130 kW) und einem Drehmoment von 1.050 Nm zwischen dem Motor und dem vollautomatisierten Getriebe Scania Opticruise mit 2-Pedal-System integriert ist (E-GRS895). Die nutzbare Batterieleistung liegt bei bis zu 1,2 kWh, ein moderater Stromverbrauch basierend auf einem Gleichgewicht zwischen der Lebensdauer der Batterie und der zurücklegbaren Entfernung.

„Wir haben uns über diese Konfiguration viele Gedanken gemacht“, erklärt Höglund. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Distanz, die mit dem reinem Elektroantrieb zurückgelegt werden kann, nicht zu maximieren. Für uns waren 2 Kilometer bei ebener Topografie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 15 Tonnen die wichtigeren Faktoren. Wir glauben, dass Kunden den größten Wert auf eine lange Batterielebensdauer und ein gutes Fahrverhalten legen. In einem typischen Fahrbetrieb werden Kraftstoffeinsparungen von bis zu 18 % im Vergleich zu normalem Dieselkraftstoff erreicht. Darüber hinaus können mithilfe erneuerbarer Kraftstoffe weitere umfassende CO2-Reduzierungen erreicht werden. Der Elektromotor und die große Stromreserve sind vor allem für die letzten kritischen Abschnitte einer Strecke gedacht, zum Beispiel, wenn man in Stadtgebieten mit entsprechenden Umweltvorgaben unterwegs ist oder in geschlossenen Gebäuden emissionsfrei fahren muss.“

Die zusätzlichen elektrischen Komponenten, die für die Hybridisierung erforderlich sind, sind in einer Hybrid Power Unit (HPU) integriert, die direkt am Rahmen angebracht ist. Zu dem Modul gehören die Batterie, das Steuersystem, das Kühlsystem der Batterie und der Spannungswandler. Das Modul ist verkapselt und dadurch aufprallgeschützt. Die Lenkung des Lkw wird durch eine elektrohydraulische Servolenkung unterstützt, auch wenn der Motor nicht in Betrieb ist. Durch das vollständige Hybridpaket, einschließlich Batterie, ist der Lkw um 790 kg schwerer.

„Hybridisierte Lkw werden in den Städten zunehmend zur Normalität werden“, so Höglunds Einschätzung. „Die Möglichkeit, den Einsatzbereich durch das leise Fahren bei Nacht zu erhöhen sowie der deutlich reduzierte Kraftstoffverbrauch tragen zur Neutralisierung der anfänglichen Extrakosten bei. Für zahlreiche Kunden ist es von Vorteil, wenn ihre Fahrzeuge auch nachts im Einsatz sein können. Werden einem Fahrzeug zwei oder drei Fahrer zugewiesen, könnte es praktisch rund um die Uhr im städtischen Verteilerverkehr, bei der Müllentsorgung und anderen großstädtischen Aufgaben eingesetzt werden.“

Die Fahrer spielen natürlich eine wichtige Rolle bei der Maximierung jener Vorteile, die Hybridfahrzeuge bieten. Das auf der Instrumententafel angezeigte Scania Fahrer Eco-Modul ist in Hybrid-Lkw als erweiterte Version eingebaut. Ein wichtiger Aspekt ist zum Beispiel ein reibungsloser Bremsvorgang, sodass durch die Bremskraft wiederum die Batterie aufgeladen werden kann.

Die Wiederverwendung von Bremskraft ist für bis zu zwei Drittel der Kraftstoffeinsparungen verantwortlich, die eine Hybridisierung ermöglicht. Einen weiteren Beitrag leistet das Abschalten des Motors bei niedrigen Geschwindigkeiten sowie die effiziente Nutzung des elektrischen Hilfssystems (dank des 24-V-Systems, das aus dem 650-V-Systems des Hybrid-Lkw gespeist wird). Der Lkw kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h ausschließlich elektrisch betrieben werden, wobei der Motor entweder ausgeschaltet oder im Leerlauf ist, damit Hilfssysteme wie der Druckluftkompressor weiterhin betrieben werden können.

„In der Praxis belohnt ein Hybrid-Lkw dieselben Fahrstile wie ein normales Dieselfahrzeug“, erklärt Höglund. „Der Fokus liegt auf vorausschauendem Fahren und einem sanften Bremsen. Ein übermäßiger Einsatz der Bremsen, um die Batterie aufzuladen, funktioniert nicht, da es in der Praxis immer effizienter ist, das Bewegungsmoment zu nutzen und den Lkw rollen zu lassen. Gleichzeitig trägt die Extraleistung des Elektromotors natürlich dazu bei, dass das Fahrerlebnis noch angenehmer wird, dies beruht auf einem schnellen Gangwechsel und mehr Laufruhe im Stop-and-go-Verkehr oder bei der Navigation in der Enge eines Verladebereichs.”

Der erste Hybrid-Lkw von Scania wird ab 2016 an die Kunden ausgeliefert. In Regionen, in denen geeignete Biokraftstoffe verfügbar sind, können zum Beispiel mit HVO CO2-Reduzierungen von bis zu 92 % erreicht werden. Das Fahrzeug erfüllt sowohl lokale als auch nationale Lärmschutzanforderungen, wie zum Beispiel die europäische QuietTRUCK-/PIEK-Light-Initiative. Diese wird in immer mehr Ländern und Städten umgesetzt und legt einen Schallpegel von maximal 72 dB(A) bei der Fahrt in ausgewiesenen Stadtgebieten fest.

Wiederverwendung der Bremskraft

Heute gibt es weltweit 28 Megastädte mit über 10 Millionen Einwohnern“, führt Höglund aus. „Wir stehen vor wachsenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Urbanisierung. Wie wir die Güter des täglichen Bedarfs zu all diesen Menschen bringen und gleichzeitig den Müll entsorgen, der entsteht, ist eine Frage, über die sich viele Forscher und Entscheidungsträger heute Gedanken machen. Lkw mit einer minimalen Auswirkung auf Mensch und Umwelt werden in Zukunft ein immer wichtigeres Thema sein.“

Basis-Spezifikationen

• Nur für Lkw-Fahrgestelle (nicht für Sattelzugmaschinen) 4x2, 6x2 oder 6x2*4. Kein extra-niedriges Fahrgestell

• Fahrerhäuser der Baureihen P und G, Radstand mindestens 3.900 mm

• Motor: DC09 Euro 6, 320 PS, Diesel, Biodiesel (FAME oder HVO)

• Getriebe: vollautomatisiertes Scania Opticruise mit 2-Pedal-System (E-GRS895) Kein Retarder

• Nebenantrieb: ED oder EG (nicht seitlich montiert)

Bild : Die HPU von Scania umfasst den Großteil der für die Hybridisierung erforderlichen Technologie (außer dem Elektromotor) und ist in eine aufprallgeschützte Einheit integriert

Info : Info : 1. Februar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


Nachhaltige Lösungen für alle Transportunternehmer jederzeit verfügbar

Nachhaltige Lösungen für alle Transportunternehmer jederzeit verfügbar

Scania, bereits Marktführer bei alternativen Euro-6-Antriebssträngen, erweitert das Angebot um einen Hybrid-Lkw und einen Bioethanol-Motor

Scania verfolgt weiterhin die Philosophie, nachhaltige Lösungen ohne erhebliche Zusatzkosten bereitzustellen

Ein einzigartiges Optimierungstool unterstützt den Kunden bei der Kostenreduktion. Ziel ist es, bei jeder Transportaufgabe CO2 zu reduzieren.

Die neue Initiative beruht auf dem Ziel von Scania Benchmark bei nachhaltigen Transporten zu sein. Dies beinhaltet die nachhaltige Reduktion und Abschaffung fossiler Kraftstoffe, Energieeinsparungen und eine effiziente Transportplanung.

Scania hat jetzt mit der Einführung eines umfangreichen Angebots an alternativen Kraftstoffen und Antriebssträngen für Euro 6 begonnen. Dies ist ein entscheidender Schritt im langfristigen Engagement des Unternehmens, eine breit gefächerte Auswahl an nachhaltigen Transportlösungen anzubieten. Herausragend innerhalb dieses Programms ist ein von Scania entwickelter Hybrid-Lkw für den städtischen Verteilerverkehr, der mit einer Kombination aus Strom und Biodiesel fährt; andere Motoren nutzen Erd- und Biogas, Biodiesel, Bioethanol und HVO (hydriertes Pflanzenöl). Scania kann dadurch die Position als Hersteller mit dem umfassendsten Motorenangebot für alternative Kraftstoffe weiter ausbauen.

„Egal, wie die Fahrbedingungen aussehen oder welche Umstände vor Ort vorliegen, es gibt immer eine Alternativlösung von Scania“, so Christopher Podgorski, Senior Vice President von Scania Trucks. „Dank dieser Markteinführung können wir allen Beteiligten im Transportwesen zeigen, dass sie ihren CO2-Fußabdruck ganz einfach reduzieren können, ohne dafür etwas aufgeben oder erheblich höhere Kosten in Kauf nehmen zu müssen.“

Das neueste und spektakulärste Angebot ist der Hybrid-Lkw, der jetzt seine Premiere feiert und von europäischen Lkw- und Umweltjournalisten Probe gefahren wird. Mit der von Scania selbst entwickelten Hybridlösung kann ein 18-Tonnen-Verteilerfahrzeug bis zu zwei Kilometer ausschließlich elektrisch betrieben werden.

Der elektrische Betrieb ist vor allem dann geeignet, wenn andere Lösungen nicht mithalten können, zum Beispiel im städtischen Verteilerverkehr bei Nacht in lärmempfindlichen Gebieten oder bei der Fahrt zu Be- und Entladestellen, in Gebäuden und auf Parkplätzen, wo Abgase und Geräuschemissionen verringert werden sollen bzw. unerwünscht sind. Der Elektroantrieb wird mit dem Scania 9-Liter-Euro-6-Motor mit 320 PS kombiniert, der mit reinem Biodiesel, zum Beispiel mit FAME oder HVO, betrieben werden kann. Mit Letzterem sind CO2-Reduzierungen um bis zu 92 % möglich.

„Es ist eine ganz besondere Erfahrung, einen schweren Lkw zu fahren und die einzigen Geräusche sind das Reiben der Reifen auf dem Asphalt und eine sanfte Brise“, erklärt Podgorski. „Was wir hier sehen, ist der Beginn einer revolutionären Entwicklung, die einen großen Unterschied machen wird. Geräuschlose und teilweise abgasfreie Lkw sind in Städten bei Nacht besser für die Warenverteilung, Straßenreinigung, Müllabfuhr und andere städtische Aufgaben einsetzbar. Die Hybridisierung kann auch zu einer höheren Auslastung jedes einzelnen Fahrzeugs führen, da die Einsatzmöglichkeiten ausgeweitet werden können.“

Scania war der erste Hersteller, der Motoren ausgeliefert hat, welche die höchste europäische Schadstoffklasse, Euro 6, erfüllen. Scania hat auch als Erster ein komplettes Motorenangebot im Programm, das auf drei unterschiedlichen Biodiesellösungen basiert, die bei Verwendung von FAME-Kraftstoff eine CO2-Reduzierung um 65 % ermöglichen können.

Darüber hinaus hat Scania 2015 die Freigabe für den Einsatz von HVO in bestehenden Euro-5- und Euro-6-Motoren erteilt. Mit diesem erneuerbaren Biodieselkraftstoff kann eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis zu 90 % erreicht werden.

„Diese Produkteinführung bietet unseren Kunden – sowie deren Kunden, die oft die Triebfeder sind, wenn es um ökologische Aspekte geht – eine unübertroffene Motorenauswahl an alternativen Kraftstoffen für ihr Geschäft“, fügt Podgorski hinzu. „Die Biodiesel-Motoren reichen von 320 bis 580 PS und eignen sich für alle Einsatzbereiche von leichten bis extrem schweren Transporten. Und die Einführung eines 280 PS starken ED95-Motors für die Euro-6-Norm ist in unserer Branche einzigartig. In ökologischer Hinsicht ist Bioethanol ein ungewöhnlich günstiger und leicht zu handhabender alternativer Kraftstoff, der in vielen Ländern in großen Mengen jederzeit verfügbar ist.“

Bild : Das Motorenangebot von Scania für alternative und erneuerbare Kraftstoffe sowie entsprechende Antriebsstränge ist im Markt einzigartig. Für nahezu jeden Transportbereich ist heute ein Scania Lkw erhältlich, der dem Kunden hilft, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren

Info : 1. Februar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


Eine Million Kangoo im Renault-Werk Maubeuge produziert

Eine Million Kangoo im Renault-Werk Maubeuge produziert
  • Das Renault-Werk in Maubeuge im Norden Frankreichs hat den einmillionsten Renault Kangoo der zweiten Generation produziert.
  • Renault produziert den Kangoo II als Hochdachkombi oder leichtes Nutzfahrzeug seit 2007 in Frankreich.
  • Der künftige Besitzer des einmillionsten Kangoo II ist ein Privatkunde in Japan.

EIN KANGOO FÜR JEDEN EINSATZ

Das Renault-Werk in Maubeuge im Norden Frankreichs nahe der belgischen Grenze hat den einmillionsten Kangoo der zweiten Generation produziert. Die erste Generation des Kangoo wurde 1998 lanciert. Ende des Jahres 2007 folgte die komplett neu konstruierte zweite Generation. Diese wird sowohl als vielseitiger Hochdachkombi für alle Einsatzbereiche von Freizeit über Familie bis Arbeit, als auch als leichtes Nutzfahrzeug für Gewerbetreibende angeboten. Letzteres ist in drei unterschiedlichen Grössen, als Kangoo Compact, Kangoo Express und Kangoo Maxi, erhältlich – darüber hinaus wird auch eine rein elektrische Version, der Kangoo Z.E., angeboten.

Im Jahr 2015 entfielen 64% der Kangoo-Produktion auf das leichte Nutzfahrzeug. Rund 90% der gesamten Kangoo-Produktion aus 2015 wurde mit Diesel-Motor ausgeliefert, 7% mit Benzin-Motor und 3% mit dem Z.E.-Elektroantrieb.

In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1ʼ412 Renault Kangoo zugelassen. Davon entfielen 889 Zulassungen auf die Nutzfahrzeug-Version Kangoo Express (14,1 Prozent Marktanteil in seinem Segment), 460 Mal wurde der Kangoo als Personenwagen (9,7 Prozent Marktanteil in seinem Segment) angemeldet. Der rein elektrische Renault Kangoo Z.E. wurde 2015 insgesamt 63 Mal registriert (1,8 Prozent Marktanteil im Segment der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge).

«Der Kangoo ist für eine grosse Zielgruppe, sowohl aus dem Privat- als auch dem Businesskundenbereich, attraktiv. Unser gesamtes Werk ist stolz diesen neuen Meilenstein in der Produktionsgeschichte zu feiern, der unsere Fähigkeit bestätigt, Kundenwünschen, sowohl in Sachen Qualität als auch in Sachen Lieferzeit, bestens zu entsprechen.» Jose Martin Vega, Direktor des Renault-Werks Maubeuge.

100% MADE IN FRANCE

Die gesamte Palette der leichten Nutzfahrzeuge von Renault wird in Frankreich produziert. Der Trafic wird im Werk Sandouville in der Normandie gefertigt, die Produktion des Master erfolgt im Werk Batilly in Lothringen. Dies zeugt von dem Know-How und der Konkurrenzfähigkeit der französischen Produktionsstandorte. Das Werk in Maugbeuge produziert darüber hinaus den Mercedes Citan für den Renault-Partner Daimler.

WELTWEITER ERFOLG

Japan ist die finale Destination des millionsten Kangoo, der in der Farbe Bleu Etoile ausgeliefert wird. Obwohl Frankreich, Spanien und Deutschland die Schlüsselmärkte des Kangoo sind, steigt seine Popularität auch in Japan, wo 2015 1ʼ679 Einheiten dieses Fahrzeugtyps verkauft wurden. Das entspricht einem Drittel aller dortigen Renault-Verkäufe. Obwohl der Kangoo in Japan nur als Hochdachkombi und nicht als Stadtlieferwagen angeboten wird, erfreut er sich seit 1998 konstanter Beliebtheit. Um dieses Potential weiter zu fördern, werden jedes Jahr spezielle Aussenfarben und bis zu drei Sondermodelle vorgestellt.

Und die Japaner lieben ihre Kangoos! Jedes Jahr versammeln sich viele Besitzer am Fusse des Mount Fuji, um ein Kangoo-Fest zu feiern. Im letzten Jahr, zur siebten Wiederholung des Fests, trafen über 1ʼ000 japanische Kangoo Besitzer und deren Fahrzeuge zusammen. Im Mai 2016 findet das nächste Treffen statt, und auch das verspricht ein unvergessliches und besonderes Erlebnis zu werden.

Bild : Eine Million Kangoo

Info : 27. Januar 2016, Renault Suisse SA, Urdorf


Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gebündelt auf der neuen Homepage von Scania

Nutzfahrzeuge (Lkw
Allg. Strassentransport
Nutzfahrzeuge (Lkw
Verlag Mobilität
Verlag Mobilität

Scanias weltweite Online-Präsenz befindet sich gegenwärtig in einer grossen Entwicklungsphase und unterzieht sich einer massiven Veränderung. Fokus der neuen Homepage von Scania Group liegt klar auf News, Bildern und Videos von Scanias Geschäftstätigkeiten, Unternehmen und Transportlösungen rund um den Globus.

„Wir sind dabei, unsere Onlinekanäle auszubauen“, sagt Staffan Ekengren, Head of Scania Newsdesk. „Als globales Unternehmen kennen wir die Wichtigkeit einer starken digitalen Präsenz, um unsere Kunden und Stakeholder zu erreichen.“

„Im Laufe des letzten Jahres wurde es immer offensichtlicher, dass unser Newsroom mehr und mehr eine Hauptanlaufstelle für Stories und das Tor zu den Social-Media-Seiten wurde“, sagt Erica Zandelin, Head of Online Governance & Solutions bei Scania. „Diese Entwicklung haben wir aufgenommen und sie mit unseren Unternehmensinformationen und neusten Meldungen kombiniert.“

Die neue Webseite von Scania versteht sich nicht nur als umfassende Informationsplattform über Scania, sondern auch Informationspool über Entwicklungen innerhalb der gesamten Transport- und Logistikbranche – mit verstärktem Fokus auf Nachhaltigkeit.

„Eine grosse Anzahl der dauerhaften Informationen auf der Firmenseite werden dynamischer wahrgenommen werden, da wir Informationen über z.B. Nachhaltigkeit mit aktuellen und vergangenen Begebenheiten verlinken, die verschiedene Aspekte der Transport- und Logistikbranche aufzeigen“, sagt Erica Zandelin.

Da Scania 2016 seinen 125. Geburtstag feiert, wird die Webseite auch umfassende Informationen zur Firmengeschichte zur Verfügung stellen. Für Leser, die eher an zukünftigen Transportlösungen interessiert sind, wird der Innovationsteil sicherlich Attraktives zu bieten haben.

Bilder : Webseite

Info : 26.Januar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


Ein weiterer Innovationspreis für den DAILY Hi-Matic

Ein weiterer Innovationspreis für den DAILY Hi-Matic

Nachdem der Daily bereits in der KEP Branche den Innovationspreis erhalten hat, bekommt IVECO für den Daily Hi-Matic jetzt eine weitere prestigeträchtige Auszeichnung internationaler Reisemobilmagazine: den European Innovation Award of the Caravaning Industry. Der IVECO Daily wurde ursprünglich als ein besonders robustes und praktisches Transportmittel konzipiert. Im Verlauf der Jahre hat sich der Daily ständig weiterentwickelt und ist mit und an den Bedürfnissen der Kunden gewachsen. Heute ist der Daily der Standard, an dem sich jeder Transporter messen muss. Ohne seine DNA zu verleugnen, ist der Daily gerade durch die neueste Ausgabe auch zum Benchmark in Sachen Komfort, Vielfalt und Zuverlässigkeit geworden. Der letzte und bedeutendste Evolutionsschritt ist das vollautomatische 8 Gang-Wandlergetriebe, das unter dem Namen Hi-Matic bereits ein großer Verkaufserfolg ist. Die Zusatznutzen sind selbstredend: verbesserte TCOs durch niedrigste Wartungskosten, mehr Sicherheit, weil sich der Fahrer voll auf den Verkehr konzentrieren kann und ein niedrigerer Verbrauch, weil 200 ms Schaltzeit de facto eine zugkraftunterbrechungsfreie Beschleunigung darstellen. Das bedeutet auch genau das Komfortplus, das die Besitzer teurer Reisemobile schätzen: der Urlaub fängt mit dem Daily Hi-Matic bereits bei der Abfahrt an. Der European Innovation Award, vor fünf Jahren initiiert und getragen von den Redaktionen in den führenden Caravaning-Ländern Europas, steht für Innovationen in einer Branche, die sich der Freizeitqualität von Millionen Menschen mit Leidenschaft verschrieben hat. Die europaweite Fachjury ( 16 Fachzeitschriften aus 14 Ländern) freute sich über knapp 150 Einreichungen in mehreren Kategorien. Der IVECO Daily mit dem Hi-Matic Getriebe hat die Wahl für sich entschieden: Hi-Matic stellt einen technologischen Quantensprung im Transporterbereich dar. Mit dem vollautomatischen 8-Gang-Wandlergetriebe bringt IVECO erstmals den Komfort eines Luxus-PKW bei obendrein verbesserten TCO in die Transporterklasse. Im Reisemobil ist die Summe der Vorteile enorm: sei es das Nachziehen der aufbaubedingt schweren Reisemobile im Stau, schlimmstenfalls am Berg oder das Manövrieren des Fahrzeugs (Breite, Überhang) durch Städte oder enge Landstraßen: selbst Manöver bei kleinsten Geschwindigkeiten sind ohne Kupplungsverschleiß möglich.

Bild : Daily Hi-Matic erhält den European Innovation Award of the Caravaning Industry

Info : 21. Januar 2016, IVECO (Schweiz) AG, Kloten


Dem Nachwuchs gehört die Zukunft

Allg. Strassentransport
Verlag Mobilität
Verlag Mobilität
Verlag Mobilität
Nutzfahrzeuge (Lkw

Am 3. und 4. Dezember 2015 führte Scania bereits zum neunten Mal ihren TOP TEAM World Final in Södertälje durch. Nach 2013 konnte sich zum zweiten Mal ein Schweizer Werkstatt-Team für diesen internen Werkstätten-Wettbewerb qualifizieren.

Was im August 2014 mit der Anmeldung zum Scania TOP TEAM Wettbewerb 2014/15 begann, fand über das erste Dezember Wochenende 2015 in Schweden einen würdigen Abschluss. Zwölf Werkstatt-Teams aus der ganzen Welt trafen sich im Scania Headquarter zum grossen TOP TEAM Finale, um das beste Team zu finden und zu küren. Mittendrin war das junge Werkstatt-Team von der Scania Schweiz AG in Uetendorf unter der Leitung von Marco Boschung. Die Truppe aus Uetendorf war mit Abstand das jüngste Scania Top Team am Word Final. Nach der Qualifikation am Regional-Final von Ende März in der Slowakei war dies der nächste Höhepunkt im Leben der jungen Berufsleute.

Aus Fehlern lernen und Teamgeist stärken

Dass man auch als junges Team, etwas erreichen kann, das zeigte das junge Team „The Next Power Generation“ schon anlässlich der Schweizer Ausscheidung von Ende März und danach einen Monat später am Regional-Final, bei welchem es ins grosse Weltfinale schafften.

Schon damals war allen Teammitgliedern bewusst, dass es noch ein weiter Weg zur absoluten Spitze sein würde. Doch man wollte die Zeit nutzen und sich optimal auf das grosse Finale vorbereiten. Jedem Teammitglied wurde ein Fachgebiet zugeteilt, in dem es sich gezielt aus- und weiterbildete. Immer wieder traf man sich nach Feierabend oder an freien Samstagen, um gemeinsam am Team-Spirit zu arbeiten und einzelne Wettbewerbs-Aufgaben gemeinsam zu simulieren.

Der Tag, auf den man sich so lange freute

Dann war es endlich soweit. Der Tag, auf den man so lange hingearbeitet und viel Freizeit investiert hatte, war da. Zusammen mit Argentinien, Australien, England, Russland und Singapur wurde die Schweiz in die Vormittagsgruppe gelost. Das Team konnte so die Werkbesichtigungen am Nachmittag noch viel mehr geniessen anstatt weitere Stunden auf den Einsatz am Scania Top Team World Final warten zu müssen.

Im Wechselbad der Gefühle

Zum Start gab es gleich die Bus-Aufgabe zu lösen, bei welcher man noch am Regional-Final etwas unsicher gewesen war. Dieses Mal ging es weit besser und die beiden Jury-Mitglieder waren zuweilen nervöser als das Team selbst. Als nächstes musste ein Problem an einer Luftfederung gefunden und behoben werden. Auch hier war eine Steigerung erkennbar und man machte sich voller Zuversicht an die nächsten beiden Aufgaben „Motor“ und „Theorie“, welche gut gelöst wurden und vielversprechende Punktzahlen bescherten. Doch dann wurde das junge Team auf den Boden der Realität zurückgeholt. Ein Elektroschema aus der 4er-Serie liess es fast verzweifeln. Wie man später erfuhr, ging es einigen Ländern bei dieser Aufgabe nicht viel besser - doch was nützt einem dies später noch …? Als Abschluss des Wettbewerbes galt es, an einem Scania V8-Motor (eingebaut in einen furchterregenden Panzer) Störungen und Reparaturarbeiten durchzuführen, was wiederum sehr gut gelang.

Aus zwölf mach vier

Nachdem alle Teams ihren Wettbewerb absolviert hatten, stand am Abend die Rangverkündigung an. Nation um Nation wurde aufgerufen und der erzielte Rang verkündet. Leider wurde die Schweiz schon sehr früh aufgerufen und auf dem zehnten von insgesamt zwölf Rängen klassiert. Für den ersten Moment war die Enttäuschung sehr gross. Doch unserem Nachwuchs gehört die Zukunft und darauf dürfen alle Teammitglieder mehr als nur stolz sein! Schnell wurde der Frust vertrieben und man freute sich gemeinsam auf die bevorstehenden Stunden und Tage, ohne Stress und stetiger Ungewissheit, was wohl noch kommen würde.

Hochstehendes Scania TOP TEAM Finale

Nach dem Besuch eines technischen Museums in Södertälje und einigen Testrunden mit Scania Fahrzeugen im Democenter stand am Freitag-Nachmittag das grosse TOP TEAM World Final auf dem Programm. Das Team Australien versuchte seinen Titel gegen England, Neuseeland und Brasilien zu verteidigen. Doch in der ersten Theorie-Runde stach Brasilien seine Mitstreiter aus und konnte mit einem Vorsprung von 15 Sekunden in die nächste Aufgabe gehen. Hier schwang dann Neuseeland vor England und Brasilien obenauf und der Titelverteidiger Australien schied als erstes Team aus. Bei der nächsten Aufgabe erwischte es Brasilien. Jedoch überwog die Freude über das bislang Erreichte über das Ausscheiden.

Nun kam es zum grossen Finale zwischen Neuseeland und England. Welches Team würde wohl den Siegercheck über € 50‘000.- mit nach Hause nehmen? Für die Zuschauer war das Finale bereits vorüber, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte. Kaum wurde mit der Lösung der gestellten Aufgabe begonnen, schon sah man die Neuseeländer jubeln. Anfänglich noch leicht verhalten, aber nachdem diese realisiert hatten, dass sie die gestellte Aufgabe wirklich korrekt gelöst hatten, freuten sich diese über den erreichten Sieg umso mehr. So ging auch der diesjährige Scania TOP TEAM Titel wieder „ans andere Ende der Welt“, dieses Mal sogar noch etwas weiter nach Neuseeland.

Dem Nachwuchs gehört die Zukunft

Stolz über das Erreichte und dem Wissen, sich gegen ältere und weitaus erfahrenere Teams aus grösseren Ländern ausgezeichnet verkauft zu haben, kam der Optimismus schnell wieder zurück ins Uetendorfer Team „The Next Power Generation“ und man wusste schon, was man bis zum nächsten Wettbewerb noch alles tun will, damit es wieder nach Schweden reichen würde.

So muss es sein, jederzeit sein nächstes Ziel vor Augen zu haben!

Bilder : Das Team „The Next Power Generation“ von der Scania Schweiz AG vertrat die Farben der Schweiz würdevoll. V.l.n.r. Theo Tobler (Team-Koordinator Scania Schweiz AG), Marco Boschung (Team-Leiter), Marco Gurtner, Matthias Köhn, Joel Wenger, Urs Wüthrich und Bruno Stoller (Team-Coach und Werkstatt-Leiter in Uetendorf).

Info : 18. Januar 2016, Scania Schweiz AG, Kloten


Vierzig Jahre PEMA

Pionier der Lkw-Vermietung hat sich zum Komplettanbieter mit eigenen Werkstätten und einer Flotte mit 18.000 Fahrzeug-Einheiten entwickelt. 

Der Nutzfahrzeugvermieter PEMA feiert im Jahr 2016 sein 40jähriges Bestehen und wird seinen diesjährigen IAA-Messeauftritt unter das Jubiläums-Motto stellen. 1976 gründete Peter Manns unter dem Namen PEMA eine der ersten Nutzfahrzeugvermietungen in Deutschland. Seitdem hat sich das in Herzberg beheimatete Unternehmen zu einem internationalen Dienstleister mit einem umfangreichen Service rund um das Nutzfahrzeug weiterentwickelt. Im Jubiläumsjahr bietet der Pionier der Lkw-Vermietung eine Sonder-Edition von Volvo-Zugmaschinen mit Jubiläums-Ausstattung und -Beschriftung an.

Die Firmenidee entstand vor dem Hintergrund des Lkw-Mangels in der damaligen DDR. Der Staat war knapp an Devisen, benötigte für seine volkseigene Spedition jedoch moderne Lkw, die auf internationalen Strecken eingesetzt werden sollten. In dieser Situation kam die Vermiet-Idee von Peter Manns gerade recht. Zu dieser Zeit war das Mieten von Lkw für den gewerblichen Güterkraftverkehr im Westen von Deutschland noch verboten. Diese Regelung wurde erst kurz vor der Wiedervereinigung aufgehoben.

Nach dem Fall der Mauer bekam das Wachstum von PEMA einen gewaltigen Schub. Zum einen drängten nun viele neue Fuhrunternehmen aus den neuen Bundesländern auf den Markt und zum anderen wollten auch westliche Transporteure ihre Fahrzeuge zunehmend mieten. Die Branche war auf den Geschmack gekommen, was das Mieten von Lkw und Trailern anging.

So wurde aus PEMA einer der ganz großen Vermieter Europas, der seit 2008 als Unternehmen der GEFA-Gruppe zum Geschäftsbereich Societe Generale Equipment Finance des französischen Bankenkonzerns Societe Generale gehört. Heute beschäftigt PEMA rund 600 Mitarbeiter und verfügt über einen Fuhrpark mit rund 18.000 Einheiten und ist derzeit mit über 25 eigenen Standorten in neun europäischen Ländern aktiv.

Heute beschäftigt PEMA rund 600 Mitarbeiter und verfügt über einen Fuhrpark mit rund 18.000 Einheiten. Sechs der sieben großen Lkw-Marken führt das Unternehmen im Sortiment, wobei der Schwerpunkt auf den Marken MAN und Volvo liegt. Dank der strategischen Vertriebskooperation mit dem Spezialfahrzeughersteller KAMAG bietet PEMA darüber hinaus exklusiv Mietlösungen für Wechselbrückenhubwagen an. Beim Trailer reicht die Palette vom standardmäßigen Pritschen-Plane-Sattel bis hin zu Kühl-, Silo- und Tankfahrzeugen.

Neben dem Standard-Equipment bietet PEMA auch kundenspezifische Lösungen wie zum Beispiel Fahrzeuge mit Gasantrieb (LPG). Die Umbauten und Anpassungen werden in den eigenen Werkstätten des Unternehmens durchgeführt. Das eigene Werkstattnetz zählt zu den besonderen Leistungsmerkmalen des Nutzfahrzeugvermieters. Über das eigene Call Center mit einer 24-Stunden-Service-Hotline Nummer ist PEMA immer zu erreichen und organisiert im Notfall die optimale Hilfe. Hier erwirtschaftet das Unternehmen einen großen Teil seiner Wertschöpfung und bietet damit zugleich einen extrem schnellen Service. "Mit unseren Werkstätten heben wir uns nach wie vor von unserem Wettbewerb ab", betont Vertriebsleiter Udo Brestel.

Zudem können PEMA Kunden von der Kooperation mit Volvo Trucks und Renault Trucks profitieren und ein erweitertes Servicestandortangebot nutzen. Serviceleistungen an den Fahrzeugen können jetzt nicht nur in den vier PEMA-eigenen Werkstätten erfolgen, sondern auch in den 140 bundesweiten Service-Stützpunkten von Volvo Trucks und Renault Trucks in Deutschland.

Durch individuelle Vertragslösungen können PEMA-Kunden immer das passende Konzept für Ihre Bedürfnisse auswählen. Von einer Standardlösung bis hin zur maßgeschneiderten Speziallösung bietet PEMA Flexibilität nach Kundenwunsch. Das basiert auf den modularen Service-Dienstleistungen mit Komponenten wie Wartung, Reparatur, Reifenservice, Schutzprodukten, Mautabrechnung sowie der Lieferung der Fahrzeuge im eigenen Corporate Design. Ergänzt werden bei PEMA die modularen Service-Dienstleistungen durch das herstellerunabhängige Integrations-Portal für Truck- und Trailer-Telematik, welches die Datenintegration verschiedener Systeme ermöglicht und damit den PEMA-Kunden die Auftragsdisposition erleichtert. „Wir beschäftigen uns immer mit der Erweiterung des Dienstleistungs- sowie Produktportfolios. Wir wissen, wie wichtig Flexibilität in unserem Geschäft ist und setzen alles daran, diese Flexibilität unseren Kunden bieten zu können", so Udo Brestel.

Ein weiterer Unterschied zu den meisten anderen herstellerungebundenen Vermietern besteht in der Vermarktung der gebrauchten Fahrzeuge beim Ausscheiden aus dem Vermiet-Pool. Anstelle von generellen Buy-Back-Vereinbarungen für die Rückgabe der Lkw an die Hersteller setzt PEMA auf den eigenen Vertrieb. „Das geschieht in größeren Kontingenten, die meistens unbesehen von Händlern übernommen werden”, sagt Udo Brestel und ergänzt: "Aber auch Endkunden werden hier für uns eine zunehmend relevante Abnehmergruppe". Dabei spiele die bekannte Wartungsqualität von PEMA und die langjährige Zusammenarbeit eine wichtige Rolle.

Mit der hauseigenen Akademie ist PEMA auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung aktiv. Die Akademie bietet unter anderem die fünf Ausbildungs-Module gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG). Außerdem können Gabelstapler- und Gefahrgutfahrer-Ausbildungen sowie eine Ladungssicherungs-Schulung gebucht werden. Die Kurse werden in sechs deutschen Städten und auf Anfrage auch als Inhouse-Schulung angeboten. Über das Kursangebot hinaus hilft die PEMA Akademie auch beim Überwachen fälliger Fristen für alle notwendigen Fahrerqualifikationen. Auf diese Weise werden keine Termine übersehen und Bußgelder vermieden.

Weitere Informationen unter www.pema.eu.

Info : 5. Januar 2016, PEMA GmbH, Herzberg am Harz 


1.000.000 Fahrerhäuser bei DAF Flandern produziert

Bei DAF Flandern in Oevel (Belgien) hat am Freitag den 4. Juli 2014 das einmillionste Fahrerhaus die Produktionshallen verlassen. “Dies ist ein markanter Meilenstein in der Geschichte der DAF Achsen und Kabinenfabrik“ sagte Harrie Schippers, Vorstandsvorsitzender von DAF Trucks N.V.. Das „Space Cab“ wurde symbolisch an Louis De Wael, Geschäftsführer von ‘Vervoer Van Dievel’ der belgischen Stadt Mechelen, übergeben. Den kompletten Lkw mit dem Fahrerhaus wird die Firma in Kürze erhalten.

DAF eröffnete das Produktionswerk in Belgien in 1966. Zunächst wurden dort nur Fahrerhäuser gebaut, in 1971 begann man auch mit der Produktion von Achsen. Heute verlassen täglich 180 Fahrerhäuser für die mittleren und schweren Baureihen DAF CF und XF die Produktion.

Grosse Investitionen

In den letzten Jahren wurden dank der Einführung der neuesten DAF Euro-6-Generation grosse Investitionen in die Kabinenfabrik, deren Produktion in 2013 startete, getätigt. Grosse Teile der Produktion sind nun vollautomatisiert und mit Schweissrobotern ausgestattet, die den Hauptteil des Produktionsprozesses am Fahrerhausrohbau durchführen. Eine komplett neue Produktionsstrasse wurde für das Aufsetzten des Daches auf das grösste DAF Fahrerhaus, das Super Space Cab, gebaut. In den letzten zehn Jahren investierte DAF zirka eine halbe Milliarde Euro in seine Achsen- und Kabinenfabrik. Die Produktion erfolgt fortlaufend und folgt dem ‘just-in time’ Prinzip, welches sicherstellt, dass die Fahrerhäuser an das DAF Werk in Eindhoven und zu Leyland Trucks in Grossbritannien genau in der richtigen Reihenfolge und exakt zur richtigen Zeit angeliefert werden.

“Der Meilenstein des 1.000.000. Fahrerhauses ist eine fantastische Anerkennung für die Mitarbeiter von DAF Flandern”, lobte Harrie Schippers. “Wir danken ihnen für ihre Treue und ihren professionellen Einsatz, dank dessen wir in der Lage sind, Fahrerhäuser zu liefern, die hinsichtlich ihrer Bedingungen, ihrer Geräumigkeit und ihres Komforts marktführend sind. Essentielle Elemente die zu dem hohen Fahrerkomfort beitragen, für den die DAF-Fahrzeuge bekannt sind. ”

Dies genau ist der Grund dafür, dass Vervoer Van Dievel aus Mechelen den DAF XF gewählt hat. Mit einer Fahrzeugflotte von mehr als 100 Fahrzeugen ist die nun 75 Jahre alte Firma, die auf Transport- und Logistikdienstleistungen spezialisiert ist, in einem Radius 500 Kilometer um Brüssel unterwegs. “Neben Zuverlässigkeit und niedrigen Betriebskosten, ist der hohe Fahrkomfort ein wichtiger Grund für die Entscheidung für DAF”, sagte Geschäftsführer Louis De Wael. “Unsere Fahrer sind in der Regel für längere Zeit unterwegs, dies macht es unabdingbar, eine ideale Arbeitsumgebung mit viel Platz und einem perfekten Bett zum Ausruhen zu haben. Ausserdem bietet das Fahrerhaus des XF eine exzellente Rundumsicht, was für die Sicherheit von großer Bedeutung ist. Und da Nachhaltigkeit zu unseren Kernwerten gehört, ist es nur logisch, in die neueste Euro-6-Technologie zu investieren, um die niedrigsten möglichen Emissionswerte zu erreichen“.

Info : 16. Juli 2014, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


DAF führt weitere Versionen der Baureihen XF und CF Euro 6 mit 4 Achsen ein

DAF führt weitere Versionen der Baureihen XF und CF Euro 6 mit 4 Achsen ein

DAF erweitert seine neue Baureihe Euro 6 um ein vollständiges Sortiment an Lkw und Zugmaschinen in den Ausführungen XF und CF mit vier Achsen für schwere und spezielle Transportanwendungen. DAF kommt seinem Versprechen, eine massgeschneiderte Lösung für jede Transportanwendung anbieten zu können, einen weiteren großen Schritt näher. 

Im vergangenen Jahr begann DAF mit der Produktion eines umfangreichen Sortiments an zwei- und dreiachsigen Zugmaschinen und Lkw mit Einzel- oder Doppelantrieb für seine neuen Modelle der Baureihen Euro 6 XF und CF. Die neuen Fahrzeuge mit vier Achsen ermöglichen nun zahlreiche weitere Konfigurationen, sodass auch sehr individuelle Fahrzeugspezifikationen jederzeit umgesetzt werden können. Neben den Versionen mit zwei Vorder- und zwei Hinterachsen sind auch Konfigurationen mit einzelner Vorderachse und drei Hinterachsen („Tridem“) erhältlich.

8x2-Lkw mit zweifachgelenkten Vorlaufachsen

Bei den Fahrzeugen der Baureihe CF sind jetzt auch vierachsige Lkw mit zwei gelenkten Vorderachsen (8 oder 9 Tonnen) und einer hinter der Antriebsachse angeordneten Nachlaufachse mit doppelter Montage (FAC) oder einer gelenkten Nachlaufachse (FAX) erhältlich.

Die Konfiguration mit einer 10-Tonnen-Nachlaufachse bietet ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 37 Tonnen. Daher eignen sich diese Fahrzeuge sehr gut für den Transport schwerer Industriemaschinen und für Versand- und Müllcontainer sowie für Schüttgut- und Tanktransporte.

Der vierachsige Euro 6 CF mit gelenkter Nachlaufachse (7,5 Tonnen) gewährleistet ebenfalls ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 37 Tonnen. Dank der besseren Manövrierbarkeit eignet er sich ideal für den Transport von Baumaterialien, außerdem ist die Montage eines Krans für schwere Lasten hinter dem Fahrerhaus möglich.

8x2-Lkw mit Tridem

Vierachsige Euro 6-Lkw mit Tridem sind jetzt erhältlich für Spezialanwendungen, bei denen eine besonders hohe Tragfähigkeit hinter den Hinterachsen erforderlich ist, beispielsweise beim Transport schwerer Container oder von Müllcontainern.

Neu zur Baureihe Euro 6 CF hinzu gekommen ist eine Konfiguration (FAQ), bei der die Tridem-Achse aus einer gelenkten Vorlaufachse (8 Tonnen), einer angetriebenen Hinterachse (13 Tonnen) und einer gelenkten Nachlaufachse (7,5 Tonnen) besteht. Bei einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von 36 Tonnen sind hervorragende Manövrierbarkeit und Wendigkeit gewährleistet. Aus diesem Grund wird der CF FAQ häufig als schweres Müllabfuhrfahrzeug, als Schlammabsaugwagen oder für den Transport schwerer Container eingesetzt. 

Sowohl XF als auch CF sind als Lkw in vierachsiger Ausführung mit Tridem-Achse erhältlich, die aus einer gelenkten 7,5-Tonnen-Vorlaufachse, einer angetriebenen 13-Tonnen-Hinterachse und einer 10-Tonnen-Nachlaufachse mit doppelter Montage (FAK) besteht. Dies ermöglicht ein zulässiges Gesamtgewicht von 35,5 Tonnen. Diese FAK-Konfiguration eignet sich hervorragend für Schwerlastaufgaben beim Transport von Versand- und Müllcontainern.

8x4-Zugmaschine für Schwerlast- und Spezialtransporte

Ebenfalls neu bei der Baureihe Euro 6 XF ist eine 8x4-Zugmaschine, bei der die Tridem-Achse aus einer doppelt angetriebenen Tandem-Achse und einer gelenkten Vorlaufachse besteht. Diese FTM-Konfiguration bietet aussergewöhnliche Zugkraft in Kombination mit hoher Tragfähigkeit und eignet sich daher bestens für Anwendungen im Schwerlast- und Transportsektor, wo Zuggesamtgewichte von bis zu 120 Tonnen nichts Ungewöhnliches sind.

Der XF FTM wird in der Regel für den Transport schwerer Industriemaschinen, Kräne, Baumaterialien und Windkraftanlagen eingesetzt. Diese Zugmaschine für Schwerlasttransporte ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Die beeindruckende Zugmaschine XF mit 8- oder 9-Tonnen-Vorderachse, 8-Tonnen-Vorlaufachse und gelenkter Tandemachse mit einfacher oder Nabenuntersetzung (Blatt- oder Luftfederung) hinten bietet eine theoretische Tragfähigkeit von 21 oder 26 Tonnen bei einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 41 Tonnen.

Effiziente PACCAR Motoren und Nebenantriebe

Das umfangreiche Angebot bei den Euro 6 XF- und CF-Baureihen wird in Kombination mit dem breiten Sortiment leistungsstarker und effizienter Euro 6-Motoren noch flexibler. Für Fahrzeuge der Baureihen XF und CF mit vier Achsen sind der 12,9-Liter-PACCAR MX-13-Motor mit Leistungen von 303 kW (412 PS) bis 375 kW (510 PS) sowie der neue 10,8-Liter-PACCAR MX-11-Motor mit einer Leistung von 320 kW (435 PS) erhältlich. Der CF ist zudem mit dem MX-11-Motor mit einer Leistung von 291 kW (396 PS) erhältlich.

Ein optional erhältliches automatisiertes Getriebe vom Typ AS Tronic wird mit speziell entwickelten Schaltstrategien für den regelmässigen Langstreckeneinsatz, für den Transport von Flüssigerzeugnissen und für den Schwerlast- oder Geländeeinsatz angeboten. Das Getriebe schaltet schneller, sodass Geschwindigkeitseinbussen während des Gangwechsels minimiert werden. Natürlich stehen zahlreiche Nebenantriebe zur Auswahl, die den effizienten Antrieb einer Vielzahl verschiedener Auf- und Anbaugeräte sicherstellen.

Neue Fahrgestelle für Lkw: ultimative Vielseitigkeit

Natürlich profitieren die neuen vierachsigen Fahrzeuge der Baureihen Euro 6 XF und CF von den zahlreichen Innovationen, die DAF bei den übrigen Achskonfigurationen eingeführt hat: ein neues, stilvolles Außen- und Innendesign, eine völlig überarbeitete neue vordere Radaufhängung sowie neue, noch effizientere Achsen.

Mit der Einführung verschiedener vierachsiger Lkw und Zugmaschinen erweitert DAF sein Sortiment an Fahrzeugen der Baureihen XF und CF und bietet damit einen maßgeschneiderte Lkw für alle Einsatzbereiche.

Bild :  Baureihen XF und CF Euro 6 mit 4 Achsen

Info :  15. Juli 2014, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


Young European Truck Driver Wettbewerb 2014/15

Young European Truck Driver Wettbewerb 2014/15

Weit über 800 Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Schweiz haben sich zum Young European Truck Driver (YETD) Wettbewerb angemeldet. Nun gilt es, die beste Fahrerin oder den besten Fahrer mit Jahrgang 1979 oder jünger aus der Schweiz zu finden, welche/r unser Land im nächsten Frühjahr am grossen Finale in Schweden vertreten darf.

Junge Fahrerinnen oder Fahrer, die unter Beweis stellen, dass sie ihren Lkw beherrschen und die auch sonst alle theoretischen und praktischen Fähigkeiten für diesen Beruf mitbringen, haben beim YETD die Chance, sich viel Respekt bei den Fahrerkolleginnen und -kollegen zu verschaffen. Die Gewinnerin oder der Gewinner winkt der Titel "Young European Truck Driver 2015" und darf einen neuen Scania im Wert von 150‘000 Franken mit nach Hause nehmen.

Nach der Anmeldung kam der Fragebogen

Doch bis es so weitist, müssen noch weitere Hürden genommen werden. Als erstes galt es Fragen zur ARV (Arbeits- und Ruhezeitverordnung), Handhabung des digitalen Fahrtenschreibers, wirtschaftlichem Fahren und weiteren Themen zu beantworten. Nach Auswertung der eingereichten Fragebogen wurden die 29 Besten zur nationalen YETD-Ausscheidung nach Pratteln eingeladen.

Nationale Ausscheidung am 25. Oktober 2014

Am 25. Oktober 2014 steht dann bei der Scania Schweiz AG in Pratteln die nächste Aufgabe bereit. Nach den theoretischen Kenntnissen müssen die Kandidatinnen und Kandidaten in der Praxis beweisen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sie rund um die Handhabung eines Lastwagens besitzen. Dabei müssen nachfolgend aufgeführte Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit absolviert werden:

  • Ökofahren
  • Abfahrtskontrolle
  • Geschicklichkeitsfahren
  • Ladungssicherung
  • Gesundheit und Sicherheit

SwissSkills-Sieger erhält Wildcard für YETD-Ausscheidung

Vom 17. bis 21. September 2014 treffen sich die besten jungen Schweizer Berufsleute aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung – aus rund 130 Berufen – zu einem Grossevent mit spitzensportlicher Note in Bern. Zu den SwissSkills Bern 2014 werden nicht weniger als 1‘000 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sowie rund 200‘000 Besucherinnen und Besucher aus allen Regionen der Schweiz erwartet. Scania offeriert dem Gewinner oder der Gewinnerin der Berufsgruppe Lastwagenführer/-innen eine Wildcard für die Teilnahme an der nationalen YETD-Ausscheidung vom 25. Oktober 2014 in Pratteln. So besteht die Möglichkeit, einen ersten Vergleich gegen ältere und erfahrene Berufskollegen zu absolvieren und dient zugleich als hervorragendes Training für die Berufsweltmeisterschaft im nächsten Jahr.

3-Länder-Finale mit Deutschland und Österreich

Die besten sechs Fahrerinnen und Fahrer qualifizieren sich dann zum erstmals ausgetragenen Länderfinale von Deutschland, Österreich und der Schweiz am 11. April 2015 im Driving Camp im vorarlbergischen Röthis (A). Dort messen sich die Landesvertreter untereinander mit neuen Aufgaben und können zudem erstmals Vergleiche zu anderen Nationen ziehen, bevor es 14 Tage später für die jeweiligen Landessieger/innen zum grossen europäischen Young European Truck Driver Finale in die Scania Hauptstadt Södertälje geht.

Bild : YETD-Wettbewerb 2014/2015

Info : 15. Juli 2014, Scania Schweiz AG, Kloten


Innovationspreis für Knorr-Bremse – Intelligente Bremsprüfung optimiert Betriebsabläufe

Innovationspreis für Knorr-Bremse – Intelligente Bremsprüfung optimiert Betriebsabläufe

Knorr-Bremse hat für sein neu entwickeltes System BPLE (Brake Pipe Length Esti-mation) den Innovationspreis 2014 „Intelligenz für Verkehr und Logistik“ erhalten. BPLE ermöglicht dem Lokführer eines Güterzugs von der Lokomotive aus die schnelle und einfache Überprüfung der Bremsenverfügbarkeit im gesamten Zug, wodurch sowohl die Sicherheit als auch die Wirtschaftlichkeit des Güterzugbetriebs weiter gesteigert werden können.

Der Preis wurde von der Kompetenzinitiative Verkehr und Logistik CNA e.V. (Center for Transportation & Logistics Neuer Adler und Clusterplattform für Bahntechnik in Bayern) vergeben und in Anwesenheit von Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, am 10. Juli 2014 in München an Knorr-Bremse überreicht.

„Unser neues Produkt steht beispielhaft für die zahlreichen Forschungs- und Entwicklungs-projekte, die Knorr-Bremse zu dem machen, was es ist: der technologische Treiber im Be-reich Bremssysteme für Schienenfahrzeuge“, erklärte Dr. Dieter Wilhelm, Mitglied des Vor-stands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich Systeme für Schienenfahrzeuge, anlässlich der Preisverleihung. Dabei verwies er auch auf den vor we-nigen Wochen begonnenen Bau des neuen Versuchs- und Entwicklungszentrums des Konzerns am Standort München. Dort schaffe Knorr-Bremse mit einem Investitionsaufwand von 80 Millionen Euro neue Grundlagen für die technische Erprobung und Qualitätssiche-rung von Systemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Für die Eisenbahnverkehrsunter-nehmen werde es immer wichtiger, sich dem Wettbewerb mit noch sichereren und effizien-teren Betriebsabläufen zu stellen. Für einen qualifizierten Zulieferer wie Knorr-Bremse sei es Anspruch und Verpflichtung zugleich, mit technischen Innovationen dazu einen Beitrag zu leisten.

Das von der Kompetenzinitiative Verkehr und Logistik CNA e.V. ausgezeichnete BPLE (Brake Pipe Length Estimation) ist ein Sensorsystem, bei dem der Lokführer eines Güterzugs einfach und schnell von der Lokomotive aus feststellen kann, ob die Bremskraft durchgängig in allen Wagen des Zugverbands verfügbar ist. Die „Brake Pipe“ ist die durch den gesamten Zug und alle Waggons führende, mit Druckluft gefüllte Hauptluftleitung, über die die Bremsvorgänge gesteuert werden: Nur wenn die Hauptluftleitung durchgängig ge-kuppelt ist, können die Waggons jeweils die benötigte Bremskraft aufbringen. BPLE erfasst mit einem Sensor das Luftvolumen, mit dem das Bremssystem des Güterzugs gespeist wird. Der Lokführer wird so in die Lage versetzt, auf seinem Führerstand die Funktionsfä-higkeit des Bremssystems zu erkennen. Dieser Prozess nimmt im Gegensatz zur klassi-schen Bremsprobe, bei der der Lokführer vom Führerstand bis an das Ende des Zugs lau-fen muss, nur wenige Minuten in Anspruch und genügt, um kritische Zustände auf einfache Weise zu erkennen. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit und trägt dazu bei, den Bahnbetrieb noch sicherer zu machen.

Die Laudatio vor rund 60 geladenen Kunden, Journalisten und Partnern der CNA hielt Staatssekretär Franz Josef Pschierer. „Mit dieser Innovation aus Bayern hat Knorr-Bremse einen wichtigen Beitrag zur Optimierung des Verkehrsträgers Schiene geschaffen. Gleich-zeitig werden qualifizierte Arbeitsplätze in Bayern gesichert.“

Norbert Schäfer, Vorstandsvorsitzender des CNA e.V. betonte das Potenzial des BPLE, Risiken für Mensch, Material und Umwelt zu minimieren. Mit der Technologie, den Zustand des Bremssystems jederzeit von der Lokomotive aus zu kontrollieren, können Unregelmä-ßigkeiten und technische Defekte im Zugverband frühzeitig erkannt werden. Auf diese Wei-se steige die betriebliche Qualität und Zuverlässigkeit des Güterbahnverkehrs.

Das System wurde von einem internationalen Projektteam von Knorr-Bremse entwickelt und für die Serieneinführung vorbereitet. Derzeit wird das BPLE als Vorserienmuster am Großprüfstand von Knorr-Bremse getestet; auch ein Einsatz auf einer Versuchslokomotive verlief bereits erfolgreich. Der Start des Serieneinsatzes des Gesamtsystems ist für Ende 2015 geplant.

Der Knorr-Bremse Konzern ist weltweit der führende Hersteller von Bremssyste-men für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Als technologischer Schrittmacher treibt das Unternehmen seit über 100 Jahren maßgeblich Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service moderner Bremssysteme voran. Weitere Produktfelder sind im Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge intelligente Einstiegssysteme, Klimaanlagen, Steuerungskomponenten und Scheibenwischer, Bahnsteigtüren, Reibmaterial sowie Fahrerassistenzsysteme. Zudem bietet Knorr-Bremse Fahrsimulatoren und E-Learning-Systeme für eine optimale Ausbildung des Zugpersonals an. Die Band-breite des Bereichs Systeme für Nutzfahrzeuge umfasst neben dem kompletten Bremssystem inklusive Fahrerassistenzsystemen, Drehschwingungsdämpfer und Lösungen rund um den Antriebsstrang sowie Getriebesteuerungen zur Effizienz-verbesserung und Kraftstoffeinsparung.

Bild : v.l.n.r : Norbert Schäfer, Vorstandsvorsitzender CNA e.V.; Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie; Dr. Dieter Wilhelm, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich Systeme für Schienenfahrzeuge; Karl-Hermann Klausecker, Clustersprecher Bahntechnik

Info : 14. Juli 2014, Knorr-Bremse AG, München

Effizienz trifft Performance: Premiere des MAN-Flaggschiffs TGX D38

Effizienz trifft Performance: Premiere des MAN-Flaggschiffs TGX D38
  • Effiziente Motoren mit 520, 560 und 640 PS
  • GPS-Tempomat EfficientCruise spart bis zu sechs Prozent
  • Verkaufsstart zur IAA 2014

Mit dem TGX D38 stellt MAN sein neustes Flaggschiff vor. MAN-Ingenieure haben den Hochleistungstruck für anspruchsvolle Transportaufgaben geschaffen und dafür einen maßgeschneiderten Antriebsstrang mit zahlreichen neuen Effizienzfunktionen entwickelt. Herzstück ist der neu entwickelte D38-Reihensechszylindermotor mit 15,2 Litern Hubraum.

Dieses Triebwerk steht für souveräne Kraftentfaltung und erweitert die TGX Modellpalette um die PS-Klassen 520, 560 und 640 PS. Der Motor D3876 vereint in sich zahlreiche Ideen der MAN-Entwickler, die ihn zu einem herausragend zuverlässigen und gleichzeitig sehr kraftstoffeffizienten Triebwerk machen. Er steht für die Motorenkompetenz von MAN - seit der Idee Rudolf Diesels haben zahlreiche Evolutionsschritte die Dieseltechnologie zur unverzichtbaren Antriebsquelle für Nutzfahrzeuge werden lassen.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014 in Hannover feiert der TGX D38 Weltpremiere und Verkaufsstart. Die Auslieferung der ersten Kundenfahrzeuge beginnt bereits zur IAA.

Der Antriebsstrang: Verbindung vom souveräner Kraft und Effizienz

MAN stellt auch bei seinem Flaggschiff konsequent die Gesamtbetriebskosten (TCO) in den Mittelpunkt: Der MAN TGX D38 setzt keine neuen PS-Rekorde, sondern verbindet souveräne Leistung mit hervorragender Effizienz.

Durch die zweistufige Turboaufladung des Motors steht das volle Drehmoment bereits ab 930 Umdrehungen pro Minute voll zur Verfügung. Das kraftvolle Drehmoment des D38-Motors ist optimal abgestimmt auf die Bandbreite der Achsübersetzungen, von kurzen Achsen für Traktionsfahrzeuge bis hin zur längsten übersetzten Achse für den Fernverkehr. Der TGX D38 ist damit prädestiniert für souveränes, effizientes Fahren im Fernverkehr mit niedriger Drehzahl. Die maximalen Drehmomente von 2 500 Nm (520 PS), 2 700 Nm (560 PS) und 3 000 Nm (640 PS Schwerlast) sind in allen Gangstufen voll verfügbar.

Neue kraftstoffsparende Getriebefunktionen

Der TGX D38 ist in allen Modellvarianten mit der MAN TipMatic 2 kombiniert. Sie bietet drei neue Getriebefunktionen, die alle dazu beitragen, dass der TGX bei hoher Leistung besonders effizient ist:

  • Speed Shifting: Die MAN TipMatic 2 schaltet schneller zwischen den drei höchsten Gängen 10, 11 und 12. Damit kann das Getriebe beispielsweise in der Steigung schneller zurückschalten, der Moment der Zugkraftunterbrechung wird kürzer. Dadurch bleibt mehr Schwung erhalten, das Fahrzeug spart Kraftstoff.
  • EfficientRoll: Die neue Getriebefunktion EfficientRoll ist für leicht abfallende Autobahn- und Landstraßenpassagen konzipiert. Auch auf nahezu ebenen Roll-Etappen lässt sich noch mehr Kraftstoff sparen, wenn das Fahrzeug selbstständig auf leicht abfallende Teilstücke der Strecke reagiert. Die neue MAN TipMatic 2 schaltet dann automatisch in Neutralstellung und lässt das Fahrzeug rollen, ohne dass die Motorbremswirkung Geschwindigkeit aus dem Fahrzeug nimmt. Damit nimmt das Fahrzeug den Schwung von leichten Gefällen mit in die nachfolgende Ebene oder leichte Steigung. Beschleunigt der Lkw im Rollen über die vorgegebene oder erlaubte Geschwindigkeit, kuppelt die MAN TipMatic 2 automatisch den Gang wieder ein. Ebenso wird automatisch eingekuppelt, sobald der Fahrer bremst, Gas gibt, oder der Tempomat das Fahrzeug beschleunigt, um die Geschwindigkeit zu halten.
  • Idle Speed Driving: Die Funktion Idle Speed Driving nutzt das hohe Drehmoment des 15,2 Liter Motors bei niedrigsten Drehzahlen und macht langsames Rollen komfortabler und Kraftstoff sparender. Dies ist besonders praktisch im Stop-and-Go-Verkehr oder beim Heranrollen an einen Kreisverkehr. In solchen Fahrsituationen rollt das Fahrzeug mit Leerlaufdrehzahl und geschlossener Kupplung weiter, solange der Fahrer nicht bremst.

GPS-Tempomat und neue Assistenzsysteme

Im TGX D38 zeigt MAN auch eine neue Generation von Sicherheits- und Assistenzsystemen: Der GPS-gesteuerte Tempomat EfficientCruise erfasst den vorausliegenden Straßenverlauf mit bevorstehenden Steigungen und Gefällen und nimmt Verbrauchs-optimierende Geschwindigkeitsanpassungen vor. EfficientCruise erkennt durch gespeichertes Kartenmaterial Steigungen und Gefälle der vorausliegenden Strecke. Damit kann der Lkw automatisch besonders vorausschauend fahren, also gezielt vor der Steigung Schwung aufbauen und am Ende der Steigung mit reduzierter Geschwindigkeit über die Kuppe rollen. Der Einsatz von EfficientCruise im Fern- oder Verteilerverkehr kann den Kraftstoffverbrauch eines Lkw um bis zu sechs Prozent senken, ohne für die Strecke einen Zeitverlust in Kauf zu nehmen. Dieser Assistent unterstützt den Fahrer auf langen Strecken, indem er die anspruchsvolle Aufgabe, immer äußerst vorausschauend gaszugeben, auch auf stundenlangen Etappen übernimmt.

In Steigungen unterdrückt EfficientCruise Rückschaltungen der MAN TipMatic 2, wenn absehbar ist, dass im anliegenden Gang die Kuppe erreicht werden kann. Im Rahmen einer vom Fahrer gewählten Wunschgeschwindigkeit sowie einer vom Fahrer in vier Stufen wählbaren Geschwindigkeitstoleranz errechnet EfficientCruise die geeignete Geschwindigkeit zur verbrauchsoptimierten Bergauf- und Bergabfahrt und passt die gefahrene Geschwindigkeit entsprechend an. Die Spannweite der Abweichung von der voreingestellten Geschwindigkeit kann der Fahrer jederzeit der Fahrsituation anpassen. Vier praxiserprobte Stufen erleichtern dem Fahrer die Wahl der passenden Einstellung. Beim Einschalten ist immer Stufe 3 gewählt, die einer Spreizung von +/- 7 km/h entspricht. Stufe 4 erlaubt bei geringer Verkehrsdichte einen noch höheren Spielraum nach oben und unten, die Stufen 2 und 1 sind gut fahrbare Optionen für dichteren Verkehr.

Im MAN TGX D38 ist der Notbremsassistent EBA (Emergency Brake Assist) Serienausstattung. Ziel des Assistenten ist es, schwere Auffahrunfälle auf Autobahnen und Fernstraßen - rund 32 Prozent aller Lkw-Unfälle gehören in diese Kategorie - zu verhindern oder abzumildern. EBA erfasst mit einem mittig montierten Radarsensor an der Fahrzeugfront vorausfahrende und stehende Objekte auf der eigenen Fahrspur. Reagiert der Fahrer nicht auf Warnungen, leitet der Notbremsassistent EBA selbständig eine Notbremsung ein. Ebenso zur Serienausstattung gehört das Antischleuderprogramm ESP, welches auch die Steuerung der Auflieger- oder Anhängerbremsen umfasst.

MAN hat den Fahrspur-Assistenten LGS (Lane Guard System) noch komfortabler für den Fahrer gemacht, und stellt die neue Generation zur IAA 2014 vor. Die Kamera ist mit einer höheren Auflösung in der Lage, das korrekte Einhalten der Fahrspur noch präziser zu überwachen. Der Assistent warnt durch die genauere Beobachtung des Fahrspurverlaufes und der Fahrbahnmarkierungen erst „später“, was das dauerhafte Fahren mit dem Assistenten noch komfortabler macht.

Der abstandsgeregelte Tempomat Adaptive Cruise Control (ACC) passt auf Autobahnen und gut ausgebauten Bundesstraßen automatisch die Fahrgeschwindigkeit an und hält einen angemessenen Sicherheitsabstand ein. Die abstandsabhängige Fahrgeschwindigkeitsregelung erhöht den Bedienkomfort und trägt durch die Entlastung des Fahrers zur Steigerung der Fahrsicherheit bei. Unterschreitet das Fahrzeug den Sicherheitsabstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug, nimmt das System automatisch das Motor­drehmoment zurück. Bremst der Vorausfahrende stärker, aktiviert ACC die Bremsen, mit maximal einem Drittel der verfügbaren Bremskraft.

Der neue Motor: Zuverlässiges Konzept für niedrige Betriebskosten

Mit dem 15,2-Liter-Reihensechszylinder D3876 hat MAN einen extrem zuverlässigen und hoch effizienten Lkw-Dieselmotor für anspruchsvolle Transportaufgaben entwickelt. Der neue Motor vereint in sich zahlreiche Konstruktionsmerkmale, die alle konsequent auf eine Senkung der Gesamtbetriebskosten über die Fahrzeuglebensdauer ausgerichtet sind. Wesentliche Aspekte sind die konstruktive Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, der Kraftstoffverbrauch und die Wartung des Motors:

Als Sechszylinder-Reihenmotor teilt der neue D3876 die Grundkonstruktion und die hochfesten Werkstoffe mit den D20/D26-Motoren, und baut damit auf einem Konzept auf, das sich in Millionen von Kilometern bewährt hat. Gleichzeitig haben die MAN-Ingenieure bei der Entwicklung des D3876 alle Register des modernen Motoren-Know-how gezogen: Um hinsichtlich Leistung, Zuverlässigkeit, Kraftstoffeffizienz, Gewicht und Wartungsfreundlichkeit Bestmarken zu realisieren, kommen in vielen Funktionsgruppen neue Technologien zum Einsatz: Ein Common-Rail-Einspritzsystem der dritten Generation mit 2 500 bar Spitzendruck ermöglicht eine weitere Verfeinerung der Gemischbildung und Strahloptimierung bei der Kraftstoffeinspritzung, und damit eine sehr partikelarme und auf Kraftstoffeffizienz optimierte Verbrennung. Auch die Kraftstoffpumpe benötigt in der neuen Generation weniger Leistung und trägt damit zum Kraftstoff sparen bei.

Die hochfesten Grundwerkstoffe legen die Basis für einen leichten Motor – insgesamt erreicht MAN eine Gewichtsersparnis von 160 kg, verglichen mit dem stärksten Euro-5-Motor D28 V8. Dazu trägt das Schwungradgehäuse aus Aluminium mit angegossenen Motorträgern bei. Die Ölwanne und die Ventilhaube sind aus hochbelastbarem, schlagzähem Kunststoff. Dieses Material ermöglicht auch die von MAN patentierte Akustik-Struktur der Ölwanne, die das abgestrahlte Motorgeräusch reduziert.

Im Zylinderkopf des D3876 hat MAN weitere Ideen für höchste Zuverlässigkeit in Serie gebracht: Erstmalig in einem Lkw-Dieselmotor setzt MAN Wölbventile im D3876 ein. Dieses Konstruktionsmerkmal verstärkt die Ein- und Auslassventile so, dass sie sich beim Öffnen und Schließen nicht verformen. Ventil und Ventilsitz treffen immer im idealen Winkel aufeinander. Dies trägt dazu bei, dass sich das Intervall zwischen dem Einstellen des Ventilspiels verdoppelt - die Ventile müssen lediglich bei jedem zweiten Ölwechsel eingestellt werden. Die Ölwechselintervalle bleiben gleich wie im MAN D26, ebenso das Wartungsintervall für den Partikelfilter.

Die neue Top-Down-Kühlung führt das Kühlwasser im Zylinderkopf direkt von oben an die thermisch hoch belasteten Stellen und reduziert damit den Verschleiß. MAN setzt beim D3876 Feuerringe am oberen Rand der Zylinderlaufbuchsen ein, die Bildung von Ölkohle und damit der Abnutzung der Lauffläche vorbeugen. Die Motoren erreichen damit einen geringen Ölverbrauch und zuverlässige Schmierung der Zylinder über eine lange Lebensdauer.

MAN erreicht eine hohe Langlebigkeit auch durch ein weiteres Konstruktionsmerkmal: Acht Zylinderkopfschrauben pro Zylinder pressen mit sehr hoher Gleichmäßigkeit den Zylinderkopf und die Laufbuchse mit dem Motorblock zusammen. Neben einem geringen Ölverbrauch und damit verlängerten Reinigungsintervallen des Partikelfilters verlängert dies auch die Haltbarkeit der Zylinderkopfdichtung: sie ist auf die gesamte Lebensdauer des Motors ausgelegt.

Die bewährte zweistufige Turboaufladung gewährleistet eine ideale Versorgung des Motors mit Verbrennungsluft über ein breites Drehzahlband. Schon bei einer Drehzahl von 930 Umdrehungen pro Minute stellt der MAN D3876 sein volles Drehmoment von 2 500 bis 3 000 Nm je nach Leistungsstufe zur Verfügung. Der Hauptfahrbereich verschiebt sich dadurch verbrauchsgünstig in Richtung niedrigerer Drehzahlen, die gleichzeitig geringen Verschleiß bedeuten.

Air Pressure Management mit mehr Power

Analog zu den EfficientLine Modellen bietet MAN auch im Topmodell einen bedarfsgesteuerten Kompressor an. Das Air Pressure Management (APM) reduziert die Betriebszeit gegenüber einem permanent mitlaufenden Druckluft-Kompressor im Fernverkehr um rund 90 Prozent und spart dadurch Kraftstoff. Im TGX D38 hat MAN den APM für die hohen Luftbedarfe von Fahrzeuganwendungen in dieser Leistungsklasse optimiert. Statt des 1-Zylinder-APM der kleineren Modelle kommt im MAN TGX D38 ein 2-Zylinder-APM mit 476 ccm Hubvolumen zum Einsatz. Für noch höheren Luftbedarf, etwa im Schwerlasteinsatz, bietet MAN als Option einen permanenten Luftpresser mit 720 ccm Hubraum.

Dauerbremssysteme mit bis zu 600 kW Bremsleistung

Starke Motorbremsen bieten als verschleißfreie Dauerbremssysteme hohe Sicherheit. Als Primärdauerbremsen, die mit hohen Motordrehzahlen arbeiten, steht ihre hohe Bremswirkung abhängig von der Gangwahl auch bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten zur Verfügung. Die Exhaust Valve Brake (EVB) bietet im MAN TGX D38 bis zu 340 kW Bremsleistung.

In den D38-Schwerlast-Fahrzeugen kommt erstmals eine noch stärkere Variante der Motorbremse zum Einsatz: Die Turbo EVB ein. Sie erreicht durch eine gezielte Aufladung im Motorbremsbetrieb eine Steigerung der Bremsleistung auf 600 kW. Die Turbo EVB kommt mit der Markteinführung des D38-Schwertransporters zuerst für diesen Einsatzbereich, und folgt dann in die Fernverkehrs- und Traktionsfahrzeuge.

Gesteuert durch die BrakeMatic greifen im MAN TGX D38 Motorbremse, Intarder und Betriebsbremse ineinander. Die neue Generation des Intarders stellt 3 500 Nm Bremsmoment und 500 kW Bremsleistung zur Verfügung. Neben dem Sicherheitsaspekt ist das Bremsmanagement zudem ausgelegt auf eine maximale Lebensdauer der Verschleißteile wie Bremsbeläge und -scheiben, sowie auf die gleichmäßige Abnutzung. Für den Kunden bedeutet dies eine Reduzierung der Standzeiten, wenn alle Verschleißteile gezielt mit nur einem Werkstatt-Aufenthalt erneuert werden.

Die MAN TGX D38 Modellpalette

Die Modellvielfalt des stärksten TGX entspricht der Vielfalt seiner Einsatzmöglichkeiten: Er ist als Links- und Rechtslenker erhältlich, und mit den Fahrerhäusern XL, XLX und XXL kombinierbar. MAN bietet seinen Kunden zahlreiche Achsformeln als Sattelzugmaschinen und Fahrgestelle für Aufbauten an. Fernverkehrs- und Traktionskunden können Sattelzugmaschinen und Fahrgestelle mit 4x2 Blatt-Luft-Federung und 4x2 Vollluftfederung wählen. Die Dreiachser bieten als 6x2 auch mit Vor- und Nachlaufachsen mehr zulässiges Gesamtgewicht. Als 6x4 mit Doppelachs-Antrieb bietet der TGX D38 souveräne Traktion für Sattelzugmaschinen und Traktionsfahrgestelle. Die Vierachs-Schwerlastfahrzeuge sind als 8x4/4 mit zwei angetriebenen Hinterachsen bis 41 Tonnen Gesamtgewicht und 250 Tonnen Zuggesamtgewicht ausgerüstet.

Damit bietet der MAN TGX D38 nicht nur das Prestige des Topmodells, sondern auch die effizienteste Transportlösung im Fernverkehr bei schwerer Topographie und Vollausladung mit 40 bis 44 Tonnen. Mit den besonders Kraftstoff sparenden Direct-Drive-Getrieben können Zuggesamtgewichte bis zu 65 Tonnen gefahren werden.

Im leistungsintensiven Traktionsverkehr zieht der MAN TGX D38 mit Overdrive-Getrieben (OD) generell bis zu 65 Tonnen. In der Schwerlastvariante mit Wandler-Schaltkupplung und OD-Getriebe sind Zuggesamtgewichte bis 250 Tonnen kein Problem.

Einsatz im Fernverkehr mit permanent hohen Zuggesamt-gewichten

Der MAN TGX D38 bietet mehr als die Faszination souveräner Leistung auf der Straße - er ist vor allem wirtschaftlich. In Europa sind Zuggesamtgewichte von maximal 40 Tonnen, in Kombination mit Bahnverladung bis 44 Tonnen erlaubt. Für Kunden, die diese Zuggewichte häufig erreichen, bietet der TGX D38 eine faszinierende Kombination aus souveräner Transportleistung und Kosteneffizienz. Für Strecken, die hohe und höchste topographische Ansprüche an das Fahrzeug stellen, bietet der TGX D38 ausdauernde Kraftreserven und Durchzug an Steigungen. Mit der hohen Leistung der Dauerbremssysteme können mit dem TGX D38 auch auf Gefällestrecken hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten gefahren werden. Damit sind auch auf schweren Routen hohe Transportgeschwindigkeiten zu erzielen. MAN hat den TGX D38 als ideales Fahrzeug für solche schweren Fernverkehrseinsätze konzipiert und bietet passende Grundfahrzeuge an.

Das kompakte Abgassystem des TGX D38 ermöglicht große Rahmenfreiräume und hohe Tankvolumen – die Abmessungen des Endschalldämpfers unterscheiden sich nicht von Fahrzeugen mit D26-Motor. Den Kunden stehen Kraftstofftanks mit bis zu 1 400 Liter Tankvolumen zur Verfügung, mit denen sich komfortable Reichweiten realisieren lassen.

Drehmoment aus niedrigsten Drehzahlen: TGX D38 im schweren Traktionseinsatz

Der TGX D38 stellt im Traktionsbereich eine ideale Fahrzeugplattform für die Einsatzbereiche Baustelle, Holzbranche, Entsorgung, und Kräne dar. Mit hohen Motorleistungen können im schweren Traktionseinsatz hohe Lasten und hohe Geschwindigkeiten gleichzeitig gefahren werden. Er ist in normalhohen und mittelhohen Bauhöhen, und mit robusten Stahlstoßfängern verfügbar.

Im Baustellenverkehr, wenn beispielsweise Tieflader mit schweren Baumaschinen zu ziehen sind, bewegt der TGX D38 Zuggesamtgewichte bis 65 Tonnen souverän. Typische Einsätze sind Kippsattelzüge, oder 6x4 Kipper mit häufigem Anhängerbetrieb, sowie schwere Abrollkipper.

Durch die für MAN-Motoren charakteristische 2-stufige Aufladung erreicht der TGX D38 sein Nenn-Drehmoment bereits bei 930 U/min. Das volle Drehmoment ist zudem in einem breiten Drehzahlbereich von 930 bis 1 350 U/min nutzbar. Damit stellt das Topmodell in Traktionsanwendungen souveräne Durchzugskraft aus dem Drehzahlkeller zur Verfügung, kann früh hochschalten und die hohen Gänge drehmomentstark halten.

Einsatz im Schwertransport mit bis zu 640 PS

Schwertransporter sind ein weiteres prädestiniertes Einsatzfeld für den MAN TGX D38, hier steht mit bis zu 640 PS die höchste Leistung zur Verfügung.

Die MAN TGX D38 Schwerlastzugmaschinen setzen für die Kraftübertragung eine Wandlerschaltkupplung (WSK) ein, welche der MAN TipMatic 2 vorgeschaltet ist. Diese Kombination bringt die maximal 3 000 Nm Drehmoment des D3876 sanft und unaufhaltbar auf die Straße. Die Idle Speed Driving Funktion der neuen MAN TipMatic 2 gewährleistet in den Schwerlastfahrzeugen ein optimales Fahrverhalten beim Rangieren und bei Kriechfahrten. Mit der Funktion Idle Speed Driving lässt sich das Fahrzeug besonders feinfühlig Rangieren vor allem an Steigungen und unter hoher Last. In solchen Fahrsituationen rollt das Fahrzeug mit Leerlaufdrehzahl und geschlossener Kupplung weiter, solange der Fahrer nicht bremst.

Die neu entwickelte, stärkste Motorbremse Turbo EVB (Exhaust Valve Brake) ist für den Einsatz im Schwerlast-Segment prädestiniert. Sie stellt eine sehr hohe und durch ihre geringe Belastung des Kühlhaushalts dauerhaft nutzbare Dauerbremsleistung von 600 kW zur Verfügung.

Auf der IAA 2014 zeigt MAN aus der Baureihe TGX D38 eine 41.640 8x4/4 Schwerlast-Zugmaschine mit 250 Tonnen Zuggesamtgewicht.

Bild : MAN Flaggschiff TGX D38

Info : 14. Juli 2014, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


Delticom: Lkw-/Nutzfahrzeugbereich baut Kompetenz aus

  • Mit dem Vollsortimenter Delticom zu noch mehr Wirtschaftlichkeit
  • Attraktives Produktangebot erweitert

Der führende europäische Internet-Reifenhändler und international etablierte Vollsortimenter im Reifensegment, Delticom, erweitert sein Produktangebot auch im Bereich Lkw-/Nutzfahrzeuge und  Industriereifen stetig weiter.

Neues aus dem Bereich Lkw Nfz/AS/Spezialreifen

Der führende Onlinehändler Delticom baut seine Kompetenz auch im Bereich Lkw, AS- und Spezialreifen stetig aus und entwickelt sein attraktives Produktangebot weiter. Für Unternehmen im Transportwesen wird in den Onlineshops sowohl über die B2B-Plattformen der Autoreifenonline-Shops, als auch über die Delticom-Flottenshops, Flotten24, ein attraktives Gesamtpaket geschnürt: Das Angebot umfasst ein unvergleichlich breites Größen-Spektrum an hochwertigen Qualitätsreifen, darunter Reifen der Delticom-Hausmarke Goodride. Kunden profitieren zudem von einer hohen Lieferfähigkeit und Verfügbarkeit der Reifen sowie von einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis. 

Über die Onlineshops Autoreifenonline, Flotten24 und ReifenDirekt werden für den Bereich Lkw/Nfz folgende neue Profile angeboten: Goodride kommt mit 2 neuen Profilen für Trailer Reifen in den Dimensionen 385/65 R22,5, 425/65 R22,5 und 445/65 R22,5. Für die Baustelle

Gibt es AT557 sowie AT559 für den Fernverkehr. Ebenfalls neu im Programm sind Aeolus Lkw-Reifen

Neues tut sich auch im Bereich AS bei Delticom: So ist der Versand von AS-Reifen jetzt auch bis 50 Zoll möglich. Neu im Sortiment sind ebenfalls Flotation-Reifen von allen namhaften Herstellern, unter anderem Alliance, Kleber, Michelin, Firestone, Kings Tire, Vredestein, Argostar. 

Im Segment EM wurde das Sortiment um EM-/Kranreifen erweitert. Hier finden Kunden Marken wie Bridgestone, Michelin, Aeolus, Maxfield, BKT, Mitas, Altura, und viele mehr. Neu im Produkt-Portfolio: Recamax EM-Reifen (Recamax ist ein etablierter Runderneuerer für EM-, Kran- und Radladerreifen); Reifenhersteller Recamax gibt auf seine Produkte sogar eine Garantie von 5 Jahren.

Andreas Wilmsmeier, Key Account Manager Lkw/Nutzfahrzeuge bei Delticom versteht, worauf es seinen Kunden ankommt: „Der Faktor Zeit- und Kostenersparnis ist insbesondere für Spediteure vielfach ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, noch effizienter und wirtschaftlicher Reifen einzukaufen.“ Sein Kollege und Sales Manager Guido Bracht fügt hinzu: „Die Qualität unserer Hausmarke Goodride kommt seit jeher bei den Kunden sehr gut an. Interessenten können auch bei Lkw-Reifen aus einem riesigen Größenangebot schöpfen und erhalten bei uns faire Preise. Ab 10 Reifen gewähren wir außerdem einen Logistikrabatt.“ 

Mit dem Angebot für Flotten wendet sich Delticom an alle gewerblichen Kunden mit einem Fuhrpark ab einem Fahrzeug. Geschäftskunden finden hier, je nach Onlineshop, ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot, das unter anderem  Pkw-, Lkw-, Industrie- und Spezialreifen, Stahl- und Alufelgen, Stahlkompletträder sowie Motoröle und Katalysatoren umfasst. 

Transportexperten können jederzeit den komfortablen Kontakt-Service des Lkw-/NfzTeams der Delticom nutzen: E-Mail: truck@delti.com. Über diese E-Mail können unter anderem Anfragen zu Beständen, Einsatz oder Alternativen gesendet werden. Auf Wunsch stehen die Ansprechpartner des Lkw-Bereichs den Kunden auch persönlich telefonisch zur Verfügung. 

Shops für Händler und Werkstätten

Delticom ist in über 21 Ländern mit seinem Lkw-Reifen-Angebot aktiv; Spezial und AS-Reifen werden aktuell in 16 Onlineshops angeboten. Neben Qualitätsreifen stehen den Interessenten über Autoreifenonline auch Kompletträder, Felgen, Autoersatzteile und Zubehör/Accessoires sowie Tuning-Teile zur Verfügung. Flottenbetreiber können ihre Reifen zudem über aktuell sechs Flottenshops der Delticom einkaufen: www.flotten24.de, www.flotten24.ch, www.flotten24.at, www.fleettyres24.co.uk, www.flotte24.fr und www.fleet24.nl.

Informationen über das Unternehmen: www.delti.com

Info : 25. April 2014, Delticom AG, Hannover


Wussten Sie, dass Kögel bereits seit den 1930er-Jahren Spezialist im Kipperbereich ist?

Wussten Sie, dass Kögel bereits seit den 1930er-Jahren Spezialist im Kipperbereich ist?

Kögel verbindet mit dem Baubereich eine lange Tradition. Kippaufbauten waren von Anbeginn an über viele Jahrzehnte eine echte Kögel Spezialität. Neben Landwirtschaftsanhängern wurden in der Anfangszeit ab 1935 auch schon erste Kippaufbauten auf Lkw samt Zweiachs-Anhänger produziert. Während und nach dem Krieg waren vor allem luftbereifte Kipper und Ackerwagen für die Pferdebespannung oder den Traktorenzug gefragt. In den 1950er-Jahren machte Kögel dann bereits mit Sattelanhängern mit zwei unabhängigen Kippbrücken und einem Kippsattelanhänger mit Stahlmulde von sich reden. 1966 folgte auch schon die erste selbsttragende Aluminium-Rundmulde. Ab den 1970er-Jahren dominierten vor allem Tandem-Kippanhänger und Dreiachs-Dreiseiten-Kippanhänger die Produktion. 2002 präsentierte Kögel dann die erste Komponentenmulde in einer leichten und zugleich hochfesten Bi-Metall-Ausführung. Auf dieser Idee eines modularen Konzepts gründen auch die heute erhältlichen Kögel 2- und 3-Achs-Mulden-Kipper mit 24 m³ und 27 m³ Ladevolumen. Dank einer intelligenten Fügetechnik können sich Kunden einen Kipper mit unterschiedlichen Wand- und Bodenstärken, je nach Einsatzzweck, zusammenstellen. Der Boden und die Rückwand der Kögel Mulden-Kipper sind dabei aus vergütetem Hardox-450-Stahl und die Seitenwände aus hochfestem S700-Stahlblech.

Bild : Kögel Kipper früher und heute

Info : 24. April 2014, Kögel Trailer GmbH & Co. KG, Burtenbach


Neuvorstellung Notos® - Humbaur präsentiert das multifunktionale Mitglied der erfolgreichen Pferdeanhängerfamilie

Neuvorstellung Notos® - Humbaur präsentiert das multifunktionale Mitglied der erfolgreichen Pferdeanhängerfamilie

Humbaur orientiert sich einmal mehr bei der Namensgebung an den göttlichen Winden. Notos® steht in der griechischen Mythologie für den Südwind. Seine Bauweise ist wie auch die der bewährten Modelle Balios®, Xanthos® und Zephir® aerodynamisch und passt sich somit den Luftbewegungen während der Fahrt optimal an. Den brandneuen Notos® gibt es in zwei Ausführungen - Plywood und Alu.

Die Notos® Pferdeanhängermodelle zeichnen sich insbesondere durch ihren multifunktionalen Einsatz und die dabei äußerst robuste Bauweise aus. In erster Linie ist der optionale Frontausstieg kennzeichnend für den Notos®. Hiermit wird das Be- und Entladen Ihrer Pferde zum Kinderspiel. Ausgestiegen wird ganz nach Wunsch vorne oder hinten - vorne mittels optionaler Auflaufklappe oder Türe. Die dreh- und schwenkbare, gasfederunterstützte Auflaufklappe hinten ist in der Alu-Version mit einem Alu-Trittleistengummi mit Seitenstopper und in der Holz-Version mit einer Gummigranulatmatte belegt, wodurch die Pferde sicher in den Anhänger ein- und aussteigen können. Der Notos® eignet sich auch zum unkomplizierten Transport von Futtermitteln auf Paletten, Strohballen oder Ähnlichem, da die Heckklappe auch seitlich wie eine Türe zu öffnen ist.

Die drehbare, feuerverzinkte Mittelpfostentrennwand aus Stahl und durchsichtigem Weich-PVC lässt sich dank einem vertikalen Mittelpfosten so verstellen, dass Ihr Pferd bei Bedarf komfortabel nach vorne aussteigen kann. Die geteilten und gepolsterten Brust- und Heckstangen sind mit einer Panikentriegelung ausgestattet und lassen sich im Ernstfall von außen lösen.

Alle Notos® Modelle verfügen ebenfalls über das bewährte EquiSpace® Raumkonzept, welches als Garant für maximale Platzverhältnisse der Pferde beim Transport im Anhänger steht und für eine angenehme und sichere Reise sorgt. Das weit nach vorne gezogene Dach bietet dem Pferd auf Ohrenhöhe eine großzügige Kopffreiheit. Die Innenraumhöhe beträgt in diesem Bereich ca. 2300 mm. 

Angenehm sind auch die gepolsterten und ausgeformten Brust- und Heckstangen, die auf drei unterschiedlichen Ebenen und Längen individuell eingehängt werden können. Somit lässt sich die Stallgröße im Anhänger vom Kleinpferd bis zum Großpferd genau anpassen.

Das standardmäßig verbaute EquiDrive® Fahrwerk verschafft einen sicheren Kontakt zur Straße. Höchste Stabilität und dadurch maximale Sicherheit bietet das feuerverzinkte Längsträger-Fahrgestell. Mit einem deutlich niedriger positionierten Schwerpunkt ist ein ruhiges Fahrverhalten für Fahrer und Pferd sichergestellt - auch in schwierigem Gelände. Die geringe Ladehöhe sorgt für einen flachen Auflaufwinkel und damit eine leichte Begehbarkeit des Anhängers.

Die Notos® Modelle mit 2700 kg zulässigem Gesamtgewicht sind serienmäßig mit dem revolutionären Humbaur EquiDrive® PLUS Fahrwerk ausgestattet, welches durch seine komplette Ausstattung viele Vorteile und maximale Sicherheit beim Pferdetransport bietet. Das Besondere ist der optionale Einsatz eines ETS (Elektronisches Trailer Stabilisierungssystem), quasi das ESP (Electronic Stability Control / Fahrdynamikregelung) für den Pferdeanhänger.

Die besonderen Vorteile des EquiDrive PLUS® Fahrwerks:

  • Deutlich niedrigerer positionierter Schwerpunkt
  • Automatische Nachstellung der Bremse sorgt für ein gleichbleibend optimales Bremsverhalten des Anhängers
  • Weitestgehende Wartungsfreiheit der Bremsanlage
  • Erstmals ist im Nutzfahrzeugbereich der Einsatz eines ETS Systems möglich, das den Anhänger durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder wieder zurück in die Spur bringt (optional erhältlich)
  • Erfüllt bereits heute zukünftige Gesetzesvorgaben
  • Gesamtgewicht bis zu 2,7 t möglich
  • Stabile Gußkugelkupplung
  • Leicht zu bedienender, flacher Handbremshebel

Die neuen Notos® Pferdeanhängermodelle warten mit einem umfangreichen Zubehörprogramm auf - ganz nach Kundenwunsch. Fohlengitter, Dachfenster, Seitenpolsterung und Seitentrittschutz sowie eine Kopftrennwand oder eine Innenraumkamera mit TFT Bildschirm sind nur wenige Beispiele, die von sehr großem Nutzen sind und Ihren Anhänger nach Ihren Anforderungen individualisieren. Ein mobiler Sattelcontainer mit integriertem Spiegel und Netz sowie zwei Sattelablagestangen komplettiert auf Wunsch das Allround-Anhängermodell. Der Sattelcontainer kann zum Transport im Anhänger fixiert werden.

Das unverwechselbares Design, die hochwertige Materialwahl sowie ein windschnittiger AERO-Bug sind auch beim Notos® charakteristisch. Die Notos® Modelle sind für zwei Pferde konzipiert und begeistern durch ihren sehr hellen Innenraum, dank den beiden getönten, fünffach verstellbaren Seitenfenstern und einem optionalen Fenster im Polybug. Das exklusive Humbaur Windschott sorgt abschließend für eine zugfreie Innenraumbelüftung.

Selbsterklärend ist der enorm stabile Anhängeraufbau mit massivem, umlaufendem und im Tauchbad feuerverzinktem Rahmenprofil. Die Seitenwände sind aus hochwertigen, kunststoffbeschichteten und UV-beständigen Bordwänden in Schwarz beim Plywood-Modell bzw. aus doppelwandigen, eloxierten Aluminiumprofilen beim Alu-Modell. Abgerundet wird das Notos® Modell durch die hinteren eleganten, feuerverzinkten Seitenwandabstützungen. Die sehr große Einstiegstüre rechts oder optional links schließt mit der vielfach bewährten 3-Punkt-Verriegelung und sorgt für einen angenehmen und sicheren Personenzugang. 

Technische Daten:

Notos® Holz 2400 / 2700

Zul. Gesamtgewicht (kg)     2400  |  2700

Nutzlast (kg)                          1462  |  1730

Ladehöhe                              435    |  455

Länge Gesamt (mm)           4738

Breite Gesamt (mm)            2230

Höhe Gesamt (mm)             2770  |  2790

Länge Innen (mm)                3418

Breite Innen (mm)                 1713

Höhe Innen (mm)                  2298

Bereifung (Zoll)                     14      |      15

Notos® Alu 2400 / 2700

Zul. Gesamtgewicht (kg)     2400  |  2700

Nutzlast (kg)                          1472  |  1740

Ladehöhe                              435    |  455

Länge Gesamt (mm)           4738

Breite Gesamt (mm)            2230

Höhe Gesamt (mm)             2770  |  2790

Länge Innen (mm)                3418

Breite Innen (mm)                 1713

Höhe Innen (mm)                  2298

Bereifung (Zoll)                     14      |      15

Lassen Sie sich von unserem neuen Allround-Pferdeanhängermodell begeistern. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns online unter www.humbaur.com/notos!

Bild : Notos® Holz 2400 / 2700

Info : 24. April 2014, Humbaur GmbH, Gersthofen


Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Die DOLL Fahrzeugbau AG aus Oppenau stellte am 17.04.2014 beim Amtsgericht Offenburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das Amtsgericht Offenburg bestellte am 22.04.2014 Rechtsanwalt Martin Mucha von der Stuttgarter Anwaltskanzlei Grub Brugger & Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

Das Unternehmen hatte in 2009 stark unter den Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise gelitten und durchläuft aktuell einen Restrukturierungsprozess. Trotz der beantragten Insolvenz sieht die Vorstandsvorsitzende Brunhilde Rauscher-Doll gute Chancen für eine erfolgreiche Sanierung des Unternehmens. Laut Rauscher-Doll sind „die maßgeblichen Weichen für den Restrukturierungs- und Sanierungsprozess bereits gestellt.“

Die DOLL Sachsen GmbH aus Mildenau war ebenfalls gezwungen Insolvenzantrag zu stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde ebenfalls Rechtsanwalt Martin Mucha bestellt.

Die Geschäftsbetriebe der DOLL Fahrzeugbau AG sowie der DOLL Sachsen GmbH werden unter Aufsicht des vorläufigen Insolvenzverwalters uneingeschränkt fortgeführt. Das Unternehmen soll im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens saniert werden. Die Suche nach einem geeigneten Investor für DOLL wurde bereits aufgenommen. 

Das Traditionsunternehmen DOLL Fahrzeugbau AG ist ein Hightech-Spezialist für Transportlösungen und hat sich maßgeblich auf die Entwicklung und den Bau von Fahrzeugen für die Bereiche Holz- und Schwertransport sowie Flugfeldfahrzeugen spezialisiert. Das Unternehmen hat eine fast 140-jährige Firmengeschichte und ist weltweit tätig. Im Jahr 2013 hat das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 60 Mio. € erzielt. DOLL beschäftigt am Standort Oppenau aktuell rund 360 Mitarbeiter und am Standort Mildenau in Sachsen 48 Mitarbeiter.

Rechtsanwalt Martin Mucha ist Fachanwalt für Insolvenzrecht. Er ist Partner der Kanzlei Grub Brugger & Partner. Die Kanzlei Grub Brugger & Partner unterhält Standorte in Stuttgart, München, Frankfurt und Freiburg im Breisgau. Die Kanzlei Grub Brugger & Partner ist spezialisiert auf die Sanierung krisenbefangener Unternehmen.

Info : 24. April 2014 , DOLL Fahrzeugbau AG, Oppenau


Windkraft: Balmer fährt als Erster die neue Vierfach-Tele-Sattelpritsche Super-Hub von Goldhofer

Windkraft: Balmer fährt als Erster die neue Vierfach-Tele-Sattelpritsche Super-Hub von Goldhofer

Als „Spezialisten in Bewegung“ sieht sich die Balmer Spedition und LKW-Service GmbH mit Sitz in Holthusen bei Schwerin. Das Spezialtransportunternehmen, das 1988 gegründet wurde, ist jetzt auch der Spezialist mit dem innovativsten Fahrzeugkonzept für den Transport von Windkraftanlagen. Als erste Spedition weltweit setzt Balmer Spezialtransporte die Transportneuheit von Goldhofer, die Vierfach-Tele-Sattelpritsche Super-Hub ein. Der neue Super-Hub lässt sich bis auf eine Fahrzeuglänge von ca. 58 m teleskopieren und ermöglicht dadurch den Transport superlanger Rotorblätter mit einer Länge von über 65 Metern. Außerdem ermöglicht der Super-Hub einen extremen Ausgleich sowohl im Schwanenhals wie auch im Fahrwerk. Somit können Hindernisse auf dem Transportweg einfacher und schneller bewältigt werden.

„Mit dem Super-Hub trifft Goldhofer genau die Anforderungen der Branche. Ich bin froh, dass wir mit unserer Investition gewartet haben und jetzt als Erster die Innovation in echter Goldhofer Qualität nutzen können“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Eckart Balmer.

Dass sich Eckart Balmer und sein Team bei der Neuanschaffung einer Sattelpritsche für den Transport von Flügeln der neuen XXL-Generation erneut für Goldhofer entschieden, war für den Chef bald klar: „Ich habe mich auf dem Markt umgeschaut und viele Lösungen verglichen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass die anderen Anbieter einfach nicht an Goldhofer herankommen. Das merkt man an vielen durchdachten Details bei den Fahrzeugen, das merkt man aber auch, wenn man das Unternehmen besucht. Goldhofer hebt sich in allen Bereichen vom Rest ab“, lobt Balmer.

Nach erfolgreichem Ersteinsatz des Fahrzeuges hat die Spediton Balmer bereits den Auftrag für zwei weitere Fahrzeuge des selben Typs erteilt, was für die Leistungsfähigkeit dieser Innovation spricht.

Bild : der erste Super-Hub von Goldhofer ist auf den Straßen unterwegs, bei der Fahrzeugübernahme von links: Eckart Balmer (Geschäftsführer Balmer Spezialtransporte), Antonius Neite (Mercedes Benz Vertretung), Günther Vogel (Area Sales Manager Goldhofer), Heiko Lau (Spedition Balmer) und Renato Ramella, (Vertriebsleiter Europa bei Goldhofer). Foto: goldhofer

Info : 11. März 2014, Jensen media GmbH, Memmingen


DAF stärkt seine Marktposition in Europa

DAF Trucks hat seine Position auf dem europäischen Nutzfahrzeugmarkt im letzten Jahr weiter ausgebaut. Im Segment der schweren Nutzfahrzeuge (16 Tonnen+) wurde ein Marktanteil in Höhe von 16,2 % erzielt – ein Rekord in der 85-jährigen Geschichte des Unternehmens. Mit einem Marktanteil von 11,8 % (ebenfalls ein bisheriger Rekord) war DAF auch bei den leichten Nutzfahrzeugen sehr erfolgreich (6-16 Tonnen).

Mit einem Marktanteil von 16,2 % im Jahr 2013 hat DAF seine Position auf dem europäischen* Markt für schwere Nutzfahrzeuge weiter ausgebaut (2012: 16 %). DAF ist im Segment für schwere Nutzfahrzeuge Marktführer in den Niederlanden, Großbritannien, Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn und Litauen. In Deutschland ist DAF die grösste Importmarke.

Der Gesamtmarkt für schwere Nutzfahrzeuge in der EU umfasste 2013 ein Volumen von 241.000 Einheiten, was einer Steigerung von ungefähr 8 % im Vergleich zu 2012 entspricht, als in diesem Segment beinahe 222.000 Lkw zugelassen wurden. Für das Jahr 2014 erwartet DAF in Europa ein Marktvolumen von 200.000 bis 230.000 Fahrzeugen im Segment schwerer Nutzfahrzeuge.

Leichte Nutzfahrzeuge

Im Segment der leichten Nutzfahrzeuge – in dem DAF mit dem LF-Modell vertreten ist – hat sich das europäische Marktvolumen um 3 % auf 57.000 Einheiten erhöht (2012: 55.500). Der Marktanteil von DAF in der Klasse zwischen 6 und 16 Tonnen hat sich von 11,4 % im Jahr 2012 auf 11,8 % im letzten Jahr gesteigert. Einen wichtigen Anteil an diesem Wachstum hatte der Erfolg in Großbritannien, wo der Marktanteil von DAF im LF-Segment 42 % erreicht hat.

Weiteres Wachstum außerhalb der Europäischen Union

DAF hat seine Marktposition auch außerhalb der Europäischen Union gestärkt. 2013 hat der Lkw-Hersteller außerhalb der Europäischen Union 9.400 Fahrzeuge der Baureihen XF, CF und LF ausgeliefert, eine Steigerung von 13 % im Vergleich zu 2012. Mit einem Marktanteil von 16 % ist DAF im Segment der Fahrzeuge über 16 Tonnen der größte europäische Lkw-Hersteller in Taiwan, wo im letzten Jahr zudem der Zweitausendste vor Ort gefertigte CF vom Band lief. In Russland ist DAF mit 3.900 Zulassungen im Jahr 2013 die am schnellsten wachsende europäische Marke. Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 2013 war der Produktionsstart in Ponta Grossa (Brasilien), wo im Oktober der erste vor Ort gefertigte XF105 das brandneue Montagewerk verlassen hat.

Leitmotiv Euro 6

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unsere Marktposition 2013 in Europa und darüber hinaus weiter gestärkt haben“, sagt Ron Bonsen, Mitglied des Vorstands von DAF Trucks N.V. und verantwortlich für Marketing und Vertrieb. „2013 gab es zahlreiche Höhepunkte, wobei die Einführung einer komplett neuen Reihe von Euro 6-Fahrzeugen das Leitmotiv bildete. Wir erhalten von unseren Kunden sehr positive Rückmeldungen, besonders was den Kraftstoffverbrauch und die Fahreigenschaften angeht. Die neuen Euro 6-Fahrzeuge der Baureihen XF, CF und LF werden eine wichtige Rolle für den weiteren Ausbau unseres Erfolges spielen. Das gleiche gilt für unser umfassendes Service-Angebot und unser professionelles Händlernetzwerk.“

Das Jahr 2013 für DAF in der Schweiz

Am heimischen Markt gestaltete sich die Situation ein wenig differenzierter. DAF hat sich in der Schweiz zum klaren Ziel gesetzt, als Anbieter von Fahrgestellen mehr Profil zu gewinnen. Durch den späten Produktionsbeginn der CF und LF Euro 6 konnten diese für den heimischen Markt wichtigen Fahrzeuge jedoch nicht rechtzeitig vor Jahresende ausgeliefert werden, sie fehlen daher in der Zulassungsstatistik. Nach der transport.CH gab es eine exzellente Resonanz auf die neuen Baureihen, die ersten Fahrzeuge treffen in wenigen Wochen ein, und die Auftragslage stimmt weiterhin sehr optimistisch. Mit 165 Einheiten lag DAF bei einem Anteil am Gesamtmarkt von 4,8%, davon entfielen 154 Fahrzeuge auf die Gewichtsklasse über 16 Tonnen (5,3%). Die Baureihe LF erreichte im Segment von 6 bis 15.9 Tonnen einen Marktanteil von 2,1% (11 Stück), ausschließlich noch Euro 5 Fahrzeuge. Für 2014 kann hier dank der vollen Verfügbarkeit von Euro 6 ein deutlicher Aufschwung erwartet werden, vorrangiges Ziel ist die Überschreitung der 5% Schwelle im Gesamtmarkt. Der Fokus wird stark auf Fahrgestelle ausgerichtet, Ass im Talon bleiben natürlich die bewährten Zugmaschinen mit den bekannten Stärken Verbrauch, Fahrerkomfort und Langlebigkeit.

Info : 19. Februar 2014, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


RENAULT TRUCKS T EROBERT EUROPA: ÜBERALL AUF DER ÜBERHOLSPUR

RENAULT TRUCKS T EROBERT EUROPA: ÜBERALL AUF DER ÜBERHOLSPUR

Wie haben sich die ersten ausgelieferten Renault Trucks T in der Praxis bewährt? Wir haben quer durch Europa die Kunden interviewt, die ihre neuen Renault Trucks T bereits kurz nach dem Produktionsanlauf in Betrieb nehmen konnten. Die einhellige Meinung: eine perfekte Neuentwicklung, die noch dazu zuverlässig und wirtschaftlich ist.

Sie werden immer mehr: Renault Trucks T, die in Kundenfarben auf den europäischen Strassen zu sehen sind. Viele von ihnen wurden bereits bei der Präsentation am 11. Juni in Lyon geordert, andere entschieden sich nach ersten Probefahrten oder wegen langjähriger Geschäftsbeziehungen zu Renault Trucks für die neue Lkw-Generation mit der Raute auf dem Kühlergrill.

„Wir haben in unserem Fuhrpark seit Jahren Fahrzeuge von Renault Trucks“, so Marcus Schaub und Jan Thiele, die Geschäftsführer der deutschen ITS Spedition, „an ihnen gefällt uns ihre Effizienz und der den Fahrern gebotene Komfort.“ So war es nur logisch, dass die beiden Geschäftsführer weiterhin auf Renault Trucks setzten. Sie erhielten im Januar ihren ersten Renault Trucks T. Die Internationale Spedition Fiedler GmbH hatte ihren Renault Trucks T High Sleeper Cab mit 480 PS schon im November 2013 übernommen, denn Generaldirektor Jörg Fiedler hatte bereits bei der offiziellen Präsentation am 11. Juni in Lyon bestellt.

In Österreich sicherte sich die Berger Logistik GmbH, ein Unternehmen des ehemaligen Formel-1-Piloten Gerhard Berger, ebenfalls einen der ersten Renault Trucks T im Lande. Mit dem Kraftstoffverbrauch der Renault Premium Route Fahrzeuge in ihrer Flotte überaus zufrieden, übernahm das Unternehmen Ende November 2013 den ersten Renault Trucks T Sleeper Cab mit 460 PS, der für den internationalen Fernverkehr bestimmt ist.

In der Schweiz gelang der Constantin-Gruppe, die seit zwanzig Jahren Kunde bei Renault Trucks ist, am 22. November 2013 der perfekte Übergang, da sie gleichzeitig den ersten Renault Trucks T und den letzten in der Schweiz ausgelieferten Renault Magnum entgegennahm. „Wir wissen die Zuverlässigkeit der Renault Trucks Lkw zu schätzen“, erklärte Olivier Constantin. Gleichzeitig erhielt die zur Hugelshofer-Gruppe in Frauenfeld gehörende Hugelshofer Logistik AG zwei Renault Trucks T High Sleeper Cab.

In Grossbritannien verstärkte der Getränkegrosshändler Marston’s PLC seine Flotte durch zwei Renault Trucks T. „Die hohe Effizienz unserer Renault Premium Route hat uns dazu veranlasst, dem Renault Trucks T für unsere ersten Euro 6-Lkw-Bestellungen unser Vertrauen zu schenken“, erklärte Chris Evans, Logistikleiter der Marlston’s PLC-Gruppe. „Das positive Echo unserer Fahrer, die bei der Road Show im Oktober 2013 dabei waren, und die guten Beziehungen mit unserem lokalen Händler Allports spielten bei der Kaufentscheidung ebenfalls eine Rolle.“

Das britische Transportunternehmen Clive Cowern Transport Services, das sich auf den Fernverkehr spezialisiert hat, übernahm vor Kurzem drei Renault Trucks T, mit denen die aus 44 Lkw bestehende Flotte ergänzt wird. Generaldirektor Clive Cowern hatte Gelegenheit, das Fahrzeug bei einem von Renault Trucks Grossbritannien organisierten Event probezufahren. „Die Baureihe T fährt sich wirklich sehr gut und das Getriebe ist perfekt; genau was wir brauchen. Ausserdem ist das Fahrerhaus sehr funktional und wird den Fahrern gefallen. Das ist ausschlaggebend für uns, um für die Fahrer attraktiv zu sein. Aber auch Kraftstoffeinsparungen und Zuverlässigkeit sind für unsere Aktivität wichtig.“

Das Logistik- und Containertransportunternehmen MacIntyre Transport Ltd erhielt seinen ersten Renault Trucks T für seine aus 155 Fahrzeugen bestehende Flotte. „Es wird Zeit für den Umstieg auf Euro 6“, kommentierte Generaldirektor Paul Miller die Entscheidung, „und die Renault Trucks Modelle waren schon immer gute Flottenfahrzeuge. Wir haben derzeit an unserem Standort Shelby 15 Renault Premium Route in Betrieb.“ Der neue Renault Trucks T ist mit dem Fuel Eco-Paket ausgerüstet, das für Verbrauchseinsparungen sorgt, und wurde für einen fünfmonatigen Test mit der integrierten Softwarelösung Optifleet von Renault Trucks ausgestattet.

In Dänemark wurden die ersten Renault Trucks T 430 Sleeper Cab im Dezember 2013 an LMT Transports ausgeliefert. „Mit dem baldigen Inkrafttreten der Euro 6-Norm brauchten wir einen zuverlässigen Lkw mit niedrigen Betriebskosten. Das ist wichtig, damit wir unsere Kunden zeitgerecht und effizient beliefern können“, erklärte Firmenchef Jesper Kjærsgaard. „Da wir mit Renault Trucks sehr gute Beziehungen pflegen, war es für uns naheliegend, diese neuen Fahrzeuge zu erwerben.“

In Finnland nahm Kari Enqvist, Generaldirektor von Trans-Akseli, seinen Renault Trucks T 460 im Januar entgegen. „Unsere guten Erfahrungen mit Renault Trucks in der Vergangenheit waren ausschlaggebend bei der Entscheidung für ein neues Fahrzeug der Baureihe T“, so Enqvist. „Die Baureihe T bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.“ Die neuen Lkw wurden in die Unternehmensflotte integriert, zu der bereits Renault Premium Route und Renault Premium Lander sowie Renault Master zählen.

In den Niederlanden wurden kürzlich zwei Renault Trucks T an die Flotte von Voets Transport ausgeliefert: „Diese beiden Fahrzeuge ersetzen die früheren Modelle“, betont Direktor Rob Voets. „Wir sind bereits seit vielen Jahren Renault Trucks Kunde und mit unseren 16 Renault Trucks sehr zufrieden.“

In Belgien schreiten die Kundenauslieferungen gut voran. Die Spedition Withofs erwarb als erste vier Renault Trucks T. Bestellt wurden diese unmittelbar nach der offiziellen Präsentation in Lyon. Rik Vanlessen, Direktor von Eurospeed Belgium, erwarb drei Renault Trucks T: „Für unsere Aktivität im Verteilerverkehr brauchten wir eigentlich keinen High Sleeper Cab mit ebenem Fahrerhausboden, doch wir wollten unseren Fahrern bewusst mehr Komfort bieten. Ausserdem lässt sich diese Konfiguration nach fünf Jahren besser verkaufen.“

Jan Waegeman, verantwortlich für Reparatur und Wartung bei Wauters Tanktransport, betonte, wie beeindruckt sein Unternehmen von den Ergebnissen der ersten Probefahrten war. Deshalb wurden gleich fünf Renault Trucks T bestellt. Nach wenigen Wochen bestätigt auch der Ausbilder: „Die Merkmale des Renault Trucks T haben mich ehrlich überrascht. Der Fahrer braucht eigentlich nur noch das Lenkrad halten. Und auch der Verbrauch hat uns überzeugt.“

In Frankreich wurden die ersten Renault Trucks T im November letzten Jahres dem Transportunternehmen STAF überreicht. „Der Renault Trucks T entspricht vor allem mit seiner Zuverlässigkeit den Anforderungen des Kühltransports grosser Einzelhandelsketten“, so Kara Mendjel. „Und durch das überaus grosszügige Platzangebot der Kabine können meine Fahrer unter optimalen Bedingungen arbeiten.“ Kurz darauf entschloss sich Trans JRF, ein Spezialist für Seecontainertransporte, für eine Erneuerung seiner Flotte mit 10 Renault Trucks T 520 High Sleeper Cab. Im Januar erhielt das Transportunternehmen Chavalan et Duc seinen ersten Renault Trucks T. Auch die Spedition Piejac Maingret im Westen des Landes entschied sich für Renault Trucks. Sie erhielten ihre vier Renault Trucks T Anfang des Jahres. Das Transportunternehmen Prévost nahm die ersten beiden von insgesamt 10 Renault Trucks T entgegen. Es handelt sich um den Renault Trucks T 460 Sleeper Cab. Ebenso bestellte die Spedition Rosier acht Renault Trucks T zur Erneuerung ihrer Flotte von Renault Magnum und Renault Premium Route. Bei der Auslieferung seines ersten Fahrzeugs betonte Firmenchef Patrick Rosier: „Wir wissen, dass die Fahrzeuge der neuen Baureihe über Millionen von Kilometern getestet wurden und im Einsatz sehr attraktive Leistungen erzielen. Der Komfort des Fahrers und das Image des Lkw sind ebenfalls starke Argumente. Doch am meisten erwarten wir uns von der Zuverlässigkeit und den Verbrauchswerten.“

In Ungarn war die Spedition Mary Car Kft die erste, die gleich vier Renault Trucks T 460 High Sleeper Cab erhielt. Der Eigentümer dieser Firma im Süden des Landes, Daniel Csontos, hatte seine neuen Lkw im Anschluss an die Einführungsveranstaltung in Lyon im Juni letzten Jahres sowie die von Renault Trucks in Blainville-sur-Orne organisierten Probefahrten bestellt.

In der Tschechischen Republik war die CSS Logistic s.r.o das erste Unternehmen, das den Renault Trucks T bestellte. „Wir liessen uns bei den Probefahrten in Blainville von den Qualitäten des Renault Trucks T überzeugen“, so Direktor Václav Švamberk. „Dazu haben wir kurz darauf die Möglichkeit erhalten, ihn unter realen Bedingungen probezufahren, und konnten uns dabei von seiner Zuverlässigkeit, seinem niedrigen Verbrauch und dem Komfort seines Fahrerhauses überzeugen. Zu alldem kommt ein einzigartiges Styling, das mir persönlich sehr gut gefällt. So waren wir das erste Unternehmen in der Tschechischen Republik, das einen T 460 High Sleeper Cab erhielt."

In Italien ging der erste Renault Trucks T an die Südtiroler Transbozen Barbiano, die sich auf Kühltransporte und -logistik spezialisiert hat. Weiter im Osten ist der Renault Trucks T ebenfalls bereits im Einsatz: in Kroatien für die Spedition Natron Produkt und in Slowenien für Fijavž.

In Rumänien erklärte der Geschäftsführer von Autotransport Golo S.R.L bei der Schlüsselübergabe seines Renault Trucks T: „Wenn ich mich für den Kauf eines Lkw entscheide, berücksichtige ich die wichtigsten Vorteile von Renault Trucks: ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und niedrige Wartungs- und Betriebskosten.“

Und in Spanien wurde der erste Renault Trucks T vom Händler Gonsoli Lorca an Pedro Morillas Garcia ausgeliefert, einen selbständigen Fernfahrer, der sich auf nationale Kühltransporte spezialisiert hat. „Ich vertraue seit jeher voll auf Renault Trucks“, betont er, „bis heute hat mich die Marke in zwei Punkten nie im Stich gelassen, die für mich unerlässlich sind: beim Fahrzeug und bei der Kompetenz des Netzwerks.“ Kurz darauf erhielt Fribin, der grösste Fleischgroßhändler Spaniens und ein treuer Kunde von Renault Trucks, seinen ersten Renault Trucks T. Ein weiteres Highlight: Am 24. Januar verlieh die Fachzeitschrift ‚Transporte 3‘ gemeinsam mit fünfzig grossen spanischen Transportunternehmen dem Renault Trucks T die Auszeichnung ‚spanischer Lastkraftwagen des Jahres‘.

Bild : Begeistert – Kunden in ganz Europa zeigen sich mit der neuen Baureihe T sehr zufrieden.

Info : 19. Februar 2014, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon


MAN holt Gold in Russland

MAN zum vierten Mal Marktführer

260 neue MAN TGL Abschleppfahrzeuge für Moskau

MAN ist zum vierten Mal in Folge Marktführer unter den EU-Herstellern in Russland. Die Statistik des russischen Instituts Evitos-Inform weist für das Jahr 2013 29 300 Lkw-Zulassungen mit mehr als 6 Tonnen Gesamtgewicht aus. Mit 6 435 Zulassungen erreicht MAN einen Spitzenmarktanteil von 22 Prozent. 

Kommunal- und Spezialfahrzeuge tragen zu diesem Marktanteil maßgeblich bei: Beim Parkdienst der russischen Hauptstadt treten im Februar 260 neue MAN TGL Abschleppwagen ihren Dienst an. Sie sollen falsch geparkte Fahrzeuge bergen, die täglich den Verkehr auf Moskaus Straßen zum Stillstand bringen. Die Moskauer benötigen nicht selten mehrere Stunden für die wenigen Kilometer zur Arbeit. Auch Polizei und Feuerwehr benötigen im Einsatzfall oft die Hilfe von Abschlepp-Fahrzeugen.

Die MAN TGL sind als wendige 12-Tonner mit 180 PS ausgelegt und verfügen über eine luftgefederte Hinterachse. Mit einem Ladekran und einer Schiebeplattform können sie Fahrzeuge bis zu fünf Tonnen Gewicht abschleppen. Mit einem bis auf zehn Meter ausfahrbaren Kranausleger lassen sich Pkw sogar über mehrere Fahrspuren hinweg aufladen. Damit sind die MAN TGL für die Innenstadt genauso geeignet wie für die mehrspurigen Ausfallstraßen der Metropole. 

Info : 13. Februar 2014, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen


DAF stellt den LF Aerobody vor

DAF stellt den LF Aerobody vor

DAF stellt den LF Aerobody vor: einen 12-Tonnen-Lkw für den Verteilerverkehr, der ab Werk mit aerodynamischem PACCAR Aufbau geliefert wird. In Kombination mit einem speziell entwickelten Spoiler- und Fender-Satz können erhebliche Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch und bei CO2-Emissionen im Verteilerverkehr realisiert werden, so wird der LF Aerobody zum Sparmeister des Verteilerverkehrs.

Der DAF LF Aerobody verfügt vorn über eine aufwärts geschwungene Dachverkleidung und abgerundete Kanten, um eine optimale Stromlinienform zu erzielen. Hinten neigt sich das Dach des Aufbaus aerodynamisch sanft zur Mitte hin, wodurch die der Luftwiderstand weiter verringert wird. Aus dem gleichen Grund gehört ein speziell entwickelter Fender- und Spoiler-Satz zur Standardausstattung. Dieser Satz bindet das Fahrerhaus in den eigentlichen Aufbau ein.

Dank der Verbesserungen bei der Windschlüpfrigkeit sind über 4 % Kraftstoffeinsparungen und damit verbunden auch eine Reduktion der CO2-Emission im Verteilerverkehr möglich. Bei einer Dauergeschwindigkeit von 85 km/h ist der neue Euro 6 LF Aerobody bis zu 8 % sparsamer als vergleichbare Fahrzeuge mit herkömmlichem Aufbau.

16 oder 17 Europaletten

Der LF Aerobody wird, komplett mit PACCAR Aufbau, bei Leyland Trucks in Großbritannien hergestellt. Der Aufbau ist mit einer Innenlänge von 6,75 m oder 7,05 m erhältlich und kann 16 oder 17 Europaletten befördern. Der LF Aerobody ist serienmäßig mit einer Hebebühne mit einer Tragfähigkeit von 1.500 kg ausgestattet und ist für zusätzlichen Komfort mit einer optionalen Tür auf der rechten Aufbauseite erhältlich.

Der DAF LF Aerobody verfügt natürlich über die gleiche hervorragende Fahrleistung und Benutzerfreundlichkeit wie die anderen Modelle der umfangreichen LF Serie. Der enge Wendekreis, der leichte Zugang zum Fahrerhaus und das geringe Leergewicht machen ihn topfit für den Termindruck im Verteilerverkehr. Der LF Aerobody ist mit einer Reihe von sparsamen Euro 6 Motoren erhältlich: dem 4,5-Liter PACCAR PX-5 Motor mit vier Zylindern und dem 6,7-Liter PACCAR PX-7 Motor mit sechs Zylindern mit einer Nennleistung von 112 kW/152 PS und 186 kW/253 PS. So schafft der LF jeden Termin – jetzt noch genügsamer.

Bild : Sparmeister auf Rädern – der DAF New LF Aerobody

Info : 11. Februar 2014, DAF Austria GmbH, Wiener Neudorf


LÖSUNGEN ZUM SCHUTZ DER FAHRER

LÖSUNGEN ZUM SCHUTZ DER FAHRER

Lkw-Fahrer müssen sich vor dem Diebstahl der Ware, der manchmal mit körperlicher Gewalt einhergeht, schützen. Renault Trucks bietet deshalb eine Reihe von Sicherheitslösungen an: Multifunktionsalarm, Direktalarmtaste, Türverriegelung und Gaswarner.

Der Fernfahrer-Beruf kann gefährlich sein. Die transportierten Güter sind begehrt und manchmal setzen Diebe auch Gewalt ein, um ihre Ziele zu erreichen. Um sie möglichst effizient zu schützen, bietet Renault Trucks den Fahrern mehrere Schutzvorrichtungen an.

Zunächst zum Multifunktionsalarm. Versucht jemand durch Aufbrechen der Türen bzw. der Staukästen im Aussenbereich oder durch Zerschlagen einer Scheibe in den Lkw einzudringen, wird der Alarm ausgelöst und eine Sirene ertönt 30 Sekunden lang mit einer Lautstärke von 90 dB – und das bis zu 10-mal. Der Alarm schlägt auch an, wenn das Fahrzeug abgeschleppt oder das Fahrerhaus gekippt wird. Ebenso hat Renault Trucks eine Vorrüstung eingebaut, welche diesen Alarm mit dem Anhänger verbindet, um so jeden Einbruchsversuch bzw. Warendiebstahl zu vereiteln.

Hält sich der Fahrer im Fahrerhaus oder am Steuer auf, verfügt er auf dem Armaturenbrett über eine Direktalarmtaste, die er betätigen kann, sobald er sich in Bedrängnis fühlt. Diese Taste aktiviert den Alarm und die Blinkleuchten.

Für optimalen Schutz des Fahrers während der Ruhezeiten bietet Renault Trucks ausserdem eine mechanische Türverriegelung mit Einbruchsicherung, das sogenannte Doorlock an. Bei dieser Vorrichtung wird die Tür durch den Türgriff im Einstiegsbereich verriegelt. So wird ein Öffnen von aussen unmöglich gemacht.

Da sich in letzter Zeit Angriffe mit Betäubungsgas gegen Fernfahrer häufen, können die Fahrzeuge von Renault Trucks auch mit einem Gaswarner ausgestattet werden. An eine 12V/24V-Steckdose im Fahrerhaus angeschlossen, warnt dieses Gerät den Fahrer vor den geläufigsten Betäubungsgasen.

Bild : zum Schutz der Fahrer bietet Renault Trucks ab sofort zahlreiche Lösungen an.

Info : 4. Februar 2014, RENAULT TRUCKS (Schweiz) AG, Dietikon


Scania belegt wiederum vorderen Platz in der Nachhaltigkeit

Scania belegt wiederum vorderen Platz in der Nachhaltigkeit

Auf der renommierten „Corporate Knights Global 100 Liste“ befindet sich Scania erneut unter den weltweit 100 nachhaltigsten Unternehmen. Die Rangliste, welche jedes Jahr während des WEF in Davos präsentiert wird, umfasst Firmen aller Wirtschaftssektoren. Mit dem 38. Platz ist Scania die bestplatzierte schwedische Firma und die zweitbestplatzierte im Automobilsektor nach BMW. Aufnahme in diesen Index der weltbesten 100 Firmen findet, wer zwölf quantitative Nachhaltigkeitsindikatoren erfüllt. Dazu gehören die Verhältnisse zwischen Ertrag und Energiekonsum, CEO-Lohn zu Arbeiterlohn, Unfallbedingte Absenzenraten, CO2-Emissionen und Führungsvielfältigkeit.

Der Fokus auf die Nachhaltigkeit ist ein Schlüsselerfolgsfaktor für Scania. Mehr als 90 Prozent der Umweltauswirkungen der Scania Produkte erfolgt während ihrer Verwendung. Durch das Offerieren von Produkten wie Ecolution by Scania verhilft Scania den Kunden dazu, ihre Kosten und CO2-Ausstösse drastisch zu senken, während gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöht wird. Scania arbeitet hart daran, sichere und gesunde Arbeitsplätze anzubieten und sicherzustellen, dass die Firma die eigenen Prozesse und Produkte so schlank und sauber wie möglich gestaltet.

Gemäss Toby Heaps, CEO von Corporate Knights, sprechen die überdurchschnittlichen Investitionsgewinne von 3.21% bei den „weltweiten 100’s“ für die Nachhaltigkeit. „Die Resultate sprechen für sich. Einen gut-diversifizierten Benchmark zu übertreffen ist nicht einfach, aber die „weltweiten 100“ haben es geschafft während einer turbulenten Periode auf den Kapitalmärkten eine überdurchschnittliche Leistung zu erzielen. Wir schreiben diesen Erfolg der steigenden Relevanz von Kernthemen der Nachhaltigkeit zu.“

Bild : Nachhaltigkeit bei Scania

Info : 3. Februar 2014, Scania Schweiz AG, Kloten


Scania stellt 13-Liter-Biodiesel-Motor für Euro 6 vor

Scania stellt 13-Liter-Biodiesel-Motor für Euro 6 vor

Scania hat zwei 13-Liter-Lkw-Motoren für Euro 6 vorgestellt, die mit jeder beliebigen Dieselmischung mit bis zu 100 Prozent Biodiesel (EN 14214) gefahren werden können. Es handelt sich dabei um den 13-Liter-Reihensechszylinder-Motor in der bewährten Scania Modular-bauweise mit 450 und 490 PS, die für den Betrieb mit Biodiesel zertifiziert sind.

Scania fährt mit der Einführung seiner Euro-6-zertifizierten Motoren, die für die Verwendung mit 100 Prozent Biodiesel ausgelegt sind, fort. Im Oktober 2013 wurde der robuste Fünfzylinder-9-Liter Biodiesel Motor in zwei verschiedenen Versionen vorgestellt – 320 und 360 PS. Jetzt folgen nun die 13-Liter 450-er und 490-er Motoren, die je mit SCR und EGR verfügbar sind. 

Das Grundmodell des 450 PS Motors leistet direkt ab 1.000 U/Min ein Drehmoment von 2.350 Nm., während der 490 PS Motor massive  2‘550 Nm von 1‘000 bis zu 1‘300 U/Min hervorbringt. Es bleibt festzuhalten, dass die Leistung um nicht mehr als 8 Prozent (aufgrund des niedrigeren Energiegehalts des Dieseltreibstoffs) zurückgeht, wenn der Motor mit 100 Prozent Biodiesel gefahren wird.

Sowohl SCR- als auch EGR-Technologie kommen für die Abgasnachbehandlung zum Einsatz. Die besonderen Eigenschaften des Biodiesels führen zu einem etwas höheren Aschegehalt der Abgase, was zu kürzeren Wartungsintervallen sowie einem geringen Mehrverbrauch führt. Sowohl Treibstoff- wie auch AdBlue-Verbrauch können um circa 10 Prozent ansteigen, wenn der Motor mit 100 Prozent Biodiesel gefahren wird.

Reiner Biodiesel bewirkt stets erheblich geringere Kohlendioxidemissionen verglichen mit einem konventionellen Dieselmotor. Wie viel genau ist abhängig von der Herstellung des Treibstoffs. Bestimmte Biodieseltypen können zu einer Senkung des Kohlendioxidausstosses von 80 Prozent oder mehr führen. Für Biodiesel-Motoren werden aufgrund niedrigerer Kohlendioxidemissionen häufig Fördermittel oder Steuererleichterungen angeboten, wie z. B. in Österreich. Scania hat vor kurzem einen Vertrag mit dem Österreichischen Transportunternehmer Nothegger abgeschlossen, wobei einer der entscheidenden Gründe für den Abschluss das Sparpotential war. 

Ein wichtiger weiterer Aspekt des Biodiesels besteht darin, dass sich dieser Treibstoff so unkompliziert handhaben lässt. Die Fahrer brauchen nur zu tanken und zu fahren – sollten sie irgendwo unterwegs sein, wo kein Biodiesel verfügbar ist, können sie den jeweiligen Tankinhalt mit konventionellem Dieseltreibstoff auffüllen. Eine Bedingung dabei ist jedoch, dass Biodiesel-Motoren immer so gewartet werden, als würden sie konsequent mit Biodiesel gefahren.

Scania führt zukünftig weitere Dieselmotoren mit weiteren Leistungsstufen und Hubräumen auf dem Markt ein. Alle von Scania zertifizierten Euro-6-Motoren sind – auch in ihrer Basisversion – für eine Biodiesel-Zumischung von bis zu 10 Prozent zertifiziert.

„Diese Ergänzungen unterstreichen Scanias führende Position im Biodiesel Euro6-Segment“ sagt Örjan Åslund von Product Affairs. „Scania offeriert zurzeit nicht weniger als 17 Motoren im Euro6-Bereich, von welchen vier mit 100% Biodiesel betrieben werden können. Und unsere Kunden dürfen weitere erwarten“.

Bild : 13-Liter-Biodiesel-Motor

Info : 28. Januar 2014, Scania Schweiz AG, Kloten


Lkw-Auslieferungen im November 2013

Im November wurden 12.332 Volvo Lkw ausgeliefert. Dies entspricht einer Steigerung von 31 % gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres.

In Europa wurden im November 5.323 Fahrzeuge ausgeliefert – das sind 39 % mehr als im November 2012. Derzeit findet eine umfassende Produkterneuerung statt, bei der fünf neue Lkw-Modelle eingeführt werden: Volvo FH, Volvo FM, Volvo FMX, Volvo FE und Volvo FL.

Im ersten Quartal des nächsten Jahres werden die Produktionszahlen in Europa für eine geringere Nachfrage angepasst. Diese ergibt sich aus der Tatsache, dass Kunden angesichts einer strengeren Abgasvorschrift, die am 1. Januar 2014 in Kraft tritt, vorzeitig Lkw gekauft haben.

Die Auslieferungen in Nordamerika stiegen im November im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 17 % auf 2.630 Fahrzeuge.

Die Auslieferungen in Südamerika stiegen im November im Vergleich zum November 2012 um 57 % auf 2.689 Lkw.

Auslieferungen nach Marktbereichen:

Ausgelieferte Einheiten

November

Veränderung

Seit Jahresbeginn

Veränderung

Volvo Trucks

2013

2012

 

2013

2012

 

Europa

5 323

3 835

39%

40 504

39 103

4%

    Westeuropa

3 673

2 530

45%

27 390

25 235

9%

    Osteuropa

1 650

1 305

26%

13 114

13 868

-5%

Nordamerika

2 630

2 243

17%

23 596

23 884

-1%

Südamerika

2 689

1 712

57%

23 966

17 571

36%

Asien

1 126

1 132

-1%

10 918

10 116

8%

Sonstige Märkte

564

524

8%

5 038

5 416

-7%

Gesamtzahl Volvo Lkw

12 332

9 446

31%

104 022

96 090

8%

 

 

 

 

 

 

 

Mittelschwere Lkw (7-16 t)

237

137

73%

1 622

1 576

3%

Schwere Lkw (>16 t)

12 095

9 309

30%

102 400

94 514

8%

Gesamtzahl Volvo Lkw

12 332

9 446

31%

104 022

96 090

8%

Info : 15. Januar 2014, Volvo Trucks (Schweiz) AG, Dällikon


Sauber in der Stadt: MAN auf der IFAT 2014

MAN stellt neue Euro 6-Fahrzeuge für die Kommunalwirtschaft vor.

In Halle C4 Stand 311 präsentiert sich MAN Truck & Bus auf der Messe IFAT 2014 in München vom 5. bis 9. Mai 2014. Im Mittelpunkt stehen die neuen MAN-Fahrgestelle, die die Abgasgrenzwerte Euro 6 erfüllen. Mit fünf Fahrzeugen aus den Baureihen TGM und TGS demonstriert MAN seine Branchenkompetenz in den Anwendungsbereichen Entsorgungswirtschaft, Winterdienst und Straßenbetriebsdienst.

„Entsorgung, Straßenreinigung und Winterdienst sind Aufgaben, bei denen die Bürger sich auf die zuverlässige und störungsfreie Erledigung verlassen. Die Kommunen und Unternehmer vertrauen dabei auf wirtschaftliche und umweltfreundliche Fahrzeuge. Dabei spielen die MAN-Fahrgestelle und die branchenspezifischen Aufbauten eng zusammen. Auf der Messe sehen Sie, dass unsere Ingenieure branchengerechte Euro 6-Lastwagen in intensiver Zusammenarbeit mit den Aufbauherstellern erstellt haben, und MAN den Kunden damit ein optimales Handwerkszeug an die Hand gibt. Das weitgespannte MAN-Produktangebot bietet den Betreibern hohe Flexibilität“, erklärt Heinz-Jürgen Löw, Vorstand Marketing, Sales & Services bei MAN Truck & Bus. 

Das umfangreiche Nutzfahrzeugprogramm von MAN reicht von 7,49 bis 44 Tonnen. Die Fahrzeuge aus den Baureihen TGL, TGM, TGS und TGX bieten viele branchen-spezifische Features für die Kommunal- und Entsorgungswirtschaft. Dazu gehören die passenden Nebenabtriebe, eine Winterdiensthydraulik, eine spezielle Schaltlogik des automatisierten MAN TipMatic-Getriebes für Abfallsammelfahrzeuge mit einem griffgünstig an der Armlehne des Fahrersitzes befestigten Bedienelement, adaptierte Chassis für den Aufbau von Kehrmaschinen mit einem Reduktionsgetriebe für geringe Kehrgeschwindigkeiten, gelenkte Vor- und Nachlaufachsen für hohe Tragfähig-keiten bei gleichzeitig exzellenter Wendigkeit im Stadtverkehr – um nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Katalog branchengerechter Konfigurationen der MAN-Fahr-gestelle zu nennen. Hinzu kommen für Märkte ausserhalb Europas – vornehmlich in Asien und Afrika – die robusten Chassis der Baureihen MAN TGS WW und CLA.

Info : 13. Januar 2014, MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen

mobi-button